Klaus Wowereit.Foto: JOHANNES EISELE/AFP/Getty Images

Berlins früherer Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ist nach den jüngsten Wahlpannen und den Missständen am Flughafen BER hart mit seiner Stadt ins Gericht gegangen.

„Es gibt in Berlin so etwas wie eine kollektive Verantwortungslosigkeit“, sagte er am Dienstag in der Sendung „Wieprecht“ des RBB. Die Verwaltung der Hauptstadt sei „heute schlechter aufgestellt als jede Kreissparkasse“.

Dies liege nicht am Personal, sondern an den Strukturen der Verwaltung, erklärte Wowereit. Die zwölf Bezirke hätten insbesondere gegenüber dem Senat zu viel Macht.

Nötig seien deshalb tiefgreifende Veränderungen der Verwaltungsstrukturen, sagte er. „Da muss wirklich eine Revolution“ stattfinden. „Immer wieder neues Geld reinzugeben, mehr Personal anzuschaffen, aber die Strukturen nicht zu verändern, das ist rausgeschmissenes Geld.“ (afp/oz)



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