21 Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen lassen Zweifel an Impfmandaten aufkommen

Veröffentlicht am 19. November 2021 von KD.

Da einige Menschen nun seit mehr als einem halben Jahr geimpft sind, wissen wir immer mehr über die Wirksamkeit der Covid-Impfstoffe. Bei der Bewertung der Wirksamkeit des Impfstoffs ist es wichtig, zwischen der Wirksamkeit gegen Infektionen, symptomatischen Erkrankungen und Übertragung und der Wirksamkeit gegen Krankenhausaufenthalte und Tod zu unterscheiden.

Bei Infektionen und symptomatischen Erkrankungen sind die Covid-19-Impfstoffe nicht so wirksam wie erhofft, da die Immunität nach einigen Monaten allmählich abnimmt. Bei Krankenhausaufenthalten und Todesfällen ist die Immunität stärker und hält mindestens sechs Monate lang an.

Die Gesamtheit der Ergebnisse deutet darauf hin, dass die weltweite Infektionsexplosion, die wir nach der Doppelimpfung zum Beispiel in Israel, dem Vereinigten Königreich, den USA usw. erlebt haben, möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass die Geimpften SARS-CoV-2 genauso stark oder stärker verbreiten als die Ungeimpften.

Eine naheliegende Frage ist, ob Impfstoffe, die nur begrenzt in der Lage sind, symptomatische Erkrankungen zu verhindern, die Entwicklung virulenterer Stämme vorantreiben können. In einem Artikel in PLoS Biology aus dem Jahr 2015 stellten Read et al. fest, dass:

«Es ist gängige Meinung, dass die natürliche Auslese hochtödliche Erreger entfernt, wenn der Tod des Wirts die Übertragung stark reduziert. Impfstoffe, die den Wirt am Leben erhalten, aber dennoch eine Übertragung zulassen, könnten es daher ermöglichen, dass sehr virulente Stämme in einer Population zirkulieren.»

Es sind also nicht die Ungeimpften, die die Geimpften gefährden, sondern theoretisch könnten es die Geimpften sein, die die Ungeimpften gefährden, aber dafür gibt es noch keinen Beweis.

Hier fasse ich 21 Studien und Berichte zusammen, die Licht in die durch Impfung hervorgerufene Immunität gegen Covid bringen. Sie verdeutlichen die Probleme mit Impfvorschriften, die derzeit die Arbeitsplätze von Millionen von Menschen bedrohen. Sie lassen auch Zweifel an den Argumenten für die Impfung von Kindern aufkommen.

