Der neue Corona-Impfstoff von der Universität Oxford und AstraZeneca.Foto: JUSTIN TALLIS/AFP via Getty Images

Die amerikanische Firma Mattel bringt mehrere Barbies auf den Markt, um die Leistungen von Frauen in der Corona-Pandemie zu würdigen. Darunter ist auch die Mitentwicklerin des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca, Sarah Gilbert.

Barbie ist jetzt auch Corona-Impfstoff-Erfinderin: Der US-Spielehersteller Mattel hat eine Barbie-Puppe zu Ehren der Mitentwicklerin des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca, Sarah Gilbert, auf den Markt gebracht. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, soll die Puppe die „nächste Generation“ von Wissenschaftlerinnen inspirieren. Die Sarah-Gilbert-Barbie hat lange rote Haare und trägt eine Brille und einen schwarzen Hosenanzug.

Zuschauer in der königlichen Zuschauer-Loge in Wimbledon applaudieren der Wissenschaftlerin Sarah Gilbert, eine der Mitentwicklerinnen des Corona-Impfstoffes an der Oxford University.Foto: AELTC/JOE TOTH/POOL/AFP über Getty Images

Gilbert, die Professorin für Vakzinologie an der Universität Oxford ist, findet die Ehrung zwar „sehr seltsam“. Die Britin hofft aber darauf, dass Kindern durch die Barbie klar wird, „wie wichtig Karrieren in der Wissenschaft sind, um der Welt um uns herum zu helfen“. „Mein Wunsch ist, dass meine Puppe Kindern Berufe aufzeigt, von denen sich vielleicht noch nichts wissen – wie Vakzinologin“, sagte Gilbert.

Neben Gilbert hat Mattel noch fünf weitere Barbies kreiert, die die Leistungen von Frauen in der Corona-Pandemie würdigen sollen: Auch die US-Krankenschwester Amy O’Sullivan, die US-Ärztin Audrey Cruz, die kanadische Aktivistin Chika Stacy Oriuwa, die brasilianische Forscherin Jaqueline Goes de Jesus und die australische Ärztin Kirby White sollen so zum Vorbild für kleine Mädchen werden.

Mattel nutze die Marke Barbie, um die Leistungen dieser Frauen zu würdigen, ihre Geschichten zu erzählen und „die nächste Generation“ dazu zu inspirieren, „diesen Heldinnen nachzueifern“, erklärte Mattel- Vizepräsidentin Lisa McKnight. „Unsere Hoffnung ist, die Fantasie von Kindern zu fördern und anzuregen, um ihre eigenen Heldinnen-Geschichten zu spielen.“ (afp)



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