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War das die Solidarität? Telefonate bei A1 kosten wieder Geld

Diese SMS bekamen die A1-Kunden heute zugeschickt.

Foto: z.V.g.

Ukraine    28. Juni 2022 / 20:40

War das die Solidarität? Telefonate bei A1 kosten wieder Geld

Seit dem Ukraine-Krieg haben zahlreiche Telefonanbieter, so auch Red Bull Mobile der Firma A1, erklärt, dass Telefonate in die Ukraine kostenlos seien. Rund vier Monate nach Kriegsbeginn scheint die Solidarität zu Ende zu sein: Abseits der Presse führt A1 wieder die regulären Preise ein.

Knappe Benachrichtigung an Kunden

Heute bekamen die Kunden von Red Bull Mobile eine entsprechende Informations-SMS, die Unzensuriert vorliegt. Darin heißt es:

Seit 25.2.2022 hat Red Bull Mobile Anrufe und SMS von Österreich in die Ukraine und von der Ukraine, sowie die Nutzung mobiler Daten in der Ukraine vorübergehend kostenfrei ermöglicht. Wir möchten dich darüber informieren, dass ab 1.7.2022 wieder die vertraglich vereinbarten Kosten dafür anfallen.

Keine Verbesserung der Lage

Während westliche Großkonzerne, wie auch A1, sich regelrecht mit Solidaritätsbekundungen gegenüber der Ukraine überschlagen, sieht man nun, dass diese gerade einmal für vier Monate reichen. An einer Verbesserung der humanitären Lage kann es nicht liegen. Es fallen genau so täglich Bomben auf zivile Einrichtungen wie Ende Februar. Und die Flüchtlingsströme, die meist nur durch Telefonate den Kontakt in die Heimat halten können, werden nicht weniger.

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AUTOR

ve

DATUM

Juni 28, 2022

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