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Die Impfbereitschaft der Menschen sinkt – aktuelle Daten und der Blick auf eine der Uni Erfurt

Published On: 28. Juli 2021 12:48

Was heißt das für uns?

Derzeit sind knapp über die Hälfte der Deutschen vollständig geimpft und anscheinend stagniert oder sinkt die Impfbereitschaft sogar.

Kurz gesagt: Fast 19 Millionen Menschen (älter oder gleich 18 Jahre) sind noch nicht geimpft und die sinkende Impfbereitschaft signalisiert, dass es schwer werden wird diesen Teil der Bevölkerung dahingehend zu mobilisieren. Laut der Uni Erfurt Studie, sprechen sich 64,8% der Befragten gegen eine Impfpflicht aus.

Ein Blick auf das Impfdashboard verrät einiges. Betrachten wir zunächst die verabreichten Dosen (hellblau) der einzelnen Tage, können wir sehen, dass wir am 09.06.2021 mit 1,4 Millionen Impfdosen am Höhepunkt angekommen sind und, dass seitdem von Woche zu Woche weniger Impfdosen verabreicht werden. Am 23.06.2021 waren es nur noch 1,3 Millionen Impfdosen. In etwa 100.000 Dosen weniger.

Aber wie wir derzeit sehen können befinden wir uns mit Stand 26.07.2021 bei 313.275 verabreichten Impfdosen. Das Interessante dabei, davon führten 244.940 Dosen zu einer vollständigen Impfung.

Sprich die Impfbereitschaft dahingehend sich für eine Erstimpfung zu entscheiden nimmt ab. Die Gründe können selbstverständlich vielfältig sein, beispielsweise die Urlaubszeit.

Was heißt das nun konkret?

Insgesamt kommen in Deutschland 69.411.087 Personen, älter oder gleich 18 Jahre, für die Impfung in Frage. 73,1% der Erwachsenen im impffähigen Alter sind also nun geimpft. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass 26,9% der Bevölkerung im impffähigen Alter noch gar keine Erstimpfung haben. Sprich 18.674.976 Menschen sind nicht geimpft.

Wirft man nun einen Blick auf die bereits vollständig Geimpften Personen (älter oder gleich 18 Jahre), ergibt sich daraus ein Bild, welches doch wirklich Mut macht.

Geht man davon aus, dass einige der Erstgeimpften ihre zweite Impfung sausen lassen, aus Angst vor Nebenwirkungen, ergibt das 28.068.222 Personen welche noch nicht vollständig oder gar nicht geimpft sind.

Uni Erfurt – Studie zur Impfpflicht und Impfbereitschaft

Interessent dabei ist aber ein Blick auf die Ergebnisse der Universität Erfurt, welche u.a. im Auftrag des RKI und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) agiert. Diese Untersucht regelmäßig das Corona Stimmungsbild. Dabei wird u.a. die Impfbereitschaft der Bevölkerung mit unter die Lupe genommen. Diese sind mitunter überraschend und zeigen, dass weite Teile der erwachsenen Bevölkerung erhebliche Zweifel haben.

Außerdem wird die Impfpflicht unter die Lupe genommen, die derzeit lautstark von den verschiedensten Politikern gefordert wird.

Was halten die Menschen von einer Impfpflicht?

Aktuell sind nur etwa 14% der Befragten eindeutig für eine allgemeine Impfpflicht, das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung. Das heißt auch, dass sich 64,8% der Befragten mit starker Zustimmung, gegen eine Impfpflicht aussprechen. Eine frühere Studie hat gezeigt, dass sich auch eine berufsgruppenbezogene Impfpflicht bei davon nicht betroffenen Menschen negativ auswirken kann und zu weniger Schutzmaßnahmen und Ablehnung anderer Impfungen führen kann. Die Zustimmung zu einer verpflichtenden Impfung ist auf dem tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung. Das heißt konkret, dass sich 41,2% auf gar keinen Fall impfen lassen möchten.

Wie ist die generelle Zustimmung zu einer Corona-Impfung?

Im Vergleich zur ersten Erhebung sind weniger Personen bereit, sich impfen zu lassen. Allerdings sind in dieser Betrachtung bereits geimpfte Personen nicht berücksichtigt. Am 13.07.2021 haben sich 41,2% gegen eine Impfung ausgesprochen.

Sowohl die Impfbereitschaft, als auch die Zustimmung zu einer Impfpflicht nehmen deutlich ab

Studie als PDF zum Download

Welche Fragen stellen sich nun?

  1. Die Impfquote von 60-70% welche ja gefordert wurde, hätten wir somit zumindest mit den Erstgeimpften bald erreicht.
  2. Da derzeit die Erstimpfungen deutlich hinter den Zweitimpfgungen liegen, würde dies die Panik unserer Politiker erklären.
  3. Haben doch mehr Menschen bereits nach der ersten Impfung mehr Nebenwirkungen als uns das PEI glaubhaft machen will (siehe 12. PEI Sicherheitsbericht)?
  4. Wieso wird nun eine höhere Impfquote von 80% eher in Richtung 85%, laut Helge Braun, durch das RKI ins Spiel gebracht? Ist diese nicht utopisch und eventuell unerreichbar?
  5. Der Fokus liegt nun auf der Herdenimmunität. Kann es sein, dass damit eine höhere Impfquote erzwungen werden soll?
  6. Aktuell sind bereits mehr als 80% der über 60-Jährigen geimpft, laut dem RKI. Das würde den Rückschluss zulassen, dass bei mehr jungen, in die Rentenkasse einzahlenden Menschen die Bereitschaft fehlt.

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