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Das Bundesamt für Statistik bringt es an den Tag: Die Spitäler waren im letzten Jahr nicht überlastet, sondern unterbeschäftigt….

Die Meldung kommt überraschend: Zum ersten Mal seit 10 Jahren ging 2020 die Zahl der Spital-Aufenthalte um über 5 Prozent zurück. Dies gab das Bundesamt für Statistik (BFS) in den letzten Tagen bekannt. Interessant ist weiter, dass die Corona-Patienten einen verschwindend kleinen Teil ausmachten im Verhältnis zur Gesamtzahl der Spital-Aufenthalte – 2.9 Prozent. Nur 13 Prozent der hospitalisierten Corona-Kranken benötigten intensivmedizinische Pflege.

Mit anderen Worten: Es bestand nie die Gefahr, dass die Spitäler wegen Corona kollabieren könnten.

Doch genau das versuchen uns, Bundesrat Alain Berset, sein Bundesamt für Gesundheit BAG, kantonale Gesundheitsminister, Task Force und Spital-Ärzte, seit zwei Jahren einzutrichtern. Grund: Möglichst viele zum Impfen zu bewegen. Aber darf man dafür alle anlügen?

Es wird noch besser: Wurden Spitäler und Behörden gefragt, weshalb man die Intensivpflege-Plätze nicht längst aufgestockt habe, bekam man zur Antwort: Es fehle hauptsächlich an Pflege-Personal.

Rekrutiert hat man dann aber nicht zusätzliches Pflege-Personal, sondern laut BFS vor allem Mitarbeiter für die Administration. Dieser Bereich wuchs mit 5.5 Prozent überdurchschnittlich an.

Zugenommen hat auch die Ärzteschaft – um 4.6 Prozent.

Beim Pflege-Personal gab es laut BFS bloss einen durchschnittlichen Anstieg von 3.4 Prozent.

Was sollen wir überhaupt noch glauben?

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AUTOR

Hubert Mooser

DATUM

November 23, 2021

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