Der tägliche Wahnsinn zusammengefasst. Das gefällt mir. Auch weil ich etwas irr bin. Deshalb bin ich hier und schreibe meinen ersten Beitrag. Regelmässig oder unregelmässig werden weitere folgen. Dabei werde ich mich nicht auf einzelne Beiträge in irgendwelchen Medien beziehen sondern diverse Themen auf (hoffentlich) unterhaltsame Art und Weise zusammenbauen mit dem Ziel die eine oder andere graue Hirnzellen beim interessierten Leser zum Nachdenken zu animieren.

Kampfzonenreport nenn ich das Ganze, weil mittlerweile das Leben vieler von uns – in welcher Form auch immer – zu einer eigentlichen Auseinandersetzung mit der Realität oder der von Politikern, Experten, Influencern oder anderen Meinungsverbreitern geworden. Ein Kampf mit der Fiktion. Egal welchen Kanal man benutzt um sich zu informieren: Schnell wird klar, dass wir uns mit allem und allen auseinandersetzen. Alles ist schwierig, kompliziert, negativ, böse – wir stehen kurz vor dem Weltuntergang. Wie so oft.

Heute schreib ich über die Taliban und ein wenig über die Umwelt bzw. über Menschen, die etwas für die Umwelt tun wollen bzw. wollen, dass andere etwas für die Umwelt tun, damit es ihnen besser geht. Gestern sehe ich ein niedliches Bild von 3 Taliban auf einem Jeep sitzend und freundlich lächelnd (im Tages Anzeigen). Schlagzeile: Experte meint, dass die Taliban dieses Mal gemässigter Handeln um ihre Macht zu festigen. Ich gehe mal davon aus, dass das Bild mit Photoshop bearbeitet wurde. An diesen bärtigen, grimmig dreinschauenden Individuen, ist es wirklich schwierig freundliche Gesichtszüge zu erkennen. Einfach um es nochmals klar zu machen: Wir laufen mit Smartphones rum, Talibane tragen ein Sturmgewehr (und damit telefonieren sie nicht sondern tun ganz andere Dinge). Ein paar Massenhinrichtungen in den letzten Monaten deuten schon mal minimal hin, wohin die Reise geht.

Während wir uns an den Witzen eines Marco Rima erfreuen oder an den pointierten Aussagen eines Dieter Nuhrs, erheitert sich er Taliban an der Live Aufführung, einer Steinigung, Köpfung oder dem abschlagen einer oder gleiche beider Hände. Von gemässigt kann da und wird auch niemals eine Rede sein. Natürlich brechen einige unserer Politiker gleich in Aktivismus aus. Sofort muss man nun 10000 Flüchtlinge aufnehmen. Während die SP gleich alle aufnehmen will, differenzieren die Grünen etwas stärker. Hier sollen die Hauptleidtragenden, also Frauen und Kinder aufgenommen werden. Wenn ich mich noch recht entsinne, waren es vor allem solche Kreise, die das Recht auf die Burka im Rahmen der Religionsfreiheit und im Sinne unsere toleranten, westlichen Kultur, gut hiessen und ein Verbot in der Schweiz vehement ablehnten. Logisch. Jetzt ist gerade diese Freiheit bedroht. Nun, ich schlage vor, dass die Flüchtlinge für die nächsten 10 Jahre in den Wohnungen linker und grüner Wähler unterkommen und nicht der Schweizer Steuerzahler dann (wie üblich) dafür aufkommt. So kommt auch mehr Freude auf wenn man im nahen sozialen Austausch dem einen oder anderen zukünftigen Schläfer auf die Schliche kommt und das nächste 911 verhindert.
Nochmals – für die Naiven und Gutmenschen: Nein, Taliban sind nicht Menschenfreunde. Sie führen auch keine Frauenquote ein (höchstens beim Steinigen) und der Klimawandel steht bei den Taliban auch nicht zuoberst auf der Traktandenliste. Freude herrscht. Verlogener geht es nicht.

Damit kommen wir zum Thema „Rot-Milane“. Wie wir wissen, sind Rot-Milane Raubvögel. Auch heimisch in unseren Gefilden. Hatte gerade die Gelegenheit mit einem CH Förster zu reden, der in engem Austausch mit einen Forstamt in Norddeutschland ist. Man hatte 5 Milane mit einem Chip ausgestattet. 6 Monate später waren sie allesamt tot. Ganz zufällig lagen die armen toten Vögel gleich unter einer Windkraftanlage. Reiner Zufall, dass diese Vögel genau diesen Ort für ihren von langer Hand geplanten Selbstmord gewählt haben. Zum gleichen Thema gab es Mitte letztes Jahr einen Bericht über das Insektensterben in Deutschland. War übrigens nur 2 Tage auf N-TV zu finden und verschwand dann ebenfalls zufälligerweise. Die Sorge der Windturbinenbetreiber: Die zu Milliarden im Sommer an den Rotorenblätter klebenden Insekten würden die Wirksamkeit bei der Stromherstellung gefährden. Ja, wie dramatisch. Unsere Grünen sehen das aber ganz pragmatisch, hier ist der Kleingärtner mit seinem Schrebergarten und dem unnützen Einsatz von Pestiziden für das Insektensterben verantwortlich. Natürlich auch der SVP wählende Bauer – der sowieso. Schon aus Prinzip.

Dann gibt es auch noch den Feinstaub – vornehmlich ausgestossen via Dieselmotoren (apropos schon lange nicht mehr über zu hohe Feinstaub und Ozonwerte gelesen – was ist da nur los?). Nun, sind wir nicht so hart. Der akademisch ausgebildete Grün-Links Wähler, der nach einem harten Arbeitstag gerade sein neuestes I-Phone an der Steckdose mit Oekostrom auflädt, während der aus Luft und Liebe zusammengebaute Tesla gerade mit 27.5 KmH durch die 30er Zone lautlos durchschwebt, interessiert das nicht besonders. Sein Strom ist sauber, genau so rein wie sein Gewissen. Es verwundert mich, dass die CO2 Vorlage nur so knapp abgelehnt wurde. Der Tipping Point ist schon lange erreicht. Nicht nur beim Klima. Sondern auch dem einen oder anderen Wähler dämmert es langsam, dass es mit der Glaubwürdigkeit von Politikern nicht sehr weit her ist. War zwar schon immer so, aber die Linken und Grünen bringen hier eine ganz neue Qualität der Unglaubwürdigkeit hinein.

Aber wir sollten nicht so hart sein. Sie meinen es ja gut und denken an uns alle. Sicherlich niemals an ihre eigenen Interessen. Wie bin ich jetzt schon wieder auf dieses Thema gekommen? Ach ja, die Taliban – Fundamentalisten, die ihren eigenen Interessen verfolgen. Ganz was anderes als die Linken und Grünen, die nur die Welt retten wollen. Die Welt minus Rot-Milane und Insekten und Menschen, die die falsche Parteien wählen (diese sollen nur zahlen – für die anderen, die den Strom aus der Steckdose beziehen und deshalb gut schlafen können – in der 30er Zone…..).

Ja, der ganz normale Wahnsinn.