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Bayern startet mit Auffrischungsimpfungen

Hier die neuesten Kurznachrichten zum Thema Corona aus aller Welt:

8:22 Uhr: Bayern startet mit Auffrischungsimpfungen

In Bayern können von sofort an etwa Alte und Pflegebedürftige Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus erhalten.

„Die Impfzentren und die niedergelassenen, behandelnden Ärzte können in Bayern schon jetzt Auffrischungsimpfungen anbieten“, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Montag in München. Dies gilt vor allem für Hochbetagte über 80 Jahre, Bewohner von Pflegeheimen, Menschen mit Immunschwächeerkrankungen oder Immunsuppression und Pflegebedürftige, die zu Hause leben.

Voraussetzung für die Auffrischung ist, dass die Zweitimpfung sechs Monate zurückliegt. Vorgesehen sind laut Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz für eine Auffrischung auch alle, die vollständig mit einem Vektorimpfstoff von Astrazeneca oder Johnson & Johnson geimpft sind. In der Praxis wird dieser Personenkreis allerdings wegen des auch hier geltenden Sechs-Monate-Abstandes erst ab Anfang September an die Reihe kommen.

Holetschek empfahl, dass sich die Impfzentren und niedergelassenen Ärzte zunächst auf die Menschen in den Pflegeeinrichtungen konzentrieren sollten. „Denn dort leben die Menschen, die zuerst geimpft wurden“, sagte der Minister. Dann könnten sich auch gleich bisher ungeimpfte Mitarbeiter der Einrichtungen unbürokratisch mitimpfen lassen.

Holetschek betonte die Wichtigkeit, auch weiter Erst- und Zweitimpfungen vorzunehmen: „Die Auffrischungsimpfungen werden nicht zu Lasten der Erst- und Zweitimpfungen gehen. Wir haben genügend Impfstoff. Erstimpfungen haben weiterhin höchste Priorität.“

+++ 15. August +++

15:55 Uhr: Erstmals geimpfter Covid-Patient ohne Vorerkrankungen in Griechenland gestorben

Zum ersten Mal ist in Griechenland ein Patient an Covid-19 gestorben, obwohl er vollständig geimpft war und keinerlei Vorerkrankungen hatte. Der Mann habe vor seiner Erkrankung keine gesundheitliche Probleme gehabt und alle Corona-Vorsichtsmaßnahmen befolgt, auch seine Frau und seine Kinder seien geimpft, sagte der Leiter der Intensivstation im Papanikolaou-Krankenhaus von Thessaloniki, Nikos Kapravelos, am Sonntag dem Sender Open TV.

Medienberichten zufolge handelte es sich bei dem Toten um einen 70-jährigen Zahnarzt.

12:16 Uhr: Polen verkauft eine Million Corona-Impfstoffdosen an Australien

Polen hat eine Millionen Dosen Corona-Impfstoff an Australien weiterverkauft. „In diesen für unsere australischen Freunde schwierigen Zeiten hat Polen beschlossen, eine Million Dosen des Impfstoffs von Pfizer-Biontech mit Australien zu teilen und sofort zu liefern“, sagt der polnische Botschafter in Australien, Michal Kolodziejski, am Sonntag.

Gesundheitsminister Adam Niedzieslki sagte, Polens Impfstoffkäufe „ermöglichen es uns, die Bedürfnisse unserer Bürger zu erfüllen und andere in Not zu unterstützen“. Die Impfstofflieferung an Australien sei Teil einer „verantwortungsvollen Politik der Solidarität“ seiner Regierung.

In Polen sind rund 55 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Zuletzt hatte die Impfrate deutlich abgenommen. Zahlreiche Impfzentren wurden wegen mangelnder Nachfrage geschlossen. Umfragen zufolge ist jeder vierte Pole Impfgegner oder zumindest skeptisch.

In Australien ist bislang lediglich ein Viertel des Teils der Bevölkerung, für den die Impfstoffe zugelassen sind, vollständig gegen das Coronavirus immunisiert. Das Land schien die Corona-Pandemie lange Zeit gut im Griff zu haben, über Monate hinweg gab es kaum Ansteckungen. Mit Ausbreitung der Delta-Variante waren die Infektionszahlen zuletzt aber stark gestiegen.

