Bild berichtet über Impfschäden: „Was die Impfung gemacht hat: Sie hat eine Erkrankung demaskiert.“

Die Bild berichtet online (hinter Bezahlschranke) und in der heutigen Printausgabe über Impfschäden. Natürlich werden die Impfschäden relativiert – getreu dem Motto „Long Covid ist deutlich schlimmer“ und natürlich haben die Impfungen nur „vorhandene Erkrankungen demaskiert“ – dennoch ist es ein Bericht, der Millionen von Menschen erreicht und Lauterbachs Mär von der „nebenwirkungsfreien Impfung“ entlarvt.

Diese Menschen haben häufig fälschlicherweise den Eindruck, dass die Impfung dieses Problem ausgelöst hat. Was die Impfung gemacht hat: Sie hat eine Erkrankung demaskiert.

Dr. Schieffer

Werfen wir also einen Blick auf den Artikel:

Marburg – Sie sind verzweifelt, fühlen sich im Stich gelassen: Menschen, die nach der Corona-Impfung schwer krank wurden und Symptome haben, die sie sich nicht erklären können. Diagnose: Post-Vac-Syndrom (Nach-Impfungs-Syndrom).

Für viele ist er die letzte Hoffnung: Prof. Dr. Bernhard Schieffer (58), Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und konservative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Marburg. Nachdem dort 2021 eine Sprechstunde für Long-Covid-Patienten eingerichtet wurde, kamen auch immer mehr Menschen, denen es nach der Corona-Impfung gesundheitlich sehr schlecht ging. „Wir sahen die gleichen Symptome – etwas abgeschwächt – wie bei Long-Covid“, sagt Prof. Schieffer. Der Andrang war so groß, dass Anfang 2022 für diese Patienten die Post-Vac-Ambulanz eingeführt wurde. Mehrere Hundert Menschen werden bereits betreut, über 2.000 stehen auf der Warteliste.

Prof. Schieffer über seine Patienten: „Junge, dynamische Menschen, die im Alltagsleben stehen.“ In knapp 70% der Fälle handele es sich um junge Frauen im geschlechtsfähigen Alter, „die, wenn man etwas genauer untersucht, alle irgendwo eine Begleiterkrankung (z.B. Autoimmun-Erkrankung, parasitäre Erkrankung) haben, die zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt war. Diese Menschen haben häufig fälschlicherweise den Eindruck, dass die Impfung dieses Problem ausgelöst hat. Was die Impfung gemacht hat: Sie hat eine Erkrankung demaskiert. Aber wir können bisher nicht wirklich gut sagen, dass es eine direkte Verursachung durch die Impfung gibt.“

Die Wahrscheinlichkeit, an Long-Covid zu erkranken, liegt laut Prof. Schieffer bei rund 30 bis 40% – bei Post-Vac sollen es 0,02% sein. Er sagt: „An der Impfung führt nichts vorbei.“ Laut aktueller Studien hat der Puks im ersten Impfjahr weltweit 20 Millionen Menschen vor dem Tod durch Corona gerettet. Aber: Man müsse überlegen, „welches sind die Bevölkerungsgruppen, die wir zukünftig schützen müssen, auf die wir vielleicht etwas mehr achten müssen und die wir vielleicht auch medikamentös vorbereiten können“, so der Professor. Er mahnt zur Eile: Der Herbst und die vierte Impfung würden kommen: „Wir haben aber nur diesen Sommer, um diese Fragen zu klären“.

Quelle: Bild

Weiter werden die typischen Floskeln vom PEI verbreitet, die wir regelmäßig analysieren. Immerhin wird am Ende auf fehlende Studien verwiesen:

Studien zu Impfnebenwirkungen dauern

Berlin – 63,3 Millionen Menschen in Deutschland (76,2%) sind mindestens einmal geimpft. Unter ihnen hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) – zuständig für die Erfassung von Impfnebenwirkungen – eine „deutlich höhere Anzahl von Meldungen über lange andauernde Müdigkeit nach Covid-19-Impfungen“ erhalten. Aber: Nur „ein vergleichsweise geringer Teil“ sei medizinisch bestätigt. Das PEI weiter: „Ein Risikosignal ergibt sich auf der Basis dieser Meldungen nicht.“ Greifbare Zahlen: Fehlanzeige. Es soll nun Studien geben, doch das dauert. Wie lange? Unklar!

