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Energiewende: Habecks Klima-Irrsinn führt zu Massenarmut

Die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zur CO2-Reduktion muten geradezu größenwahnsinnig an. Der grüne Klima-Wahn treibt uns in den Ruin. Fakten gegen Hysterie: In ihrem Bestseller „Unerwünschte Wahrheiten“ entlarven Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning grüne Lügen. Hier mehr erfahren.

Wie um alles in der Welt soll das bloß enden? Ein derartiges planwirtschaftliches Experiment, wie es Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) gestern in Berlin verkündete, ist in der gesamten Geschichte der Bundesrepublik wohl einmalig. Bis Ende dieses Jahres soll ein „Klimaschutz-Sofortprogramm“ fertig gestellt werden, um das Land auf einen neuen „Klima-Zielpfad“ zu bringen.

Die totale Verspargelung

Laut der „Eröffnungsbilanz“ zum Klimaschutz, die Robert Habeck gestern in Berlin vorstellte, weist Deutschland derzeit einen „drastischen Rückstand“ auf. Um diesen aufzuholen, soll der Anteil der erneuerbaren Energien von derzeit 42 Prozent in nur acht Jahren bis 2030 auf 80 Prozent erhöht werden. Im gleichen Zeitraum soll die Ökostrom-Produktion um 150 Prozent wachsen, die CO2-Sparrate verdreifacht und die Energieeffizienz verzehnfacht werden.

Außerdem plant der Grüne ein „Wind-an-Land-Gesetz“, mit dem zwei Prozent der deutschen Landoberfläche für Windkraftanlagen reserviert werden sollen. Dieses Vorhaben könnte sich noch als fatal für den Artenschutz erweisen, denn schon jetzt sind Vogelarten wie der Rotmilan oder die Trottellumme durch den drastischen Windkraftausbau akut bedroht.

Ökostrom für die „öffentliche Sicherheit“

Widerstand von Naturschützern gegen neue Windanlagen soll künftig allerdings mit eiserner Faust gebrochen werden. Dazu soll die Produktion von Ökostrom zu einem gesellschaftlich vorrangigen Interesse erklärt werden.

Habeck erklärte dazu:

„Wir werden den Grundsatz verankern, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien im überragenden öffentlichen Interesse ist und der öffentlichen Sicherheit dient.“

Nach der Corona-Diktatur droht nun also der direkte Übergang in eine Klima-Diktatur. Abstandsregelungen für Windräder dürften bald fallen und eine kostspielige Wärmepumpen-Pflicht steht damit schon vor der Tür.

Der juristische Sonderstatus für den Ökostrom dürfte proportional zu einer entsprechenden Entrechtung der Bürger führen, denen kaum mehr Einspruchsmöglichkeiten gegen die Errichtung des Klima-Regimes verbleiben.

Windräder
Futuristische Klimawüste: Vielen Naturschützern ist die verspargelte

Landschaft ein Graus. | Foto: Thorsten Dahl/pixabay.com

Gehe es etwa beim Bau neuer Windparks um Beeinträchtigungen der Bewohner durch Emissionen, Sichtbeschränkungen oder Geräuschen, dann werden solche Schutzgüter „nachrangig behandelt“, äußerte der Bundeswirtschaftsminister. Weiter äußerte der Grünen-Politiker:

„Dann kann auch zügiger genehmigt werden.“

Sowjeteske Planungsutopie

Das Ganze wirkt wie eine sowjeteske Planungsutopie, die die Wirtschaftsstruktur Deutschlands schon durch die küstennahe Konzentration der Ökostrom-Produktion tiefgreifend verändern wird. Auch die Finanzierung ist noch vollkommen unklar, da die preiswerte und CO2-neutrale Energieerzeugungsmethode Atomstrom in Deutschland bekanntlich aus politisch-ideologischer Borniertheit heraus ein Auslaufmodell ist.

Habecks „Großer Sprung nach vorn“ könnte zu ungeahnten sozialen Verwerfungen führen. Teure Energie trifft nämlich nicht alle Einkommensschichten gleichermaßen hart. Arme Haushalte müssen gemessen an ihrem verfügbaren Einkommen anteilig fast doppelt so viel zahlen wie reiche Haushalte.

So teilte das Statistische Bundesamt unlängst mit, dass Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 1.300 Euro im vergangenen Jahr 9,5 Prozent ihrer Konsumausgaben für Wohnenergie verwendeten. Haushalte mit monatlich mindestens 5000 Euro netto gaben hingegen etwa 4,7 Prozent ihrer Konsumausgaben für Wohnenergie aus. In den Hartz-IV-Regelsätzen sind die immens hohen Energiekosten schob gleich gar nicht vorgesehen.

Gut möglich also, dass Robert Habecks megalomaner Klimaplan nicht nur die deutsche Industrie ruiniert, sondern auch zur Verelendung breiter Bevölkerungsschichten führt.

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AUTOR

Sven Reuth

DATUM

Januar 12, 2022

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