Categories: Liveticker, Medien, Politik, The Expose Blog1300 words5,1 min read

Liveticker zum Ukraine-Krieg: Lawrow – Gespräch mit Blinken sobald es „die Zeit erlaubt“

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.

Liveticker zum Ukraine-Krieg: Lawrow – Gespräch mit Blinken sobald es

Quelle: www.globallookpress.com © Janine Schmitz/photothek.de

  • 29.07.2022 08:10 Uhr

    08:10 Uhr

    Lawrow: Gespräch mit Blinken sobald es „die Zeit erlaubt“

    Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat dem Wunsch seines amerikanischen Amtskollegen Antony Blinken nach einem Telefongespräch in den kommenden Tagen aus Zeitgründen vorerst eine Absage erteilt. Sein Terminkalender sei derzeit voll, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa der russischen Nachrichtenagentur Tass:

    Außenminister Sergei Lawrow wird sich dieser Anfrage widmen, sobald es seine Zeit erlaubt. Im Moment ist sein Terminkalender mit internationalen Kontakten vollgepackt. Das Treffen des SCO-Außenministerrats in Taschkent und bilaterale Treffen.“

    Zuvor hatte Blinken mitgeteilt, bei einem Telefonat „in den kommenden Tagen“ mit Lawrow solle es um die Freilassung der in Moskau inhaftierten US-Basketballerin Brittney Griner und ihres Landsmanns Paul Whelan gehen. Der Außenminister der Vereinigten Staaten und sein russischer Kollege haben seit Kriegsbeginn des Ukraine-Kriegs am 24. Februar nicht mehr miteinander gesprochen.

  • 07:41 Uhr

    Ukrainische Truppen bereiten Sprengung des Staudamms in Artjomowsk vor

    Das ukrainische Militär hat den Damm in der Stadt Artjomowsk im Gebiet der Volksrepublik Donezk mit Sprengstoff präpariert und plant eine Provokation – einen Angriff unter falscher Flagge. Nach der Sprengung plane Kiew, Russland öffentlichkeitswirksam wahllose Angriffe vorzuwerfen. Vor dieser Provokation warnte Michail Misinzew, Leiter des Nationalen Verteidigungskontrollzentrums der Russischen Föderation, am Donnerstag gegenüber Journalisten:

    „Nach vorliegender verlässlicher Information haben Kämpfer der ukrainischen bewaffneten Formationen in der Stadt Artjomowsk der Volksrepublik Donezk den Damm des städtischen Stausees mit Sprengstoff präpariert und planen, ihn zu sprengen, wonach die Kiewer Regierung nach ihrem bestens eingeübten Szenario die russischen Streitkräfte beschuldigen wird, wahllos hydrodynamisch gefährliche Objekte anzugreifen – was die ukrainischen und westlichen Medien weit verbreiten werden.“

    Eine Sprengung dieses Staudamms würde Stadtviertel fluten, in denen etwa 35 Tausend Menschen wohnen. Zudem würde sie ie Wasserversorgung, die Kanalisation und die Wasseraufbereitungsanlagen der Stadt beschädigen, was die epidemiologische Lage auf einen Schlag enorm verschärfen würde.

  • 28.07.2022 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:59 Uhr

    Über 26.000 Personen aus dem Donbass und der Ukraine am vergangenen Tag nach Russland evakuiert

    Innerhalb des vergangenen Tages seien über 26.000 Zivilisten aus den gefährlichen Gebieten der Ukraine und des Donbass nach Russland evakuiert worden, hat der Leiter des Nationalen Zentrums für Verteidigungsverwaltung Generaloberst Michail Misinzew gemeldet. Während seines Presseberichts sagte er:

    „Am vergangenen Tag wurden ohne Teilnahme der ukrainischen Behörden 26.658 Personen, darunter 3.907 Kinder, aus den gefährlichen Gebieten der Ukraine und des Donbass ins Gebiet der Russischen Föderation evakuiert. Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Spezialoperation 2.924.526 Personen, davon 463.897 Kinder evakuiert.“

  • 22:18 Uhr

    Pfiffe und Buhrufe gegen Habeck in Bayreuth

    Eine Rede des Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck ist bei einem Bürgerdialog in Bayreuth am Abend des heutigen Donnerstags von zahlreichen lauten Pfiffen und Buhrufen begleitet worden. Viele Bürger riefen Habeck zu: „Hau ab!“ Auf Plakaten wurde der Grünen-Politiker unter anderem als Lügner und Kriegstreiber bezeichnet. Nach Angaben der dpa und der Welt seien die Protestierenden in der Minderheit gewesen, obwohl sich dies in einem in sozialen Netzwerken kursierenden Video so nicht eindeutig erschließt.

    Habeck verteidigte den Kurs der Bundesregierung und gab Russland die Verantwortung an gestiegenen Energiepreisen. Er fügte hinzu, dass über eine grundlegende Änderung des gegenwärtigen politischen Kurses nicht diskutiert werden soll.

