Der russische Präsident Wladimir Putin stellt sich gegen Pläne für eine vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen aus Afghanistan in zentralasiatischen Ländern wie Usbekistan oder Tadschikistan, meldet zeit.de. Solche Vorhaben westlicher Staaten könnten Russlands Sicherheit gefährden, habe Putin bei einem Treffen mit Spitzenfunktionären seiner Partei Einiges Russland gesagt.

Zwischen Russland und den ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien gebe es keine Visumspflicht. Extremisten könnten dadurch leicht als vermeintliche Flüchtlinge in Russland einreisen, habe Putin gesagt. „Wir wollen nicht etwas wiederholen – auch nicht teilweise –, was wir in den Neunzigerjahren und Mitte der 2000er Jahre hatten, als es Kämpfe im Nordkaukasus gab“, wird Putin weiter zitiert.

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