So unterschiedlich wie die Sprachen der vier Länder sind auch die Corona Maßnahmen. Wobei – die Sprachen sind nur in Österreich und Deutschland so ziemlich gleich und die Corona Maßnahmen in Wien, München und Berlin auch. Dänemark und Schweden sind uns zwar sprachlich ähnlich, corona-istisch sind sie teils gleich und gleichzeitig sind Welten dazwischen.

Gleich sind die vier Länder in den Kennzahlen, die in den Mainstream Medien kommuniziert werden. Schauen wir uns zunächst den Vakzinierungsstatus an. Wobei „fully vaccinated“, also voll geimpft“ stimmt ja nun auch wieder nicht mehr ganz, denn wirklich voll geimpft ist man mittlerweile ja nur mit drei Spritzen. Aber lassen wir es mal gelten:

Wir sehen: Schweden ist Impf-Schlusslicht mit 50%, Österreich kommt auf 56%, kommt auf Deutschland auf 58% und Dänemark auf 68%. Der Unterschied liegt wohl darin, dass vor allem in Dänemark die Sache ohne Druck abgeführt wurde und AstraZeneca verboten wurde, als zu viele Nebenwirkungen offenbar wurden.Was natürlich mehr Vertrauen fördert, als wenn dir wie in Wien schon der Impfbus nachfährt.

Aber mal sehen, wie sich das auswirkt auf die „bestätigten Fälle“:

Dänemark hat passend zur höchsten Impfquote die meisten Fälle, Österreich Schweden und Deutschland liegen knapp beisammen.

Der wichtigste Faktor sind aber die Todesfälle:

Dänemark erwartungsgemäß wieder vorne, knapp gefolgt von Deutschland. Schweden ist klares Schlusslicht.

Der Unterschied in den Maßnahmen

Nun wissen wir, dass Schweden nie die Schulen geschlossen hatte – die Kinder können also keine „Pandemietreiber“ sein, wie in Deutschland und Österreich immer wieder behauptet wird.

Die Masken bieten offenbar genau gar keinen Schutz, denn sie waren in Schweden nieverpflichtend und kaum jemand hat sie getragen, in Dänemark nur ganz kurz. Wurden sie nützen, würden Österreich und Deutschland weit besser dastehen, mit der lang andauernden Maskenpflicht, teilweise mit den besonders stark das Immunsystem schädigenden FFP2 Masken.

Lockdowns nützen genau gar nichts, Schweden hatte überhaupt nie einen, in Dänemark waren alle Maßnahmen eher light und wenn, dann kurz.

Wer wo entscheidet

In Schweden legen Fachleute unter Führung des Chefepidemiologen Andres Tegnell die Maßnahmen fest, in Dänemark hat das Parlament in Kopenhagen jüngst entschieden, dass ab dem 1. Oktober sämtliche Corona-Maßnahmen beendet werden sollen. Es wird demnach keine Maskenpflicht mehr geben und das Testregime wird abgeschafft. Die Dänen werden dann keine Nachweise mehr bringen müssen, ob sie geimpft oder ungeimpft sind oder ob sie positiv bzw. negativ getestet wurden.

So sieht eine Einschulung aus.

In #Schweden. 2021.

Old Normal. pic.twitter.com/ZTLp5P7vSh

— henning rosenbusch (@rosenbusch_) August 20, 2021

In Österreich und Deutschland entscheiden dagegen wenig luzide Politiker über die Maßnahmen, meist in sehr eigenartigen Gremien. Wien, München und Berlin fallen dabei ganz besonders mit diktatorischen Maßnahmen auf.

Während die nordischen Länder die Pandemie beenden, werden in Österreich und Deutschland nochmals die Daumenschrauben angezogen. Zukünftig sollen sich nur mehr Geimpfte frei bewegen können. Dabei kann es ja selbst den Politikern bei uns nicht entgangen sein, dass sich Geimpfte nach wie vor genauso anstecken können wie Ungeimpfte, ganz im Gegensatz zu denen, die Immunität durch eine Infektion erlangt haben. Die Diskussion über 1G, 2G oder 3G ist völlig inhaltsleer. Beim Wien Marathon am 12. September müssen alle Starter, egal ob Geimpft oder nicht einen negativen Test vorweisen. Wozu auch die Läufer, die eine solide sterile Immunität nach Infektion haben? Weil es der Wiener „Gesundheitsstadtrat“ so will. In Schweden und Dänemark werden keine gesunden Menschen mehr getestet.

Ach ja, noch ein Unterschied. In Skandinavien werden auch penibel Daten erhoben, vorbildlich zum Beispiel Island und natürlich Schweden. Bei uns ist es fast unmöglich an Daten zu kommen, oder es gibt sie einfach nicht, wie die Zeitung Heute berichtet.

Rechtsstaat in Gefahr

Jede halbwegs intelligente Mensch kann die oben gemachten Vergleiche in 10 Minuten selbst nachvollziehen. Weitere 30 Sekunden konzentriertes Nachdenken sollten ausreichen um die Konsequenzen zu ziehen und dem schwedischen Weg zu folgen.

Können das Politiker nicht? Oder erfreuen sie sich so über diktatorische Macht, die sie über Menschen ausüben können, dass sie einfach weiter machen? Um Gesundheit kann es jedenfalls nicht gehen.

In Deutschland ist mittlerweile der Rechtsstaat schwer angeschlagen. Hausdurchsuchungen und polizeiliche Verfolgung von missliebigen Richtern, Rechtsanwälten, Ärzten und Wissenschaftlern sind an der Tagesordnung.

Heute gibt es Berichte, dass der Immunologe und Toxikologe Prof. Stefan Hockertz Deutschland verlassen hat. Man könnte auch sagen, er ist geflüchtet: vor der staatlichen Willkür und einer politischen Entwicklung, die Erinnerungen an vergangene Zeiten wach werden lässt.

Hockertz Leidensweg begann am 17. Juni 2021. Überfallsartig wurde wegen angeblicher Steuervergehen eine Hausdurchsuchung von zwölf Leute veranstaltet, acht in zivil, vier in Uniform – in voller Montur und selbstverständlich bewaffnet. Sie stellten sich als Steuerfahnder vor.

Vier Stunden lang wurden die Geschäfts- und Wohnräume von Stefan Hockertz auseinandergenommen – und wie es scheint, weit über das übliche Ausmaß hinaus. Alles wurde auf den Kopf gestellt, sogar der Kleiderschrank mit der Unterwäsche durchwühlt. In einer Dokumentation in Servus TV hatten Hockertz und andere Betroffene Gelegenheit die Vorfälle zu schildern – wert es anzusehen:

https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-28a3dbyxh1w11/


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