11:14 Uhr: Altmaier schlägt Hinweis wie „Corona tötet“ bei Impfeinladungen vor 

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will der Öffentlichkeit die „grausame Realität“ von Corona deutlicher machen und so die Impfkampagne beschleunigen. „Jedem muss klar sein: Wenn ich mich nicht impfen lasse, bin ich in Lebensgefahr“, sagte er dem Nachrichtenportal „t-online“ am Sonntag in Berlin. Vielen sei die Gefahr nach wie vor nicht ausreichend bekannt.

Er wolle dem Bundesgesundheitsminister keine Vorschläge machen. „Aber ich denke, so ähnlich, wie dies auch auf Zigarettenpackungen schon heute der Fall ist, sollten wir deutlich die Risiken benennen“, sagte Altmaier dem Portal. Als Beispiel nannte er einen Hinweis wie „Corona tötet“, der mit der Impfeinladung verschickt werden könnte.

7:00 Uhr: Holetschek fürchtet Long Covid als Volkskrankheit

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) warnt vor Long Covid als neuer Volkskrankheit. „Ich sehe die Gefahr, dass uns dieses sogenannte Post-Covid-Syndrom das ein oder andere Nachbeben bescheren wird“, sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der „Bild am Sonntag“. Und weiter: „Nach allem, was ich von Experten höre, hat Post- bzw. Long-Covid das Potenzial für eine neue Volkskrankheit.“

Laut Holetschek brauche man Ansätze, wie man Erkrankte therapieren und ihre Leiden lindern könne. Dazu sollen in Bayern Post-Covid-Zentren mit millionenschwerer Förderung eingerichtet werden. Der CDU-Politiker Friedrich Merz sprach sich unterdessen gegen eine Verlängerung der epidemischen Lage durch den Bundestag über den 11. September hinaus aus. Merz sagte der „Bild am Sonntag“ dazu: „Für die Fortsetzung der epidemischen Lage nach dem 11. September sehe ich keine Begründung, die mich wirklich überzeugt. Aber die Diskussion darüber wird im Bundestag ja noch stattfinden.“

6:45 Uhr: USA und Israel werden nun als Corona-Hochrisikogebiete geführt

Die USA und Israel gelten in Deutschland seit Sonntag als Corona-Hochrisikogebiete. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte die Einstufung wegen stark steigender Infektionszahlen in den beiden Ländern am Freitag angekündigt. Auch Montenegro, Kenia und Vietnam sowie Französisch-Guayana und Französisch-Polynesien werden nun als Corona-Hochrisikogebiete geführt, was besondere Quarantäne-Vorschriften nach sich zieht. Die Türkei gilt ab Dienstag als Hochrisikogebiet.

Einreisende aus Hochrisikogebieten müssen für zehn Tage in Quarantäne. Geimpfte und Genesene können die Quarantäne mit einem negativen Corona-Test aber auf fünf Tage verkürzen.

Als Hochrisikogebiete werden Länder oder Regionen eingestuft, in denen wegen einer erhöhten Zahl an positiv Getesteten ein besonders hohes Infektionsrisiko angenommen wird. Daneben gibt es auch noch die Kategorie des Virusvariantengebiets für Gegenden, in denen bestimmte Coronavirus-Mutanten besonders weit verbreitet sind.

6:15 Uhr: Deutschland spendet zwei Millionen Impfdosen

Die Bundesregierung unterstützt die internationale Impfkampagne Covax mit weiteren 2.068.640 Dosen Astrazeneca. Die Auslieferung der Impfstoffe war eigentlich für kommende Woche nach Deutschland geplant, berichtet die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf eigene Informationen. Der Impfstoff wird hierzulande aber nicht benötigt.

Seit Anfang August hat Deutschland damit insgesamt fast 3,7 Millionen Astrazeneca-Dosen an Covax gespendet. Die Bundesregierung der drittgrößte Geldgeber der Inititiative. Covax ist eine Initiative, die einen weltweit gleichmäßigen und gerechten Zugang zu Covid-19-Impfstoffen gewährleisten will. (dts/dpa/afp)



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Epochtimes

DATE

August 16, 2021

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