  1. Gazit et al. aus Israel zeigten, dass geimpfte Personen, die vor der Impfung keine Immunität gegen SARS-CoV-2 hatten, «ein 13-fach erhöhtes Risiko für eine Durchbruchsinfektion mit der Delta-Variante hatten, verglichen mit den zuvor Infizierten». Bei Berücksichtigung des Zeitpunkts der Erkrankung/Impfung ergab sich ein 27-fach erhöhtes.
  2. Ohne Berücksichtigung des Infektionsrisikos fanden Acharya et al. «keinen signifikanten Unterschied bei den Zyklusschwellenwerten (Anm.d.Red.: der PCR-Tests) zwischen geimpften und ungeimpften, asymptomatischen und symptomatischen Gruppen, die mit der Delta-Variante von SARS-CoV-2 infiziert waren.»
  3. Riemersma et al. fanden «keinen Unterschied in der Viruslast beim Vergleich von ungeimpften Personen mit solchen, die Infektionen durch Impfstoffdurchbrüche haben. Darüber hinaus werden Personen mit Infektionen durch Impfstoffdurchbrüche häufig positiv getestet und weisen eine Viruslast auf, die der Fähigkeit entspricht, infektiöse Viren auszuscheiden». Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass «geimpfte Personen, wenn sie sich mit der Delta-Variante infizieren, eine Quelle für die Übertragung von SARS-CoV-2 auf andere sein können.»
  4. In einer Studie aus Katar berichteten Chemaitelly et al. über die Wirksamkeit des Impfstoffs (Pfizer) gegen schwere und tödliche Erkrankungen, wobei die Wirksamkeit mindestens bis 24 Wochen nach der zweiten Dosis im Bereich von 85-95% lag. Im Gegensatz dazu sank die Wirksamkeit gegen Infektionen 15-19 Wochen nach der zweiten Dosis auf etwa 30% ab.
  5. Aus Wisconsin berichteten Riemersma et al., dass geimpfte Personen, die sich mit der Delta-Variante infizieren, SARS-CoV-2 auf andere übertragen können. Sie fanden eine erhöhte Viruslast bei ungeimpften und geimpften symptomatischen Personen (68% bzw. 69%, 158/232 und 156/225). Auch bei den asymptomatischen Personen fanden sie eine erhöhte Viruslast (29% bzw. 82%) bei den ungeimpften und geimpften Personen. Dies deutet darauf hin, dass die Geimpften sich leicht und unwissentlich infizieren, das Virus beherbergen, kultivieren und übertragen können.
  6. Subramanian berichtet, dass «auf Länderebene offenbar kein erkennbarer Zusammenhang zwischen dem Prozentsatz der vollständig geimpften Bevölkerung und neuen Covid-19-Fällen besteht». Beim Vergleich von 2947 Bezirken in den Vereinigten Staaten gab es etwas weniger Fälle in Orten mit hoher Impfquote. Mit anderen Worten: Es gibt keinen klar erkennbaren Zusammenhang.
  7. Chau et al. untersuchten die Übertragung der SARS-CoV-2-Delta-Variante bei geimpftem Gesundheitspersonal in Vietnam. … Die Forscher kamen zu Schluss, dass «die Viruslast der Fälle, die sich durch Impfdurchbrüche mit der Delta-Variante infiziert hatten, 251-mal höher war als die der Fälle, die sich mit alten Stämmen infiziert hatten, die zwischen März und April 2020 nachgewiesen wurden.»
  8. In Barnstable, Massachusetts, fanden Brown et al. heraus, dass von 469 Covid-19-Fällen 74% vollständig geimpft waren und dass «die Geimpften im Durchschnitt mehr Viren in der Nase hatten als die ungeimpften Infizierten».
  9. In einem Bericht über einen nosokomialen Ausbruch in einem finnischen Krankenhaus stellten Hetemäli et al. fest, dass «sowohl symptomatische als auch asymptomatische Infektionen bei geimpften Mitarbeitern des Gesundheitswesens festgestellt wurden und dass es trotz der Verwendung persönlicher Schutzausrüstung zu einer sekundären Übertragung durch Personen mit symptomatischen Infektionen kam.»
  10. Bei einer Untersuchung eines Ausbruchs in einem Krankenhaus in Israel beobachteten Shitrit et al. «eine hohe Übertragbarkeit der SARS-CoV-2-Delta-Variante unter doppelt geimpften und maskierten Personen». Sie fügten hinzu, dass «dies auf eine gewisse Abschwächung der Immunität hindeutet, auch wenn der Schutz für Personen ohne Komorbiditäten weiterhin besteht».
  11. Im britischen Covid-19-Impfstoff-Überwachungsbericht für Woche 42 wurde festgestellt, dass «die N-Antikörperreaktion im Laufe der Zeit nachlässt» und «dass die N-Antikörperspiegel bei Personen, die sich nach zwei Impfdosen infizieren, niedriger zu sein scheinen.» Aus demselben Bericht (Tabelle 2, Seite 13) geht hervor, dass in den höheren Altersgruppen über 30 Jahren die doppelt Geimpften ein höheres Infektionsrisiko haben als die Ungeimpften, vermutlich weil in der letztgenannten Gruppe mehr Personen mit einer stärkeren natürlichen Immunität aufgrund einer früheren Covid-Erkrankung sind. Im Gegensatz dazu hatten die Geimpften in allen Altersgruppen ein geringeres Sterberisiko als die Ungeimpften, was darauf hindeutet, dass die Impfstoffe mehr vor einem tödlichen Verlauf als vor einer Infektion schützen.
