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Ukraine braucht 750 Milliarden für „Build Back Better“

Die Ukraine will offenbar 750 Milliarden, um das Land nach dem WEF-Schema „Build Back Better“ wieder aufzubauen. Dafür wird bereits fleißig lobbyiert, während noch weitere Waffen geliefert werden.

Ein aktueller Bericht aus Kiew, der von den USA finanziert wird, errechnet den wirtschaftlichen Schaden für das Land mit 108 Milliarden US-Dollar. Kiew selbst fordert aber um ein Vielfaches mehr: 705 Milliarden brauche man, um das Land „besser aufzubauen“.

Ukraine denkt an Wiederaufbau

Veröffentlicht wurde der Bericht von Kiewer School of Economics, US-Journalist Jordan Schachtel hat darüber am Mittwoch berichtet. Mit 1. August beziffert man den Schaden durch den Krieg mit 108,3 Milliarden US-Dollar. Das sind etwa zwei Drittel des ukrainischen Bruttoinlandsprodukts aus dem Jahr 2020.

Doch Kiew hat weitaus größere Pläne als „nur“ die Kriegsschäden aufzuheben. Die Studie der „School of Economics“ rechnet mit 185 Milliarden, um das Land wieder aufzubauen. In der Ukraine soll „Build Back Better“ geschehen. Der Slogan des WEF wurde weltberühmt. Besonders viel wurde seither jedoch nicht „wieder aufgebaut“, geschweige denn „besser“. Schachtel meint, der Slogan erläutere die WEF-Pläne „zur Durchsetzung der digitalen Tyrannei“.

Im Bericht heißt es weiter, dass die Ukraine „Modernisierung von Vermögenswerten, die nicht beschädigt und zerstört wurden“ anstrebe. Dieses Ziel würde die benötigten Finanzhilfen auf 750 Milliarden Dollar erhöhen.

Die Ambitionen der Ukraine sind jedenfalls nicht zu unterschätzen. Der Vize-Premierminister und Digitalisierungsminister veröffentlichte Ende Juli ein Video. Darin geht es um die „Ukraine 2030“, ein Land ohne Bargeld, mit digitaler Identität, Gerichte werden von künstlicher Intelligenz geführt, Schule gibt es digital von zu Hause, und das Gesundheitssystem ist digital. Der Traum von Big Tech in verstaatlichter Form.

The vice prime minister of Ukraine posted this video titled „Ukraine 2030“.

Where their plan is to abandon paper money and usher in a cashless society, an acceleration of a digital society including AI courts, E-health systems and monitoring.pic.twitter.com/Ax6JEWisfw

— Lewis Brackpool (@Lewis_Brackpool) July 22, 2022

Das Büro von Selenski hat kürzlich ebenfalls die Zahl von 750 Milliarden genannt. Er meinte, dass es sich dabei um die Gesamtkosten der Verluste handeln würde. „Jetzt arbeiten wir an einem langfristigen Plan für den Wiederaufbau der Ukraine. Er definiert die Liste des nationalen Wiederaufbauprogramms. Wir haben das Prinzip „Build Back Better“ in diesen Plan aufgenommen“, sagte Selenskis Stellvertreter letzten Monat.

Der Westen zahlt

Woher sollen die 750 Milliarden kommen? Laut dem Bericht aus Kiew soll die Finanzierung über die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) finanziert werden. Der Westen soll also zahlen. Schon länger kampagnisiert Kiew, um Mittel für Wiederaufbau und „Modernisierung“ des Landes zu erhalten. Die Einschätzung der School of Economics ist dabei nur das jüngste Papier. Laut Schachtel habe es bereits auch eine „konzentrierte Aktion“ von Lobbyisten in Washington gegeben.

Währenddessen schickt die Biden-Administration weiterhin fleißig militärische Unterstützung in die Ukraine. Am Montag genehmigte man erneut 550 Millionen US-Dollar für Waffenlieferungen an die Front im Osten. Es ist das siebzehnte Paket der USA seit dem Augst 2021. Seit Biden das Weiße Haus übernommen hat, sind Waffen im Wert von 9 Milliarden US-Dollar in die Ukraine geliefert worden.

Passend dazu hat die EU diese Woche mit der Auszahlung eines weitere Milliardenkredits an die Ukraine begonnen. Am Montag sei eine Überweisung von 500 Millionen Euro erfolgt, sagte die EU-Kommission. Am Dienstag folgten weitere 500 Millionen Euro. Die Milliarde ist ein Teil eines Hilfspakets aus dem Mai, das 9 Milliarden Euro beträgt. Dieses wird nach Angaben Brüssels zu 70 Prozent durch den EU-Haushalt abgesichert. Für die weiteren 8 Milliarden Euro müssen nach Angaben der Kommission auch Garantien von Mitgliedstaaten bereitgestellt werden.

Dass in er EU auch fleißig für den ukrainischen Wiederaufbau lobbyiert wird, versteht sich dabei von selbst.

Bild President.gov.ua, Volodymyr Zelensky 2019 presidential inauguration 23, CC BY 4.0

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AUTOR

Thomas Oysmueller

DATUM

August 4, 2022

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