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Australien: Der Djoker-Krimi geht weiter

Heftige Schlappe für den australischen Premier Scott Morrison: Ein Richter in Melbourne entscheid gestern, dass die Behörden das Einreisevisum von Tennis-Star Novak Djokovic zu Unrecht annulliert haben. Wie geht es jetzt weiter? In Covid 19: Die ganze Wahrheit klären Mediziner Dr. Joseph Mercola und Verbraucherschützer Ronnie Cummins über die Gefahren der Impfung auf. Hier mehr erfahren.

Eine große Welle der Solidarität von Top-Sportlern aus aller Welt brandet Novak Djokovic entgegen, nachdem ein Richter in Melbourne angeordnet hatte, den 34-jährigen Weltranglisten-Ersten nach einer zu Unrecht angeordneten Abschiebehaft wieder auf freien Fuß zu setzen.

Seine Tennis-Kollegin Venus Williams, selbst zweifache Australian-Open-Siegerin, schickte dem Serben über ihr Instagram-Profil die Nachricht:

„Win it all!“

Der kroatische Vize-Weltmeister von 2018 und frühere Schalker Ivan Rakitic äußerte unter einem Post von Djokovic:

„Auf geht’s, du Legende, wir sind alle bei dir.“

Die Rod Laver Arena in Melbourne während der Australian Open 2016. Noch ist nicht klar, ob Novak Djokovic hier im Januar 2022 an sein Projekt Titelverteidigung gehen kann. Foto: Jimmie48 Photographie | Shutterstock.com.

„Was passiert, ist nicht menschlich“

Auch der australische Tennisprofi Nick Kyrgios, der 2013 das Juniorenturnier der Australian Open gewonnen hatte, stellte sich auf die Seite des Djokers. Er äußerte auf einer Pressekonferenz:

„Ich glaube, dass die Medien hier einen schlechten Job gemacht haben. Wenn Du eine Meinung hast, dann bist Du entweder dafür oder dagegen. Es ist natürlich ein gewisses Chaos und ich persönlich finde, dass es nicht richtig gehandhabt wurde. (…) Sportlich gesehen brauchen wir ihn, so einfach ist es. Er ist einer der einflussreichsten Sportler, vielleicht aller Zeiten. Sollte er bereit sein zu spielen, wäre es sportlich sicher gut. Wegen diesem Trubel könnten die Australian Open vielleicht mehr Zuschauer haben als je zuvor, sollte er spielen. (…) Es tut mir leid, was gerade passiert, ist nicht wirklich menschlich.“

Aus der Politik kamen ebenfalls aufmunternde Worte. So hatte sich der frühere UKIP-Chef Nigel Farage, der als Vater des Brexit gilt, mit der Familie von Djokovic in Verbindung gesetzt und zeigte sich empört darüber, dass man dem serbischen Tennis-Star während seiner Inhaftierung sein Portemonnaie wie auch sein Handy abgenommen hatte. Der britische Politiker betonte:

„Wenn sie die Nummer eins der Tennisspielerwelt so behandeln können… Denk doch mal nach, was sie dir eines Tages antun könnten! Warum ist die Mehrheit bereit, der Regierung im Namen der Bekämpfung dieses Virus zu erlauben, uns unsere Freiheiten und Rechte zu nehmen?“

Wird Canberra ein Exempel statuieren?

Gerade diese vielen Stimmen, die sich für Djokovic aussprechen, dürften den Druck auf die australische Regierung aber noch erhöhen, den Djoker wegen irgendeiner anderen Formalie am Ende nicht antreten zu lassen. Die Regierung des australischen Premiers Morrison will in diesem Fall offensichtlich ein Exempel statuieren, um einmal mehr zu demonstrieren, dass man auch unabhängig von irgendwelchen Entscheidungen der Justiz eines der härtesten Corona-Regimes weltweit praktiziert.

Momentan sieht es zwar noch gut aus für Djokovic: Auf einem von ihm getesteten Foto sieht man, wie er schon in der Rod Laver Arena, dem Austragungsort der Australian Open, trainierte. Auch auf der Setzliste für die Australian Open, die die Grundlage für die Auslosung bildet, ist Djokovic als Weltranglistenerster schon auf dem ersten Platz vermerkt.

Sicher ist sein Antreten bei dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres 2022 deshalb aber noch lange nicht. Mittlerweile hat der australische Migrationsminister Alex Hawke bestätigt, dass er die Einlegung eines Vetos wegen angeblich falscher Angaben Djokovics zu Reisen vor seiner Ankunft in Australien prüft. In diesem Fall könnte dem Serben dann sogar eine dreijährige Einreisesperre nach Down Under blühen.

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AUTOR

Sven Reuth

DATUM

Januar 11, 2022

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