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Schottland: Vierjährige sollen selbst über ihr Geschlecht bestimmen dürfen

In Schottland wird jetzt die nächste Stufe des Genderwahns eingeläutet. So sollen seit einigen Tagen Kinder ab dem vierten Lebensjahr frei entscheiden können, welches Geschlecht am besten zu ihnen passt. Wie Deutschland im Namen der Regenbogen-Ideologie umgekrempelt wird, lesen Sie in der August-Ausgabe von COMPACT mit dem Titelthema „Die schwule Republik“. Hier mehr erfahren.

Der im Norden Großbritanniens liegende und politisch weitgehend autonome Landesteil meldet damit stolz den Vollzug der Inklusionsrichtlinien der Vereinten Nationen (UN). Diese müssten ja schließlich umgesetzt werden, betont die Regierung in Edinburgh und löste damit teilweise fassungslose Reaktionen aus. „Vierjährige können an der Schule ohne Erlaubnis der Eltern ihr Geschlecht wechseln“ titelte beispielsweise die als konservativ geltende britische Tageszeitung Daily Telegraph.

Auch Lehrer sollen sich nicht einmischen

Während banale Dinge nie ohne Einwilligung der Eltern zur Umsetzung kommen dürfen, bedarf es bei der Geschlechterwahl in Schottland wie gesagt zukünftig selbstverständlich keiner Erlaubnis der Erziehungsberechtigten. Die Lehrer werden gemäß der neuen LGBTQ+-Inklusivitätsrichtlinien der schottischen Regierung nun aufgefordert, ihre Schüler nicht zu befragen, wenn sie den Wunsch nach einer Geschlechtsumwandlung äußern.

Das schottische Parlament in Edinburgh. Über manches, was hier beschlossen wird, kann man nur den Kopf schütteln. Foto: Fotokon I Shutterstock.com.

Ebenfalls hätten die Pädagogen nach den neuen Pronomen zu fragen, sollten sich Kinder für einen Wechsel des Geschlechts entscheiden. Diese Anweisungen befinden sich in einem 70-seitigen Dokument der schottischen Regierung.

Neuer Schul-Lesestoff in Planung

Mit diesen Richtlinien wurde die Schulen auch angewiesen, dass Transgender-Schüler das Badezimmer oder die Umkleidekabine benutzen dürfen, die sie bevorzugen. Darüber hinaus ist die Einbeziehung geschlechtsneutralerer Uniformen und die Berücksichtigung von Transgender-Charakteren in Unterricht und Lesestoff bereits in Planung.

Während der stellvertretende erste Minister über diesen sogenannten Fortschritt in Freudentränen ausbricht,  hagelt es selbst von feministischen Frauengruppen wie For Women Scotland Kritik an dieser Entwicklung. Co-Direktorin Marion Calder dieser benannten Frauenbewegung bezeichnet die Gesetzesnovelle als „besorgniserregend.“

„Gefährliche Ideologie“

Weiter führte sie aus:

Unter dem Strich ist dies eine gefährliche Ideologie, die die schottische Regierung vorantreibt. (…) Diese Kinder werden jetzt ermutigt, einen medizinischen Weg zu gehen, möglicherweise für den Rest ihres Lebens.

Solche zurecht geäußerte Kritik wird jedoch leider verpuffen, denn die Genderidelogie steht überall in Westeuropa hoch im Kurs. Alle Regierungen Westeuropas sind gewillt, diesen irrsinnigen Prozess zu beschleunigen, egal, ob deren Bürger dies befürworten oder nicht.

Deutschland im Regenbogen-Wahn: Nicht nur die Linke, auch vermeintlich bürgerliche Kräfte und die Wirtschaft mischen mit – und natürlich die internationale Finanzelite. Was hinter dem LGBT- und Gender-Kult steht – und wo es noch Widerstandskräfte gegen solche Entwicklungen gibt, lesen Sie in der August-Ausgabe von COMPACT, die man hier bestellen kann oder einfach auf das Banner unten klicken.

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AUTOR

Lars Poelz

DATUM

August 18, 2021

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