Booster am Ende? EMA warnt vor zu häufiger Anwendung


Derzeit wird die Auffrischung für den Booster als Allheilmittel für alle Unbill gehandelt. Viele Politiker und die so genannten Experten in den Ministerien, Ärztekammern und Nationalen Impfgremien, Ständigen Impf-Kommissionen, GECKOs und wer in den vielen Gremien noch mitzureden hat, wünschen sich für die Geimpften den Booster und wenn man den schon hat dann die 4. Dosis als Auffrischung für die 3. Nun warnt die Europäische Arzneimittelagentur EMA vor dieser Boosteritis,

Von Dr. Peter F. Mayer

Die WHO hat gestern eine Erklärung zu den Covid-Impfstoffen veröffentlicht. Sie ist voll mit dem üblichen Gesundheitsjargon, aber eine Zeile sticht heraus:

„Eine Impfstrategie, die auf wiederholten Auffrischungsimpfungen der ursprünglichen Impfstoffzusammensetzung beruht, ist wahrscheinlich weder angemessen noch nachhaltig.“

Die EMA äußerte in einem Pressebriefing ebenfalls Zweifel an der Notwendigkeit einer vierten Auffrischungsdosis des COVID-19-Impfstoffs und erklärte, dass es derzeit keine Daten gibt, die diesen Ansatz unterstützen, da sie mehr Daten über die sich schnell ausbreitende Omicron-Variante untersucht, so die Agentur Reuters.

Die Verwendung zusätzlicher Auffrischungsimpfungen kann zwar Teil von Notfallplänen sein, aber wiederholte Impfungen in kurzen Abständen wären keine nachhaltige Langzeitstrategie“, sagte Marco Cavaleri, Leiter der Impfstoffstrategie der Europäischen Arzneimittelagentur, bei einem Medienbriefing.

Der EMA-Beamte äußerte die Befürchtung, dass eine Strategie, bei der alle vier Monate Auffrischungsimpfungen verabreicht werden, die Gefahr einer Überlastung des Immunsystems und einer Ermüdung der Bevölkerung birgt.

Cavaleri sagte auch, dass mehr Daten über die Auswirkungen der neuen Variante auf die Impfstoffe und ein besseres Verständnis der Entwicklung der aktuellen Welle erforderlich seien, um zu entscheiden, ob ein Omicron-spezifischer Impfstoff erforderlich sei.

„Es ist wichtig, dass es eine gute Diskussion über die Wahl der Zusammensetzung des Impfstoffs gibt, um sicherzustellen, dass wir eine Strategie haben, die nicht nur reaktiv ist … und versuchen, einen Ansatz zu finden, der geeignet ist, um eine zukünftige Variante zu verhindern“, so Cavaleri.

Die EMA erklärte, dass sie derzeit mit Impfstoffentwicklern im Gespräch sei, falls ein aktualisierter Impfstoff benötigt werde, fügte aber hinzu, dass eine solche Änderung global koordiniert werden müsse.

Anfang vorigen Monat hat Israel als erstes Land damit begonnen, über 60-Jährigen eine zweite oder vierte Auffrischungsimpfung zu verabreichen. Das Vereinigte Königreich hat erklärt, dass die Auffrischungsimpfungen einen guten Schutz bieten und derzeit keine Notwendigkeit für eine zweite Auffrischungsimpfung besteht, wird aber die Daten überprüfen, sobald sie sich weiterentwickeln.

Auffrischungsimpfungen „können einmal oder vielleicht zweimal durchgeführt werden, aber wir denken nicht, dass sie ständig wiederholt werden sollten“, sagte Marco Cavaleri, Leiter der EMA-Abteilung für biologische Gesundheitsbedrohungen und Impfstoffstrategie, bei einer Pressekonferenz am Dienstag. „Wir müssen darüber nachdenken, wie wir von der aktuellen Pandemie zu einer endemischen Situation übergehen können„.

Die Behörde erklärte, dass sie frühestens im April einen neuen Impfstoff gegen eine bestimmte Variante zulassen könne, da das Verfahren etwa drei bis vier Monate dauere. Einige der größten Impfstoffhersteller der Welt haben erklärt, dass sie die Herstellung von Impfstoffen gegen neue Varianten prüfen.

Ich habe kürzlich hier in einem Artikel, belegt mit vielen Studien, erläutert, dass wiederholte Impfungen das Immunsystem tolerant gegen das Virus machen. Das ist schon nach zwei Dosen der Fall und nimmt mit jeder weiteren zu. Dadurch können sich Viren längere Zeit vermehren, bevor das Immunsystem mit Abwehrmaßnahmen beginnt.

Es ist ein längst bekanntes Phänomen, dass Impfung wie eine Desensibilisierung für ein bestimmtes Pathogen wirken kann. Das Immunsystem toleriert das Virus eher, wenn es bereits bekannt ist. Je öfter das Immunsystem Kontakt mit dem Virus hatte, also je öfter eine Spritze verabreicht wurde, desto mehr nimmt die Toleranz zu.

Damit erfolgt die Reaktion des Immunsystems später, das Virus kann sich zunächst ungehindert ausbreiten, der Infizierte wird zum Superspreader. Erst nach einiger Zeit kommt es zu einer Reaktion des Immunsystems und erst damit treten Symptome auf, da nun körpereigene Zellen vernichtet werden. Und erst mit den Symptomen schützt, behandelt oder isoliert sich die infizierte Person. Bei ungeimpften Infizierten reagiert das angeborene Immunsystem wesentlich schneller, vernichtet entweder die Viren umgehend bevor Symptome auftreten, oder warnt den Infizierten durch das Auftreten der Symptome.

Die Motivation hinter den Warnungen von WHO und EMA kann aber durchaus eine andere sein. Die WHO hat wiederholt erklärt, es helfe mehr alle Länder zu 40% durchzuimpfen statt in einigen wenigen die gesamte Bevölkerung und die gleich vier Mal. Das Ziel der Impfung ist ja mehr die Gewöhnung an den digitalen Ausweis, denn gegen Infektion schützen diese Gentechnik Präparate sowie generell auch alle andern Impfungen gegen Atemwegserkrankungen nicht, wenn sie in den Delta Muskel gespritzt werden.

Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

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AUTOR

pfm

DATUM

Januar 12, 2022

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