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Rücktritt von Jörg Meuthen: Die AfD verliert wieder einen Parteichef. Es ist eine Win-win-Situation

Bernd Lucke, Frauke Petry und jetzt Jörg Meuthen: Die AfD verliert schon wieder einen Parteichef.

Allen dreien ist gemeinsam, dass die Medien sie am Ende als gemässigt stilisierten, wo sie sie anfangs als gemeingefährlich diffamierten.

Gemeinsam ist ihnen auch, dass sie für ihren Rückzug die Wehrmacht nach Stalingrad zum Vorbild nahmen: Prinzip verbrannte Erde.

Meuthen gelang dies zuletzt erneut nach der Wahl, als er seine Partei-«Freunde» Alice Weidel und Tino Chrupalla vor versammelter Hauptstadtpresse desavouierte.

Motto: «Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt, wenn ihr mich nicht mehr habt.»

Stimmt. Die AfD hat mehr ohne ihn. In der Partei hätte er nur noch mehr Schaden angerichtet.

Ach ja. «Selbstverständlich» will Meuthen seine politische Arbeit fortsetzen. Als Europa-Abgeordneter. Ein Mandat, das er der Partei verdankt.

Selbstverständlich bezieht er dort monatlich 13571,39 Euro. Nicht eingerechnet 324 Euro Tagegeld bei Sitzungswochen.

So viel verdient er als Professor der Volkswirtschaftslehre nicht.

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AUTOR

Wolfgang Koydl

DATUM

Oktober 13, 2021

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