  12. In Israel führten Levin et al. «eine sechsmonatige prospektive Längsschnittstudie mit geimpften Beschäftigten des Gesundheitswesens durch, die monatlich auf das Vorhandensein von Anti-Spike-IgG und neutralisierenden Antikörpern untersucht wurden». Sie stellten fest, dass «sechs Monate nach Erhalt der zweiten Dosis des BNT162b2-Impfstoffs (Anm.d.Red.: Pfizer) die humorale Immunantwort deutlich verringert war, insbesondere bei Männern, bei Personen über 65 Jahren und bei Personen mit Immunsuppression.»
  13. In einer Studie aus dem Bundesstaat New York berichteten Rosenberg et al., dass «zwischen dem 3. Mai und dem 25. Juli 2021 die altersbereinigte Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs gegen Krankenhausaufenthalte in New York relativ stabil war (89,5%-95,1%). Die altersbereinigte Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs gegen Infektionen für alle Erwachsenen in New York sank von 91,8% auf 75,0%
  14. Suthar et al. stellten fest: «Unsere Daten zeigen eine deutliche Abnahme der Antikörperreaktionen und der T-Zell-Immunität gegen SARS-CoV-2 und seine Varianten sechs Monate nach der zweiten Immunisierung mit dem BNT162b2-Impfstoff.»
  15. In einer Studie der Universität Umeå in Schweden stellten Nordström et al. fest, dass «die Wirksamkeit des Impfstoffs BNT162b2 gegen die Infektion progressiv von 92% an den Tagen 15-30 auf 47% an den Tagen 121-180 abnahm und ab Tag 211 keine Wirksamkeit mehr festgestellt werden konnte».
  16. Yahi et al. berichten, dass «im Falle der Delta-Variante neutralisierende Antikörper eine geringere Affinität für das Spike-Protein haben, während erleichternde Antikörper eine deutlich erhöhte Affinität aufweisen. Daher kann eine antikörperabhängige Verstärkung ein Problem für Personen darstellen, die Impfstoffe erhalten, die auf der ursprünglichen Spike-Sequenz des Wuhan-Stamms basieren».
  17. Goldberg et al. berichteten aus Israel bezüglich dem Pfizer-Impfstoff, dass «die Immunität gegen die Delta-Variante von SARS-CoV-2 in allen Altersgruppen einige Monate nach Erhalt der zweiten Impfstoffdosis nachlässt».
  18. Singanayagam et al. untersuchten die Übertragungs- und Viruslastkinetik bei geimpften und ungeimpften Personen mit leichter Delta-Variante-Infektion. Sie entdeckten, dass «die Impfung das Risiko einer Delta-Variante-Infektion verringert und die Elimination des Virus beschleunigt. Dennoch haben vollständig geimpfte Personen mit Durchbruchsinfektionen eine ähnliche Spitzenviruslast wie ungeimpfte Fälle und können die Infektion im häuslichen Umfeld effizient übertragen, auch auf vollständig geimpfte Kontaktpersonen
  19. Keehner et al. berichteten kürzlich im New England Journal of Medicine (NEJM) über das Wiederauftreten von SARS-CoV-2-Infektionen bei Gesundheitspersonal mit einer hohen Impfquote. … Bis Anfang Februar 2021 waren die Infektionen drastisch zurückgegangen … «zeitgleich mit dem Ende des kalifornischen Maskenmandats am 15. Juni und der schnellen Dominanz der Delta-Variante, die erstmals Mitte April auftauchte und bis Ende Juli mehr als 95% der UCSDH-Isolate ausmachte, nahmen die Infektionen rasch zu, auch bei vollständig geimpften Personen.» Die Wissenschaftler stellten fest, dass die «dramatische Veränderung der Impfstoffwirksamkeit von Juni bis Juli wahrscheinlich sowohl auf das Auftauchen der Delta-Variante als auch auf die nachlassende Immunität im Laufe der Zeit zurückzuführen ist.»
  20. Juthani et al. versuchten, die Auswirkungen der Impfung auf die Krankenhauseinweisung von Patienten mit bestätigter SARS-CoV-2-Infektion zu beschreiben, indem sie reale Daten verwendeten, die vom Yale New Haven Health System gesammelt wurden. … Die Forscher berichteten, dass «die Zahl der Patienten mit schweren oder kritischen Erkrankungen bei denjenigen, die den BNT162b2-Impfstoff erhielten, höher war als bei denen, die mRNA-1273 (Anm.d.Red.: Moderna) oder Ad.26.COV2.S (Anm.d.Red.: Johnson&Johnson) erhielten».
  21. In einer kürzlich von der CDC veröffentlichten Studie wurde berichtet, dass die Mehrheit (53%) der Patienten, die mit Covid-19-ähnlichen Erkrankungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden, bereits vollständig mit zwei RNA-Impfdosen geimpft waren. Aus Tabelle 1 geht hervor, dass von den 20’101 immungeschwächten Erwachsenen, die mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, 10’564 (53%) vollständig mit dem Impfstoff von Pfizer oder Moderna geimpft waren. Dies unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen wegen Impfdurchbrüchen mit der Delta-Variante.

