Überall auf der Welt wird die Diskriminierung von Ungeimpften vorangetrieben


In Costa Rica dürfen Geschäftsleute und Veranstalter, die von ihren Kunden «freiwillig» den QR-Code über den Impfstatus verlangen, ihre Kapazitäten erhöhen. Wer nicht mitmacht, wird mit Zwangsmassnahmen drangsaliert.

Veröffentlicht am 21. November 2021 von WS.


Überall auf der Welt wird die Impf-Apartheid vorangetrieben. So hat die Regierung von Costa Rica angekündigt, dass Unternehmen, die von ihren Kunden «freiwillig» den QR-Code für die Covid-19-Impfung fordern, ihre Kapazitäten erhöhen dürfen. Dies berichtet die Zeitung El País.

Geschäftsleute, die bei dieser Diskriminierung nicht mitspielen wollen, werden dagegen abgestraft und müssen sich in ihren Läden, gastronomischen Betrieben sowie kulturellen und sportlichen Veranstaltungsorten mit einer geringeren Kapazität, Distanzierungsmassnahmen und anderen seltsamen Auflagen herumplagen. Im Fall von Kinos und Theatern müssen die Besucher beispielsweise mindestens 1,8 Meter Abstand halten und die Sitzplätze müssen in «Sternformation» angeordnet sein.

Dies stehe im Einklang mit der Vorsichtsmassnahme des Verwaltungs- und Zivilgerichts für Finanzen, die erst einmal bis zum 7. Januar 2022 gelten werde, lässt El País wissen.

Je nach der sogenannten «freiwilligen» Entscheidung des jeweiligen Unternehmens ist eine Beschilderung im Freien erforderlich, die darüber aufklärt, welche Anforderungen für das Betreten des Geschäfts oder des Veranstaltungsortes gestellt werden.

Grosszügig: Minderjährige zwischen 12 und 17 Jahren müssen bis zum 31. Januar 2022 noch keine Impfbescheinigung vorlegen.

Abschliessend klärt El País noch über das «QR-Verfahren mit internationalen Standards» auf. Dieser Prozess des «allmählichen und sicheren Übergangs» gehe Hand in Hand mit dem «Zertifizierungsmechanismus für Impfungen», einem System «mit internationalen Standards», das in den europäischen Ländern angewandt werde und eine «grössere soziale und wirtschaftliche Offenheit» ermögliche.

Einem Bericht der Europäischen Union (EU) zufolge sei die Einführung des Covid-Zertifikats ein Erfolg, weiss El País. Mit mehr als 591 Millionen ausgestellten Bescheinigungen habe es den Bürgern «sicheres Reisen» ermöglicht. Der Impfpass sei «der Schlüssel zur Unterstützung der schwer angeschlagenen europäischen Tourismusindustrie».

Mehr als 2’800’000 Menschen in Costa Rica würden bereits über ein Covid-19-Impfzertifikat verfügen.



Quelle:

El País: Comercios ticos tendrán mayores aforos si piden código QR de vacunación COVID-19 – 18. November 2021

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AUTOR

Wiltrud Schwetje

DATUM

November 21, 2021

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