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NATO-Generalsekretär Stoltenberg reist zu Gesprächen nach Finnland und Schweden

Jens Stoltenberg, Generalsekretär der Nato.

Jens Stoltenberg, Generalsekretär der NATO.Foto: Markus Schreiber/AP/dpa

Die neuesten Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine im Ukraine-Ticker

10:19 Uhr: Frühere McDonald’s-Filialen in Russland heißen jetzt „Lecker und Punkt“

McDonald’s in Russland ist endgültig Geschichte: Nach der Übernahme durch einen russischen Unternehmer heißen die rund 850 vormals zu der US-Fast-Food-Kette gehörenden Schnellrestaurants nun „Wkusno i totschka“ (Lecker und Punkt), wie die neue Unternehmensführung am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Moskau bekanntgab. Die landesweit 51.000 früheren McDonald’s-Mitarbeiter werden ihre Jobs demnach behalten.

McDonald’s hatte sich als Reaktion auf die russische Offensive in der Ukraine komplett aus dem russischen Markt zurückgezogen. Im Mai gab der US-Fast-Food-Riese bekannt, seine Burger-Restaurants in Russland an den russischen Geschäftsmann Alexander Gowor zu verkaufen.

8:49 Uhr: NATO-Generalsekretär Stoltenberg reist zu Gesprächen nach Finnland und Schweden

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg reist am Sonntag zu Gesprächen nach Finnland und Schweden. Beide Staaten hatten im Mai unter dem Eindruck des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ihren Beitritt zur NATO beantragt. Dem Beitritt eines Staates zur NATO müssen alle 30 Mitgliedsländer zustimmen. Das NATO-Mitglied Türkei droht allerdings mit einem Veto. Im finnischen Naantali trifft Stoltenberg mit Präsident Sauli Niinistö zusammen (Pk. 16.00 Uhr).

Am Montag trifft Stoltenberg mit der schwedischen Regierungschefin Magdalena Andersson und ihrer Regierung zusammen (Pk. 16.10 Uhr).

8:40 Uhr: „Russischer McDonald’s“ öffnet erste Filialen in Moskau

Einige Wochen nach dem endgültigen Rückzug der US-Fast-Food-Kette McDonald’s aus Russland öffnen die ersten Restaurants unter ihrem neuen, russischen Besitzer. Insgesamt 15 Filialen in Moskau und Umgebung sollen an diesem Sonntag wieder Gäste empfangen – unter neuem Namen und Logo, aber an denselben Standorten, mit demselben Personal und fast identischen Gerichten.

Nach mehr als 30 Jahren hatte McDonald’s sein Russland-Geschäft als Reaktion auf den von Kremlchef Wladimir Putin begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine Anfang März zunächst vorübergehend geschlossen. Wie mehrere andere internationale Unternehmen zog sich der Konzern dann später endgültig aus dem flächenmäßig größten Land der Erde zurück, wo er mit 62.000 örtlichen Mitarbeitern zuletzt zu einem der wichtigsten Arbeitgeber zählte. Lediglich an Bahnhöfen und Flughäfen sollen einzelne Restaurants wegen besonderer Franchise-Verträge, die nicht einfach aufzukündigen sind, zunächst unter US-Logo weitergeführt werden.

Der neue Besitzer der russischen Kette heißt Alexander Gowor und betrieb bis zuletzt bereits 25 McDonald’s-Filialen in Sibirien. Nun kaufte der Unternehmer zu einem nicht genannten Preis die landesweit 825 weiteren Standorte ebenfalls auf – und will sie laut eigener Aussage innerhalb von zwei Monaten alle wiedereröffnen. Das Comeback von McDonald’s in neuem, russischem Gewand ist seit Tagen heiß diskutiertes Thema in Russlands sozialen Netzwerken. Die Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“ widmete dem „russischen McDonald’s“ kürzlich sogar eine ganze Seite.

(agenturen/red)



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AUTOR

Epochtimes

DATUM

Juni 12, 2022

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