Der russische Präsident Wladimir Putin: Die EU verschärft ihre Gangart gegenüber Russland.Foto: Patrick Semansky/AP/dpa/dpa

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich beunruhigt über die Naturkatastrophen in seinem Land geäußert. In einer Videokonferenz mit Beamten zu den Waldbränden in Sibirien sowie den Überschwemmungen im Süden des Landes sagte Putin am Samstag, Ausmaß und Art der derzeitigen Katastrophen seien „absolut beispiellos“. Wichtig sei jetzt ein „systematisches“ Herangehen an die Katastrophen.

Flooding in Kerch: locals evacuate their cars from the streets pic.twitter.com/UlNJjX6Q4F

— Liveuamap (@Liveuamap) August 12, 2021

Catastrophic situation in Yakutia, Russia’s coldest republic, where settlement after settlement gets engulfed in fire. 31 houses burnt in the village of Byas-Kyuel’, unknown number of cattle and pets perished in fire #wildfires2021Russia pic.twitter.com/9HpVsQo2H3

— The Siberian Times (@siberian_times) August 7, 2021

Im Süden des Landes sei innerhalb weniger Stunden die durchschnittliche Regenmenge eines Monats gefallen, während sich im fernen Osten Russlands bei großer Dürre Waldbrände rasch ausbreiteten, sagte Putin. Er rief die örtlichen Behörden auf, die Evakuierung weiterer Gebiete vorzubereiten und Betroffene finanziell zu unterstützen. Auch Wiederaufbaupläne müssten gemacht werden.

Dieses Foto vom 27. Juli 2021 zeigt den Schatten eines Flugzeugs des Air Forest Protection Service, das über einem verbrannten Wald in der Republik Sacha fliegt.Foto: DIMITAR DILKOFF / AFP über Getty Images

In Sibirien wüten seit Wochen riesige Waldbrände. Landesweit haben die Feuer bereits 16,6 Millionen Hektar Land verwüstet. Die Schadensbilanz nähert sich damit schnell dem russischen Rekord von 2012, als 18,1 Millionen Hektar verbrannten – so viel wie noch nie in diesem Jahrhundert.

Russisches Löschflugzeug in der Türkei abgestürzt

Unterdessen wurde bekannt, dass in der Waldbrandregion im Süden der Türkei ein russisches Löschflugzeug mit acht Menschen an Bord abgestürzt ist. Alle Insassen seien bei dem Unglück am Samstag in der Nähe der Stadt Adana getötet worden, meldeten russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Demnach handelte es sich bei der Besatzung des Flugzeugs vom Typ Beriew-200 um fünf russische Soldaten und drei Türken.

Laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu wurden sofort Hilfskräfte zur Unglücksstelle entsandt. Im Fernsehen war eine große Rauchsäule über bergigem Gebiet zu sehen.

Dem türkischen Verteidigungsministerium zufolge befand sich die russische Maschine im Einsatz gegen einen Waldbrand in der Region Kahramanmaras. Ein türkisches Luftüberwachungsflugzeug und ein Hubschrauber seien zur Unglücksstelle entsandt worden. (afp)



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