Diese Ergebnisse sind den Gesundheitsbehörden nicht unbekannt. CDC-Direktorin Rochelle Walensky sagte, dass die Covid-Impfstoffe «aussergewöhnlich gut» gegen schwere Erkrankungen und Todesfälle wirken, aber «was sie nicht mehr können, ist die Übertragung zu verhindern.»

Diese Studien zeigen, dass Impfstoffe wichtig sind, um schwere Erkrankungen und Todesfälle zu verringern, aber nicht verhindern können, dass sich die Krankheit ausbreitet und schliesslich die meisten von uns infiziert. Das heisst, dass die Impfstoffe zwar einen individuellen Nutzen für die Geimpften und insbesondere für ältere Menschen mit hohem Risiko bieten, der öffentliche Nutzen einer allgemeinen Impfung jedoch stark angezweifelt werden muss. Es ist also nicht zu erwarten, dass die Covid-Impfstoffe dazu beitragen werden, die Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung zu verhindern oder eine Herdenimmunität zu erreichen. Insofern lassen sich Impfvorschriften und Impfpässe nicht begründen.

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Dr. Paul Elias Alexander hat Erfahrung in Epidemiologie, klinischer Epidemiologie, evidenzbasierter Medizin und Forschungsmethodik. Derzeit ist er Berater in der Covid-Forschungsgruppe der US-Regierung. Er ist ehemaliger Assistenzprofessor für evidenzbasierte Medizin und Forschungsmethoden an der McMaster University. Alexander war auch Covid-Berater für Pandemie-Evidenzsynthese bei der WHO-PAHO in Washington, DC (2020) und leitender Berater für Covid-Pandemiepolitik beim Health and Human Services (HHS) der US-Regierung.

Er arbeitete 2008 bei der WHO als regionaler Spezialist/Epidemiologe im europäischen Regionalbüro Dänemark sowie zwölf Jahre lang für die kanadische Regierung als Epidemiologe. Im Rahmen dieser Tätigkeit wurde er von 2002 bis 2004 an einem von Health Canada durchgeführten internationalen Projekt zur TB/HIV-Koinfektion und zur Kontrolle von arzneimittelresistenter Tuberkulose (MDR-TB) eingesetzt. Von 2017 bis 2019 war er bei der Infectious Diseases Society of America (IDSA) in Virginia, USA, als Trainer für Evidenzsynthese, Meta-Analyse und systematische Überprüfung und Leitlinienentwicklung tätig.

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AUTOR

Konstantin Demeter

DATUM

November 19, 2021

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