Angehörige der Bundeswehr werden am 28. Juli 2021 bei Aufräumarbeiten in Schuld bei Bad Neuenahr-Ahrweiler, auf einem Dachs-Pionierpanzer, einem Kampfunterstützungsfahrzeug der Bundeswehr, gesehen.Foto: SASCHA SCHUERMANN / AFP über Getty Images

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) entsendet 400 zusätzliche Bundeswehr-Soldaten in die von der Flut betroffenen Gebiete in Nordrhein-Westfalen. Dort sollen sie die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe unterstützen, berichtet der „Spiegel“.

Die Soldaten, die mit Bergungspanzern und Radladern eingesetzt werden, sollen laut einem internen Befehl schon am Mittwoch erste Einsätze absolvieren.

Mit der Order folgt Kramp-Karrenbauer einer Bitte von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Zwar war die Bundeswehr nach der Hochwasserkatastrophe bereits mit insgesamt etwa 900 Kräften im Einsatz, wovon derzeit noch etwa 500 vor Ort sind, allerdings konzentrierte sich der Einsatz auf Rheinland-Pfalz.

Soldaten der Bundeswehr helfen am 17. Juli 2021 bei den Aufräumarbeiten im westdeutschen Altenahr, nachdem heftige Regenfälle Teile des Landes getroffen und großflächige Überschwemmungen und große Schäden angerichtet hatten.Foto: TORSTEN SILZ / AFP über Getty Images

Nun sollen die Soldaten der Panzerbrigade 21 vor allem im Süden Nordrhein-Westfalens tätig werden. Als Schwerpunkte gelten Bad Münstereifel, Euskirchen, Schleiden und vier andere Gemeinden im Hochwassergebiet.

Für die betroffenen Gemeinden ist der Einsatz der Truppe kostenfrei. Kramp-Karrenbauer hatte schon kurz nach der Katastrophe im Juli versprochen, die Bundeswehr werde so lange helfen, wie es nötig ist. Aktuell sind in NRW etwa im Raum Aachen schon Soldaten im Einsatz.

Anwohner verteilen Pizza an Bundeswehrangehörigen an einer Behelfsbrücke über die Ahr in Schuld bei Bad Neuenahr – Ahrweiler, Westdeutschland, am 28. Juli 2021.Foto: SASCHA SCHUERMANN / AFP über Getty Images

(dts/er)



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