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Melden von Impfnebenwirkungen lohnt sich nicht

Hubertus Voigt ist ein deutscher Arzt mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Praxis, unter anderem als Chefarzt. Er schreibt regelmäßig für meine Seite. Ich habe ihm die exklusive INSA-Umfrage vorgelegt, der zufolge 15 Prozent der Geimpften starke Nebenwirkungen haben. Hier sein Kommentar:

Diese Zahlen erstaunen mich überhaupt nicht. Wir Ärzte wissen doch schon seit Beginn der Impfkampagne, dass Nebenwirkungen viel zu selten gemeldet werden. Warum? Dies hat mehrere Gründe.

  1. Die Ärzte bekommen kein Geld für das Melden von Impfkomplikationen. Der Meldevorgang dauert circa 20 Minuten, ohne dass der Arzt „etwas davon hat“. Er wird also nicht bezahlt. Weder der Krankenhausarzt, noch der Hausarzt. Nur lästige Bürokratie“. (Für eine Impfung, die circa vier Minuten dauert, erhält der Arzt 30 Euro. Also lieber fünf  Menschen impfen für 150 Euro in der gleichen Zeit, als für null Euro eine mögliche Komplikation zu melden.
  2. Ein Großteil der Impfungen erfolgt in den Impfzentren. Da treffen sich plötzlich die Menschen, die sich nie vorher gesehen haben: Der Impfling, der/die Impfende und der/die Assitent/in des/r Impfenden. Die Impfung soll nicht mehr als vier Minuten dauern, inklusive Aufklärung und umfangreicher Dokumentation. Nach der Impfung sehen sich die drei auch nie wieder. Weiß der Hausarzt, dass der Mensch mit diesen oder jenen Beschwerden geimpft worden ist? Oder der Notarzt? Er/Sie fragt auch nicht danach, weil dann ja vielleicht eine „innere Pflicht“ zum Melden aufwachen könnte. Bei den Impfungen im Bus, der Kirche oder Sporthalle ist es noch viel schlimmer. Eine ausreichende Anamnese, also Aufnahme der Krankengeschichte, erfolgt dabei nicht. Darum geht es auch nicht. Hauptsache, die Nadel wird im Deltamuskel versenkt und der Nenner der Impfkampagne ist um eine Zahl gestiegen. Nur darum geht es.
  3. In meiner Familie sind zwei Menschen innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung an einem Schlaganfall gestorben. Ohne Vorboten. Beide Fälle wurden nicht gemeldet. Die behandelnden Krankenhausärzte sagten jeweils: „Es ist hoch unwahrscheinlich, dass dies mit der Impfung zusammenhängt“. Daher wurden sie nicht gemeldet. Damit wird auch eine Erkenntnis, dass Schlaganfälle (oftmals verursacht durch verschleppte Thromben) überhaupt anerkannt werden.
  4. Beispiel Gürtelrose. Ich persönlich weiß jetzt von so vielen Fällen von Gürtelrose, die nach der Impfung aufgetreten sind. Das ist nicht neu und bei vielen anderen Impfungen auch bereits berichtet worden. Bei dieser Impfung wird ein kausaler Zusammenhang aber konsequent ausgeschlossen. Warum? Ist mir nicht bekannt. Zudem sind mir einige Fälle von schwerwiegenden Thrombosen im Freundeskreis nach der Impfung bekannt. Ein Zusammenhang? Wird von den Ärzten per se kategorisch ausgeschlossen. Gemeldet wurde nichts. War immer „schicksalhaft“.

Höchstens: Wenn wir viele einzelne Komplikationen, die nach dieser Impfung auftreten, die einzeln vielleicht „selten“ sind, so wird die Gesamtheit der Komplikationen dann „häufig“. Und dies möchte die Politik verhindern. Das PEI (Paul-Ehrlich-Institut) ist dabei leider ein „Handlanger“ der Politik. Und alle verstecken sich bis heute hinter dem PEI, dass die Zahlen einen Zusammenhang mit der Impfung nicht wahrscheinlich machen.

Leider habe ich folgende Fragen noch nie gehört: Wir wissen, dass die Gesundheitsämter überlastet sind und teilweise die Nachverfolgung von positiv Getesteten gestoppt haben. Wie sieht es mit der systematischen Eingabe und Auswertung der Impfkomplikationen aus? Hat das PEI bisher alle Eingaben auch digital erfasst und ausgewertet? Gibt es hier auch einen Rückstau in Eingabe und/oder Auswertung? Wenn ja, in welcher Höhe? War eigentlich schon mal ein Mitarbeiter des PEI bei der BPK?

Wir müssen uns, und dies machen mir diese Zahlen deutlich, verabschieden von einer Gutgläubigkeit in die Zahlen, die uns von der Regierung und den amtlichen Stellen mitgeteilt werden.

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Und ich bin der Ansicht, dass gerade Beiträge von streitbaren Autoren für die Diskussion und die Demokratie besonders wertvoll sind. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen, und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden

Hubertus Voigt ist Arzt und schreibt unter Pseudonym.

Bild: Shutterstock 

Text: Gast

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AUTOR

Boris Reitschuster

DATUM

Januar 15, 2022

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