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Übersterblichkeit in ganz Europa: Angstmachende Zahlen zu Verstorbenen

Allein vom Ende Mai bis Anfang November starben fast 3.000 Österreicher mehr als üblich – allerdings nicht an/mit Corona.

Foto: Caniceus / pixabay.com

Coronavirus    22. November 2021 / 14:02

Übersterblichkeit in ganz Europa: Angstmachende Zahlen zu Verstorbenen

„Die Übersterblichkeit in der EU ist seit dem Sommer stetig gestiegen und hat im September ein Plus von zwölf Prozent im Vergleich zum Durchschnitt desselben Zeitraums in den Jahren 2016 bis 2019 erreicht.“ Das berichtete der ORF vergangene Woche.

Einseitige Angstmacherei 

So starben etwa in der Bundesrepublik Deutschland in den Monaten September und Oktober deutlich mehr Menschen als üblich. Über alle Altersgruppen gab es eine deutliche Übersterblichkeit von zehn (+7.247 Fälle) respektive neun Prozent (+6.615 Fälle) über dem Median der Jahre 2017 bis 2020, wie das statistische Bundesamt Destatis meldet.

Für den geneigten Medienkonsument ganz klar: Die schreckliche „Corona-Pandemie“ fordert ihre Opfer. Doch ist wirklich Corona die Ursache für die Übersterblichkeit? Den amtlichen Destatis-Zahlen kann man auch entnehmen, dass es in diesen zwei Monaten rund 350 bis 400 Corona-Tote pro Woche gegeben hat, also maximal 3.600. Es starben demnach allein in diesen beiden Monaten 10.300 Deutsche mehr als üblich – nicht an Corona.

Tragisch: Deutlich mehr junge Verstorbene

Auch in Österreich gibt es heuer eine Übersterblichkeit. Von Ende Mai bis Anfang November (Kalenderwoche 22 bis 44) sind 2.800 Menschen mehr verstorben, als im Durchschnitt zu erwarten war.

Allerdings lässt sich dabei die Todesursache nicht auf Corona zurückführen! Denn die 906 Menschen, die an oder mit dem Coronavirus verstarben, sind aus dieser vierstelligen Zahl herausgerechnet; es liegt also bei den 2.800 zusätzlichen Toten eine andere Todesursache vor.

Quelle: Tote je KW Statistik Austria, Corona-Tote wikipedia, Grafik unzensuriert

Und in der Altersgruppe bis 49 Jahre gab es gegenüber dem Vorjahr im Zeitraum Kalenderwoche 22-42 (aktuellere Daten gibt es nicht) einen deutlichen Anstieg. Starben 2020 in diesen Wochen 1.184 Menschen, waren es 2021 um über 100 mehr (entspricht einer Steigerung um 8,7 Prozent), obwohl es in dieser Altersgruppe kaum Verstorbene an/mit Corona gab.

Doppelt so viele geimpfte als impffreie junge Tote

In Großbritannien gibt es ebenfalls eine Übersterblichkeit. Auch bei den unter 60-Jährigen; heuer sind bis jetzt besonders viele Junge in England verstorben.

Doch auf der Insel gibt es auch Angaben zum Impfstatus der Verstorbenen. Demnach starben in den letzten sechs Monaten von den unter 60-Jährigen die geimpften doppelt so häufig wie die impffreien! Das zeigen die aktuellen Zahlen von Mai bis Oktober.

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AUTOR

sh

DATUM

November 22, 2021

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