Mit den Evakuierungsflügen aus Afghanistan sind mehrere Menschen Deutschland eingetroffen, die hierzulande bereits polizeilich in Erscheinung getreten sind.

„Wir gehen im Moment im Prinzip so vor, dass Listen angefertigt werden mit Personen, die aus Kabul ausgeflogen werden“, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin. „Die Sicherheitsüberprüfung nach polizeilichen Erkenntnissen zu einer Person“ werde dann bei der Ankunft in Deutschland am Flughafen vorgenommen.

In diesem Verfahren sei  „eine niedrige einstellige Zahl“ identifiziert worden, „bei denen bereits in Deutschland Erkenntnisse vorlagen“, sagte der Sprecher. Details nannte er nicht. Wenn die Sicherheitsbehörden – in erster Linie die Bundespolizei – „im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle“ so etwas feststellten, „dann gibt es auch die Möglichkeit, darauf zu reagieren“.

Zuvor hatte „Focus Online“ berichtet, dass die Bundespolizei am Wochenende die Einreise von drei Afghanen gestoppt habe, die wegen diverser Straftaten wie Vergewaltigung und Rauschgifthandels aus Deutschland ausgewiesen worden seien. Nach der Ankunft mit einer Evakuierungsmaschine hätten sie einen erneuten Asylantrag gestellt. Der Ministeriumssprecher sagte dazu, er äußere sich nicht zu konkreten Einzelfällen. (afp)



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