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Habeck: „Du kriegst den Impfausweis und eine Spritze im Arm und fertig.“


Nach Habeck und den Grünen haben „alle Geimpften und die Kinder“ das Recht, die Nicht-Geimpften aus ihrer Welt auszuschließen und von diesen zu erwarten, dass sie sich wie früher die Aussätzigen vom Leben der Geimpften und Kinder fernzuhalten haben.

Screenshot ZDF: Sommerinterview

Geht’s noch verbogen verlogener? Die Grünen twittern über Habecks Auftritt im Sommer-Interview des ZDF:

„Man hat das Recht, sich nicht impfen zu lassen, aber man hat nicht das Recht, dass alle Geimpften und die Kinder dann Rücksicht darauf nehmen“, fasst Robert Habeck zusammen. #Sommerinterview

„… alle Geimpften und die Kinder“ haben dann nach Habeck und den Grünen das Recht, die Nicht-Geimpften aus ihrer Welt auszuschließen und von diesen zu erwarten, dass sie sich wie früher die Aussätzigen vom Leben der Geimpften und Kinder fernzuhalten haben.

Was Robert Habeck beim Sommer-Interview des ZDF zum Thema Impfpflicht sagte, ist typisch für die Unaufrichtigkeit der führenden Leute bei den Grünen von heute:

„… dem inneren Schweinehund mal einen kräftigen Tritt in den Hintern zu geben, also diese Trägheit, die wahrscheinlich einen Gutteil der Menschen noch in sich hat, zu überwinden, indem man einfach sagt: Komm, hier ist das. Du kannst einfach da hingehen, Du kriegst den Impfausweis und eine Spritze im Arm und fertig.“

Der Grüne, der Annalena Baerbock den Rücken freihalten soll, weil diese mit Sachaussagen chronisch daneben langt, übertrifft hier die Angeschlagene um Meilen.

Dieser Grüne hat sich wohl noch nie mit den aktuellen Präparaten in ihrer grundlegenden Verschiedenheit beschäftigt, sonst könnte er solch einen Spruch nicht von sich geben.

Ich zitiere einen kundigen TE-Leser, bei dem Habeck Nachhilfe-Unterricht nehmen könnte:

Beim Klonen, das weiß oder vermutet man inzwischen, wird zwar ein genetisch identisches Lebewesen „produziert“, aber bei dem ersten international bekannt gewordenen Klonschaf Dolly zeigten sich gegenüber der „Naturvariante“ verfrühte Alterserscheinungen, die möglicherwiese auch zum frühen Tod des Tieres geführt haben.

Der Corona-Impfstoff setzt, so wie das Klonen, ebenfalls auf der kleinsten zellulären (molekularen) Ebene an. Impfstoffe früherer Generation funktionierten so: Bei der Impfung wurde eine geringe Dosis der Krankheitserreger verabreicht, so dass der Körper dann dagegen erfolgreich Antikörper produzieren konnte. Das war ein bewährtes, ausgetestetes Verfahren.

Bei den mit der heißen Nadel gestrickten Corona-Impfstoffen ist das alles anders: Sie greifen unmittelbar in das zelluläre Geschehen ein, setzen bei Zellorganellen an. Erfahrungswerte im Sinne einer Unbedenklichkeitstestung gibt es nicht, kann es nicht geben. Was ebenfalls noch nicht untersucht ist: Inwieweit gefährden diese Impfstoffe u.U. körpereigene Prozesse, indem sie möglicherweise zu Resistenzen führen und damit letztendlich „Superspreader“ generieren.

Für mich sind Corona-Impfstoffe wie „Russisch Roulette“.

Ich drückte das dieser Tage so aus:

Wer sich für die mRNA-„Impfung“ entscheidet, nimmt an einem großen Feldversuch in den Ländern des Westens teil. Jeder einzelne teilt in diesem Feldversuch die Chance, durch mRNA nicht an Covid-19 zu erkranken oder von einem leichteren Krankheitsverlauf zu profitieren, wie zugleich das Risiko, mit mRNA sofortige oder spätere negative Folgen zu erfahren, worüber die Wissenschaft so kurz Zeit nach Beginn des Feldversuchs so gut wie nichts wissen kann.

Herr Habeck, Ihr hingerotzter Spruch – „… dem inneren Schweinehund mal einen kräftigen Tritt in den Hintern zu geben, also diese Trägheit, die wahrscheinlich einen Gutteil der Menschen noch in sich hat, zu überwinden, indem man einfach sagt: Komm, hier ist das. Du kannst einfach da hingehen, Du kriegst den Impfausweis und eine Spritze im Arm und fertig.“ – erinnert mich an den ebenfalls hingerotzten, aber ansonsten harmlosen Zuruf von Joseph vulgo Joschka Fischer dem Vizepräsidenten des Bundestags Stücklen gegenüber: „Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch, mit Verlaub!“

Würde ich diesen historischen Satz Ihnen gegenüber wiederholen, Herr Habeck, täte ich vor dem A-Wort das Wörtchen dummes einfügen. Aber selbstverständlich werde ich Joschka F. auch hier bei Habeck nicht nacheifern.

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AUTOR

Fritz Goergen

DATUM

August 9, 2021

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