Categories: Medien, Medien und Medienanalyse, Nachdenkseiten372 words1,4 min read

Das Archiv der NDS ist reich an interessanten und aktuellen Gedanken und Informationen. Ein Beispiel.

Wenn Sie Zeit erübrigen können und sich informieren wollen, dann scrollen Sie einfach gelegentlich mal zurück. Wenn Sie zum Beispiel auf der rechten Spalte unter „Archive“ zum Februar 2019 (nachdenkseiten.de) gehen, dann finden Sie unter mehreren spannenden Artikeln diesen hier: Wer den Zustand der ARD beschönigt, wird ihre Glaubwürdigkeit noch weiter beschädigen. Dieser Artikel über ein von der ARD finanziertes „Framing Manual“ gewinnt durch die gerade stattfindende Gebührenerhöhung besondere Aktualität. Verdient die ARD eine Gebührenerhöhung? – Das muss man angesichts dieses eigentlich unglaublichen Vorgangs und der sonstigen „Leistungen“ dieser Sender-Familie wie auch des Deutschlandradios und des ZDF fragen. Eher nein, würde ich antworten. Um mit Ja antworten zu können, müssten wir etwas mehr wissen über die Ausgaben der öffentlich-rechtlichen Sender. Albrecht Müller.



Zum Beispiel wäre es interessant, die Gehälter und Honorare der Spitzenleute zu erfahren.

Es wäre auch interessant, wenigstens ein bisschen darüber zu erfahren, welche Tätigkeiten zu welchen Honoraren die Spitzenleute auf der Basis ihrer Tätigkeit bei den Öffentlich-Rechtlichen und der daraus gewonnenen Bekanntheit ausüben.

Zum Beispiel wäre es interessant, zu erfahren, was die Auslagerung in eigene Firmen der Talkshow-Meisterinnen und -Meister kostet. Jeweils und in der Summe. – Zum Beispiel heißt es beim WDR über Hart aber fair: ‚”hart aber fair” ist eine Gemeinschaftsproduktion der Produktionsfirmen “Ansager & Schnipselmann” (A&S) und klarlogo im Auftrag des WDR‘. – Zu Anne Will heißt es zum Beispiel auf der Seite ihrer Produktionsfirma: „Die Produktionsfirma Will Media GmbH wurde 2007 gegründet. Im Auftrag der ARD produziert sie ANNE WILL“. Usw.

Zum Beispiel wäre es interessant, die Struktur und das Gefüge zwischen Festangestellten und Freien zu kennen.

Nebenbei: Es wäre auch interessant zu wissen, was aus dem Framing Manual, dass 120.000 € gekostet hat, geworden ist. Hat es irgendetwas gebracht?

Ich verweise hier noch einmal auf den Artikel von 20. Februar 2019 und wiederhole die Empfehlung, gelegentlich auf den NachDenkSeiten zurückzuscrollen. Es lohnt sich.

Titelbild: Ewa Studio / Shutterstock.com

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AUTOR

Albrecht Mueller

DATUM

August 6, 2021

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