Gottesdienst während des Lockdowns: Kanadischer Pastor gewinnt Prozess

Veröffentlicht am 27. Juli 2022 von LK.

Als vor zwei Jahren der erste Lockdown verhängt wurde, gab es jeden Tag eine neue absurde Geschichte. Wie das Medienportal Zero Hedge berichtet, haben die Lockdown-Befürworter stets die Frage des «Risikos» ausgeblendet. Das Portal wirft die Frage auf, ob nicht jeder Einzelne ein natürliches Recht darauf habe, Risiken einzugehen, die er für seine eigene Gesundheit für akzeptabel hält? So stelle sich auch die Frage, ob Menschen denn nicht das Recht haben sollten, einen Gottesdienst zu besuchen, wobei sie eigenverantwortlich das Risiko eingehen, sich anzustecken. Natürlich würden die Befürworter der Abriegelung behaupten, dass diejenigen, die sich weigern, die Vorschriften einzuhalten, nicht das Recht haben, «andere Menschen zu gefährden». Hier stelle sich erneut die oft diskutierte Frage, wie ansteckend SarsCov-2 wirklich ist, schreibt Zero Hedge.

Das Medienportal verweist darauf, dass Studien von unabhängigen Experten aus der ganzen Welt ergeben hätten, dass ein nur geringes «Risiko» besteht, an Covid-19 zu sterben. Studien zeigten, dass die mittlere Infektionsrate (oder Quote) von Covid-19 zwischen 0,23% und 0,27% der Bevölkerung liege. Dies sei die gegenteilige Meinung der Mainstream-Wissenschaft, über die Medien selten berichten.

Somit bestehe für 99,7% aller Menschen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen im Durchschnitt kein Risiko an den schlimmsten Varianten von Covid-19 zu sterben. Die IFR (Infection Fatality Rate) sei in den meisten Fällen die genaueste Statistik über die Sterblichkeitsrate eines Virus, da sie auch asymptomatische Fälle berücksichtige. Die Todesfallrate (Case Fatality Rate, CFR), die von den Mainstream-Medien häufig verwendet werde, gehe darauf indes nicht ein. Selbst die Weltgesundheitsorganisation habe auf ihrer Website festgestellt, dass: «Der wahre Schweregrad einer Krankheit kann durch die Infection Fatality Ratio beschrieben werden….»

Zero Hedge verweist darauf, dass sich glücklicherweise das Blatt langsam wendet und der Widerstand gegen Abriegelungen und Impfpässe sich weiter verbreitet, als viele Beamte anscheinend erwartet hatten. In den meisten konservativen US-Bundesstaaten würden die Verbote schnell aufgehoben, in vielen Fällen innerhalb weniger Monate, als klar geworden sei, dass Covid-19 nicht der Bevölkerungskiller ist. Das hatten Medien, die US-amerikanische Seuchenbehörde und die WHO den Menschen weismachen wollen. Linksgerichtete Staaten und Länder wie Kanada hatten Zero Hedge zufolge nicht so viel Glück.

Der kanadische Pastor Artur Pawlowski habe die volle Wucht des medizinischen Autoritarismus am eigenen Leib erfahren, als er am 9. Mai 2021 versuchte, einen Gottesdienst für seine Gemeindemitglieder abzuhalten. Zusammen mit seinem Bruder Dawid Pawlowski war er wegen «Anstiftung zu einer Versammlung » verhaftet worden.

Im Oktober 2021 entschied ein Richter, dass der Pastor gegen eine gerichtliche Anordnung verstossen hatte. Die Strafe war bizarr und könnte einem Orwell-Roman entsprungen sein: Pawlowski wurde zu einer hohen Geldstrafe verurteilt und musste, wann immer er öffentlich über Covid-19 sprach, eine von der Regierung genehmigte Erklärung vortragen. Darin hiess es, dass «die meisten medizinischen Experten soziale Distanzierung, Gesichtsmasken und Impfungen unterstützen». Wenn das Gericht von «den meisten Experten» spreche, dann bezöge es sich natürlich auf von der Regierung bezahlte «Experten». Es gebe viele medizinische Experten, die die Wirksamkeit der Abriegelung und anderer Vorschriften nicht anerkennen.

Forscher hätten 18’000 Studien mit einem vierstufigen Screening geprüft und 24 Berichte gefunden, auf deren Grundlagen sie die Auswirkungen der Lockdowns untersuchen könnten. Sie fanden heraus, dass Abriegelungen die Covid-19-Sterblichkeitsrate in den Vereinigten Staaten und Europa im Durchschnitt nur um 0,2 Prozent verringerten. Die Forscher untersuchten auch Zwangsunterkünfte, die die Sterblichkeit im Durchschnitt nur um 2,9 Prozent verringerten.

Die Forscher kamen zu folgendem Schluss:

«Diese Meta-Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass Abriegelungen wenig bis gar keine Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben. Doch haben sie dort, wo sie verhängt wurden, enorme wirtschaftliche und soziale Kosten verursacht. Infolgedessen sind Abriegelungsmassnahmen unbegründet und sollten als pandemiepolitisches Instrument abgelehnt werden.»

Nun hat ein ein Berufungsgericht entschieden, dass die Anordnung der Gesundheitsbehörde von Alberta zum Verbot «illegaler öffentlicher Versammlungen» im Zusammenhang mit den Pawlowskis «nicht klar und eindeutig genug» gewesen sei.

«Die Berufung der Pawlowskis wird zugelassen. Die Feststellung der Missachtung und die Sanktionsanordnung werden aufgehoben. Die von ihnen gezahlten Bussgelder sind zu erstatten» , verkündete das dreiköpfige Gremium in einem 16-seitigen Urteil.

Weiterlesen (auf englisch).

Leave A Comment

AUTOR

Lena Kuder

DATUM

Juli 27, 2022

SHARE
NEUE VIDEOS/AUDIOS

Ähnliche Beiträge