Was im neuen Strategiekonzept der NATO steht

Die NATO hat ein neues Strategiekonzept beschlossen. Hier erfahren Sie, was die NATO beschlossen hat.

Ich werde das neue Strategiekonzept der NATO hier nicht kommentieren, stattdessen veröffentliche ich eine Zusammenfassung des Konzepts, die die russische Nachrichtenagentur TASS erstellt hat.

Beginn der Übersetzung:

Russland als Bedrohung, China als Konkurrent: Die NATO beschließt neues Strategiekonzept

In dem Konzept heißt es, dass die Allianz erwartet, Kommunikationskanäle mit Moskau aufrechtzuerhalten

Das Nordatlantische Bündnis betrachtet Russland als die „bedeutendste und direkteste“ Bedrohung seiner Sicherheit. Gemäß dem Strategiekonzept, das am Mittwoch auf dem NATO-Gipfel in Madrid verabschiedet wurde, ist Moskau von der Liste der Partner der Organisation ausgeschlossen.

Außerdem will der Block China entgegentreten, Partnerschaften im asiatisch-pazifischen Raum und in der ehemaligen Sowjetunion ausbauen und seine eigenen Verteidigungskapazitäten stärken. Die Erweiterung des Bündnisses wurde als „historischer Erfolg“ bezeichnet.

TASS hat die wichtigsten Thesen des neuen Strategiekonzepts der NATO zusammengestellt.

Russland als Bedrohung

  • Die NATO erklärt Russland zur bedeutendsten und unmittelbarsten Sicherheitsbedrohung für das Bündnis.
  • Die Organisation will Russland nicht mehr als Partner ansehen, ist aber bereit, Kommunikationskanäle aufrechtzuerhalten. Die NATO erklärt außerdem, dass sie keine Konfrontation mit Moskau anstrebt und selbst keine Bedrohung für Moskau darstellt.
  • Eine Änderung der Beziehungen zwischen der NATO und Russland hängt von Moskau ab, meint das Bündnis.
  • Die NATO wird die Abschreckungs- und Verteidigungskapazitäten des Bündnisses als Reaktion auf Russland erheblich stärken.

Konfrontation mit China

  • Die Stärkung der Beziehungen zwischen Russland und China wird von der Allianz als unvereinbar mit den Werten der NATO angesehen.
  • Die Allianz ist der Ansicht, dass China versucht, die bestehende Weltordnung zu untergraben, indem es die globale Logistik und Wirtschaft kontrolliert.
  • Die Allianz plant eine verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern im Indischen und Pazifischen Ozean.

Stärkung des Blocks

  • Die NATO-Erweiterung war ein historischer Erfolg für das Bündnis, der es gestärkt und „Sicherheit für Millionen von Europäern“ gebracht hat.
  • Die NATO wird die Koordinierung und Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und der EU sowie mit anderen Organisationen verstärken. Das Bündnis wird weiterhin daran arbeiten, strategische Risiken zu verringern und Vertrauen und Berechenbarkeit durch Dialog zu schaffen.
  • Die NATO beabsichtigt, die Kräfte zur Abschreckung und Verteidigung Russlands „erheblich zu verstärken.“ Die Bündnispartner haben sich darauf geeinigt, ihre Militärhaushalte auf über 2 Prozent des BIP zu erhöhen.
  • Das Bündnis betrachtet die strategischen Nuklearstreitkräfte, insbesondere die der Vereinigten Staaten, als oberste Garantie für seine Sicherheit. Die nukleare Abschreckungsstrategie der NATO hängt auch von der vorwärtsgerichteten Stationierung von Kernwaffen der Vereinigten Staaten in Europa und von den Beiträgen interessierter Bündnispartner ab.
  • Die NATO ist dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen verpflichtet, der ein wesentliches Hindernis für die Weiterverbreitung dieser Waffen darstellt.
  • Das Bündnis plant die Entwicklung fortschrittlicher Technologien, einschließlich militärischer Anwendungen der künstlichen Intelligenz. Die technologische Entwicklung der strategischen Konkurrenten der NATO könnte die Sicherheit des Bündnisses untergraben, heißt es in dem Konzept.
  • Der Block schließt die Möglichkeit von Angriffen auf seine Mitglieder von außen nicht aus.
  • Die NATO ist der Ansicht, dass die internationale Architektur der Rüstungskontrolle derzeit ausgehöhlt wird, was sich negativ auf die strategische Stabilität auswirkt.
  • Die Entscheidung über die Aufnahme neuer Mitglieder kann nur von den Mitgliedern des Bündnisses getroffen werden; Dritte haben kein Mitspracherecht, heißt es in dem Dokument.
  • Der westliche Balkan und die Schwarzmeerregion sind für die NATO von strategischer Bedeutung, und das Bündnis wird die euro-atlantischen Bestrebungen der interessierten Staaten in diesen Regionen weiterhin unterstützen.
  • Der Block hält es für wichtig, Nicht-EU-Länder in die Verteidigungsanstrengungen der Europäischen Union einzubeziehen.
  • Die NATO ist sich bewusst, dass Instabilität und Unbeständigkeit in Afrika und im Nahen Osten direkte Auswirkungen auf die Sicherheit der Mitgliedstaaten und ihrer Partner haben.
  • Die NATO-Staaten haben einen Schnellreaktionsmechanismus für Cyber-Bedrohungen eingerichtet.
  • Die NATO ist der Ansicht, dass der Klimawandel schwerwiegende Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeiten der Bündnispartner hat und ein „Bedrohungs- und Krisenmultiplikator“ ist.
  • Die Verbündeten halten eine kollektive Reaktion auf feindliche Aktionen im Weltraum und Cyberspace für möglich.

Verbindungen zur Ukraine

  • Der Block wird die Partnerschaften mit den in die Allianz strebenden Ländern Ukraine und Georgien weiter ausbauen.
  • Die Staats- und Regierungschefs der NATO haben ein erweitertes Hilfsprogramm für die Ukraine beschlossen. Kiew wird so lange wie nötig militärische und finanzielle Unterstützung erhalten.
  • Die NATO-Staaten werden den Wiederaufbau der Ukraine nach dem Ende der Feindseligkeiten unterstützen.
  • Die Teilnehmer des NATO-Gipfels machen Russland in vollem Umfang für die Ereignisse in der Ukraine verantwortlich und fordern es auf, die Militäroperation einzustellen.
  • Die Staats- und Regierungschefs der NATO sind der Ansicht, dass die Ukraine jedes Recht hat, sich selbst zu verteidigen, und selbst entscheiden kann, wie sie ihre Sicherheit gewährleisten will.

Ende der Übersetzung


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AUTOR

Anti Spiegel

DATUM

Juni 29, 2022

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