Hier die neuesten Kurznachrichten zum Thema Corona aus aller Welt:

12:35 Uhr: Bundesrat: Hospitalisierungsrate als wichtigste Größe für Corona-Maßnahmen

Die Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie orientieren sich künftig vor allem an der Zahl der Menschen, die wegen ihrer Infektion ins Krankenhaus kommen. Der Bundesrat beschloss am Freitag die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes, mit der die Hospitalisierungsrate zur wichtigsten Größe für die Maßnahmen der Länder wird. Das Gesetz regelt zudem die Auskunftspflicht von Beschäftigten in Kitas, Schulen und Heimen über ihren Impfstatus.

Konkret ist im neuen Infektionsschutzgesetz vorgesehen, dass die Zahl der Corona-bedingten Krankenhauseinweisungen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen „wesentlicher Maßstab für die weitergehenden Schutzmaßnahmen“ wird. Das Gesetz hatte der Bundestag am Dienstag beschlossen.

Weitere Indikatoren „wie die unter infektionsepidemiologischen Aspekten differenzierte Anzahl der Neuinfektionen“, die verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten und die Anzahl der geimpften Menschen sollen bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ebenfalls berücksichtigt werden.

Bundesweit einheitliche Werte soll es dafür nicht geben. Die Landesregierungen sollen unter Berücksichtigung der jeweiligen stationären Versorgungskapazitäten in einer Rechtsverordnung selbst Schwellenwerte für die Hospitalisierungsrate festlegen.

Die Auskunftspflicht in Kitas, Schulen sowie Alten- und Pflegeheimen gilt für die Dauer der epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Die Auskunft der Beschäftigten zu ihrem Impfstatus soll der Arbeitsorganisation dienen, arbeitsrechtliche Konsequenzen sind dabei ausgeschlossen.

11:00 Uhr: Stiko empfiehlt Corona-Impfung für Schwangere und Stillende

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt eine Corona-Impfung nun auch für Schwangere und Stillende. Laut einem Beschlussentwurf der Stiko sollten sich bisher ungeimpfte Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel sowie Stillende mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs „schützen“, wie das Robert-Koch-Institut am Freitag in Berlin mitteilte. Bisher hatte die Stiko die generelle Impfung in der Schwangerschaft nicht empfohlen.

10:30 Uhr: Dänemark hebt letzte Corona-Beschränkungen auf

Dänemark hat die letzten Corona-Beschränkungen im Land in der Nacht zum Freitag aufgehoben. Auch bei Großveranstaltungen und Diskothek-Besuchen muss nun kein Impfnachweis mehr gezeigt werden.

Grund dafür ist neben der geringen Fallzahl vor allem die hohe Impfquote: 73 Prozent der 5,8 Millionen Einwohner sind bereits vollständig gegen das Virus geimpft, bei den über 65-Jährigen liegt die Impfquote sogar bei 96 Prozent.

Die dänischen Behörden hatten zuletzt nur noch rund 500 Corona-Neuinfektionen pro Tag registriert und sehen das Virus damit unter Kontrolle gebracht. Bei der Einreise nach Dänemark muss jedoch weiterhin ein Impfpass oder ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, auf Flughäfen gilt weiter eine Maskenpflicht.

Gesundheitsminister Magnus Heunicke versicherte zudem, die Regierung werde nicht zögern, wieder Beschränkungen einzuführen, falls sich die Lage wieder verschlechtern sollte.

9:45 Uhr: Biontech rechnet in wenigen Wochen mit Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige

Bereits ab Mitte Oktober könnten in Deutschland die ersten Kinder unter zwölf Jahren mit dem Impfstoff von Biontech geimpft werden. „Wir bereiten bereits die Produktion vor“, sagte die Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ laut Mitteilung vom Freitag. In den kommenden Wochen werde die Zulassung des Impfstoffs für jüngere Kinder beantragt.

„Wir werden schon in den kommenden Wochen weltweit den Behörden die Ergebnisse aus unserer Studie zu den Fünf- bis Elfjährigen vorlegen und eine Zulassung des Impfstoffs für diese Altersgruppe beantragen, auch hier in Europa“, sagte Türeci. Der Impfstoff sei derselbe wie für Erwachsene, aber weniger hoch dosiert. Zudem müsse weniger abgefüllt werden.

„Es sieht gut aus, alles läuft nach Plan“, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin dem „Spiegel“. Bis zum Jahresende würden auch die Studiendaten zu den jüngeren Kindern ab sechs Monaten erwartet.

8:40 Uhr: EU-Finanzminister beraten über Folgen der Corona-Krise und Steuern

Die Finanzminister der Europäischen Union beraten ab Freitag in Slowenien über die Folgen der Corona-Pandemie und Steuerfragen. Die 27 Mitgliedsländer wollen sich bei dem zweitägigen Treffen unter anderem mit den Notenbankchefs über Finanzmarktrisiken austauschen sowie über Bedingungen für eine nachhaltige Erholung. Auch die geplante weltweite Mindeststeuer für Großkonzerne dürfte zur Sprache kommen.

Zu dem Ministerrat in Kranj nordwestlich der slowenischen Hauptstadt Ljubljana wird auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) erwartet. Mehrere Mitgliedstaaten machen zudem Druck, perspektivisch die Defizitregeln zu lockern. Wegen der Milliardenhilfen in der Corona-Krise hatte die EU die sogenannten Maastricht-Kriterien vorerst ausgesetzt. Dazu gehört auch die Drei-Prozent-Grenze für die Neuverschuldung der Länder.

6:00 Uhr: EU-Arzneimittelbehörde: Mu-Variante als „potenziell besorgniserregend“

Die erstmals in Kolumbien aufgetretene Coronavirus-Variante Mu wird von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) als „potenziell besorgniserregend“ beobachtet. Die EMA konzentriere sich zwar hauptsächlich auf die hochansteckende Delta-Variante, untersuche aber auch andere Varianten wie die Mu-Variante, sagte der Leiter für Impfstoffstrategie, Marco Cavaleri, am Donnerstag. Mu weise möglicherweise immunevasive Merkmale auf, sodass Geimpfte oder Genesene vor dieser Variante nicht geschützt sein könnten.

„Ich muss jedoch sagen, dass wir noch keine Daten haben, die zeigen, ob sich die Mu-Variante stark ausbreitet und ob sie eine Chance hat, die Delta-Variante als vorherrschenden Virusstamm zu überholen“, sagte Cavaleri. Die EMA werde jedoch mit den Impfstoffentwicklern über die Wirksamkeit der verfügbaren Corona-Impfstoffe gegen die Mu-Variante beraten. (afp/dpa/dts/red)



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