Categories: Corona, Medien, Peter F. Mayer, Politik, Wissenschaft512 words2 min read

Fast 200.000 Lockdown-Tote in den USA

Eine neue Studie aus Cambridge rechnet mindestens mit 170.000 US-Amerikanern, die aufgrund der Lockdown-Politik ums Leben gekommen sind. Ähnliche Schätzungen gibt es für die EU.

Eine Studie des „National Bureau of Economic Research”, die im Juni veröffentlicht wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass von April 2020 bis Ende 2021 170.000 junge Amerikaner aufgrund der Lockdown-Politik sterben mussten. Der „Economist“ rechnet sogar mit 200.000 zusätzlichen Todesfällen, die nicht auf Covid zurückzuführen sind.

Diese Todesrate findet sich auch in EU-Staaten, die restriktive Abschottungspolitik unternommen haben. In Schweden ist diese Übersterblichkeit jedoch nicht zu beobachten. In der Conclusio der Studie des Cambridge-Instituts heißt es:

„Fasst man unsere Schätzungen für alle Ursachen und Altersgruppen zusammen, so ergeben sich bis Ende 2021 schätzungsweise 171.000 überzählige Nicht-Covid-Todesfälle und zusätzlich 72.000 nicht gemessene Covid-Todesfälle. The Economist hat Mortalitätsdaten auf nationaler Ebene aus der ganzen Welt zusammengetragen und kommt zu einer ähnlichen Schätzung für die USA, die sich auf 199.000 (einschließlich aller nicht gemessenen Covid) oder etwa 60 Personen pro 100.000 Einwohner beläuft (Global Change Data Lab 2022). Für die Europäische Union als Ganzes ist die Schätzung mit 64 nicht-covidbedingten Todesfällen pro 100 000 Einwohner nahezu identisch. Im Gegensatz dazu liegt die Schätzung für Schweden bei -33, was bedeutet, dass die Nicht-Covid-Todesursachen während der Pandemie eher niedrig waren. Wir vermuten, dass einige der internationalen Unterschiede auf den Standard zurückzuführen sind, nach dem ein Todesfall als Covid eingestuft wird, aber vielleicht hängt das schwedische Ergebnis auch damit zusammen, dass der normale Lebensstil der schwedischen Bürger so wenig wie möglich gestört wurde.“

Besonders die Altersgruppe 18-44 war von dieser Interruption des Lebens offenbar gestört, denn hier liegt die Non-Covid-Übersterblichkeit am höchsten.

Quelle: Studie das „National Bureau“.

US-Anwalt Michael P. Senger kam bereits vor vielen Monaten ebenfalls auf eine Berechnung von etwa 200.000 Todesopfer durch die US-amerikanische Lockdown-Politik. Viele davon im besten Alter. Mehr Menschen starben an Drogen, Alkohol oder durch Totschlag. Ebenso nahmen die Verkehrstoten, Todesfälle durch nicht-behandelte Krankheiten und Diabetes zu.

Innerhalb der EU, die 120 Millionen Einwohner mehr als die USA hat, wird dadurch auch die Zahl der Todesfälle der USA deutlich übersteigen. Denn das Ergebnis der Lockdown-Politik war nahezu identisch, wie die Studie besagt.

Auch wenn die USA wohl mit noch mehr sozialen Brennpunkten teilweise einen enormen Schaden ausgelöst haben. Ein Beispiel: Als man in New York die Schulen geschlossen hatte, wussten 100.000 Kinder nicht, wie sie zu ihrem Essen kommen sollten. Denn mehr als 100.000 Schulkinder gelten in New York, wo auch fast 100 Milliardäre gemeldet sind, als obdachlos.

Auch die „New York Times”, die Lockdown-Restriktionen fanatisch bejubelt hat, erwähnt die Studie. Dort schreibt man euphemistisch: „Die Sterblichkeitsrate jüngerer Erwachsener ist um einen größeren Prozentsatz gestiegen als die Sterblichkeitsrate alter Menschen.“

Bild Zakhx150Corona Virus graffiti – save lives, stay at homeCC BY-SA 4.0

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AUTOR

Thomas Oysmueller

DATUM

Juni 13, 2022

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