  • 21:11 Uhr

    Bürgermeister von Mariupol erwartet Wiederaufbau der Wasserversorgung bis Herbstanfang

    Die zentrale Wasserversorgung von Mariupol könnte bis Ende August wiederhergestellt werden. Dies erklärte der Bürgermeister der Stadt, Konstantin Iwaschtschenko, laut Angaben der Donezker Nachrichtenagentur (DAN). In drei von vier Stadtbezirken funktionieren 90 Prozent der Wasseranschlüsse, während es im vierten 60 bis 70 Prozent seien, so Iwaschtschenko. Er fügte hinzu, dass täglich über zehn Arbeiterbrigaden an der Wiederherstellung der Wasserversorgung arbeiten und äußerte die Hoffnung, dass die Reparaturen in diesem Bereich bis zum Herbstanfang beendet sein werden:

    „Ich denke, die Anlieferung von Wasser wird für die Menschen Ende August Geschichte sein.“

  • 20:36 Uhr

    Erste Gerichtssitzung im Prozess gegen neonazistische Einheit „SS-Bären“ für 1. August anberaumt

    Die erste Gerichtsverhandlung im Prozess gegen die Angehörigen der ukrainischen neonazistischen Militäreinheit „SS-Bären“ soll am 1. August stattfinden. Wie die Donezker Nachrichtenagentur (DAN) ferner berichtete, wird es sich um eine nicht öffentliche Sitzung handeln.

    Die Mitglieder der „SS-Bären“ wurden während der Kapitulation der Garnison des Asow-Stahl-Werks in Gewahrsam genommen. Das vorläufige Ermittlungsverfahren ergab, dass sie zwischen Herbst 2017 und Mai 2022 gegen die DVR kämpften und einer nazistischen, menschenverachtenden Ideologie anhängen. Zuvor waren die Mitglieder der Einheit in sozialen Netzwerken durch die ausgiebige Verwendung neonazistischer Symbole wie etwa SS-Runen und Porträts von Adolf Hitler in ihren Abzeichen und Tätowierungen aufgefallen.

    Im Falle einer Verurteilung droht nach Auskunft von DAN allen Angehörigen der „SS-Bären“ die Todesstrafe.

  • 20:02 Uhr

    Russlands Innenministerium richtet Außenstellen in Gebieten Cherson und Saporoschje ein

    In den Gebieten Cherson und Saporoschje haben Übergangsverwaltungen des russischen Innenministeriums ihre Arbeit aufgenommen. Eine entsprechende Meldung wurde auf dem Telegramkanal der Behörde veröffentlicht:

    „Im Juli des laufenden Jahres sind Mitarbeiter von Behörden für innere Angelegenheiten in die Gebiete Cherson und Saporoschje gekommen, um in diesen Regionen Übergangsverwaltungen des russischen Innenministeriums einzurichten und lokale Rechtspflegebehörden zu unterstützen.“

    Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, haben Mitarbeiter der russischen Polizei bereits begonnen, in den beiden Gebieten für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, die Verkehrssicherheit und Ähnliches zu sorgen. Sie helfen auch bei der Organisation lokaler Polizeibehörden, so die Meldung weiter.

  • 19:33 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen Donezk dreimal binnen einer halben Stunde

    Die ukrainischen Truppen beschossen Donezk innerhalb einer halben Stunde dreimal und feuerten insgesamt 17 Granaten mit einem Kaliber von 152 mm auf verschiedene Teile der Stadt. Dies teilte die Vertretung der Volksrepublik Donezk dem Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung des Waffenstillstandsregimes mit. In der Nachricht auf dem Telegram-Kanal der Vertretung heißt es:

    „Es wurde Beschuss durch die ukrainischen bewaffneten Verbände in verschiedenen Richtungen festgestellt: 18.00 – Dorf Wodjanoje – Stadt Donezk (Bezirk Kuibyschewski): vier Granaten im Kaliber 152 Millimeter abgefeuert; 18.15 – Dorf Krasnogorowka – Stadt Donezk (Bezirk Kirowski): sechs Granaten im Kaliber 152 Millimeter abgefeuert; 18.30 – Dorf Wodjanoje – Stadt Donezk (Bezirk Kiewski): sieben Granaten im Kaliber 152 Millimeter abgefeuert.“

    Die DVR-Vertretung im Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung des Waffenstillstandsregimes meldete am Donnerstag, dass die ukrainischen Streitkräfte 22 Bezirke in Donezk beschossen haben, unter anderem mit Raketen aus dem Mehrfachraketenwerfer Grad und mit Granaten des „NATO“-Kalibers 155 Millimeter.

    Die Behörde fügte hinzu, dass durch den Beschuss von Donezk ein Zivilist ums Leben gekommen und 15 weitere verwundet worden seien.

  • 19:03 Uhr

    LVR: Über die Hälfte des Stadtgebiets von Sewerodonezk von Minen geräumt

    Das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik Leonid Pasetschnik hat während eines Arbeitstreffens mit der stellvertretenden Vorsitzenden der russischen Staatsduma Anna Kusnezowa bekannt gegeben, dass die Stadt Sewerodonezk zu über 50 Prozent von Minen geräumt wurde. Das Lugansker Informationszentrum zitierte ihn wie folgt:

    „Sewerodonezk wurde zu über 50 Prozent von Minen geräumt. In erster Linie entminten wir Wasserleitungen, Hochbehälter, Brunnen, Stromleitungen, Gasleitungen, Gasverteiler – all diejenigen Objekte, die das Leben der Stadt aufrechterhalten.“

    Pasetschnik fügte hinzu, dass zahlreiche geflüchtete Bewohner in die Stadt zurückkehren und an ihrem Wiederaufbau arbeiten würden. Ferner betonte er, dass die Schaffung von Bedingungen, die den Stadtbewohnern ein problemloses Überwintern ermöglichen, für die Regierung der LVR Priorität habe.

    Sewerodonezk war am 25. Juni unter die Kontrolle der Streitkräfte Russlands und der Lugansker Volksrepublik gebracht worden.

Leave A Comment

AUTOR

Russia today

DATUM

Juli 29, 2022

SHARE
NEUE VIDEOS/AUDIOS

Ähnliche Beiträge