Auch Impfstoff-Hersteller sammeln entsprechende Meldungen. Biontech, von denen der meistgenutzte Impfstoff in Deuschland kommt, kann Einzelfälle „leider nicht einfach aus der Datenbank“ ziehen. Auch hier gilt: Untersuchungen dauern an. Für Patienten oft zu lange.

Weiter in der Ausgabe werden einzelne Schicksale von Impfgeschädigten vorgestellt, die wir hier auch veröffentlichen wollen. Los gehts mit der BioNTech Impfgeschädigten Anais B.:

„Mein Mann musste mich füttern“

Seit ihrer Biontech-Booster-Impfung im Dezember 2021 leidet Anais B. (31) aus dem Zollernalbkreis unter Kopfschmerzen, Herzrasen, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, Atemnot und Nervenschmerzen. „Ich konnte kein Glas mehr halten, mein Mann musste mich füttern“, sagt die Mutter einer Tochter (3). Sie landete in der Notaufnahme: „Ich hatte Angst- und Panikattacken.“ Aktuell wurde der Verdacht auf das Guillain-Barré-Syndrom (Rückenmark-Entzündung) diagnostiziert. Das kann zu Lähmungserscheinungen führen, ist nicht heilbar, sagt die Sozialpädagogin. Sie hat sich Andi-Depressiva verschreiben lassen: „Damit ich nicht halb tot durch die Gegend laufe.“ Denn einen Termin in Marburg hat sie erst im Dezember.

Weiter wird auf Felicia Binger eingegangen, deren Impfschaden wir auch hier schon im Blog thematisiert haben:

„Die Impfung hat mein ganzes Leben zerstört“

Auf Grund ihrer Asthma-Vorerkrankung wurde Felicia Binger (29) aus Frankfurt/Main geraten, sich gegen Corona impfen zu lassen. Nach dem ersten Biontech-Piks im Mai 2021 bekam sie starken Ausschlag, später kamen bei der Schauspielerin (u. a. „Ein Fall für zwei“, Tatort) Kopfschmerzen bis zum Erbrechen, Schwindel, Wortfindungsstörungen, Tinnitus, Nervenschmerzen und Erschöpfung dazu. Im April dieses Jahres endlich der Termin in Marburg, dort die Diagnose Neuroinflammation (Entzündung von Nervengewebe), Immun-Schwäche, Nesselsucht. „Im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung. So wurde es mir schriftlich attestiert“, sagt Felicia. Die Impfung hat mein ganzes Leben zerstört. Eine Blutwäsche (15.000 Euro) und Medikamente (10.000 Euro, beides auf eigene Kosten) bringen etwas Energie zurück.

Und zu guter Letzt wird auf das Schicksal eines jungen Mannes aus Heidelberg verwiesen, der eine „vernarbte Herzmuskelentzündung“ hat und ernsthaft noch glaubt, dass er wieder „komplett gesund werden kann“:

„Seit einem Jahr ist mein Leben die Hölle“

Er ließ sich impfen, um sich uns seine Eltern zu schützen. Doch nach der zweiten Impfung bekam Groß- und Außenhandelskaufmann Johannes (28) aus Heidelberg Herzrasen: „Ich hatte 180 Puls, Brustschmerzen, Atemnot, Todesangst“, erinnert sich der Kraftspotler. Mit der Zeit wurden die Symptome immer schlimmer: „Brennen im ganzen Körper, Erschöpfung, Lebensmittelunverträglichkeiten, Verdauungsprobleme, Atemnot.“ Anfang November stellt ein Arzt schließlich eine Herzmuskelentzündung fest – bereits vernarbt. Im März endlich der Termin in Marburg: Johannes reiste im Rollstuhl an. Dort wurde eine Hyperinflammation (überschießende Entzündungsreaktion) diagnostiziert. Was macht er, wenn er wieder ganz gesund ist? „Meine Frau zum essen einladen und ein richtig schönes Date haben. Denn seit einem Jahr ist mein Leben die Hölle.“

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AUTOR

Corona Blog

DATUM

Juni 29, 2022

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