Britische Regierung: Gegen Migration mit „radikaleren“ Mitteln vorgehen

Eine Aufnahmeeinrichtung für Migranten auf dem Flugplatz Manston am 31. Oktober 2022 in Ramsgate, England.Foto: Dan Kitwood/Getty Images

Die britische Regierung will im Kampf gegen illegale Migration mit dem Ziel Großbritannien „radikalere“ Mittel einsetzen. „Das Vereinigte Königreich darf nicht länger ein Magnet für Wirtschaftsmigranten sein“, sagte am Dienstag Einwanderungsminister Robert Jenrick in der BBC.

Großbritannien müsse „nach radikaleren Möglichkeiten suchen“, um illegale Migranten „schnell zurückschicken“ zu können und „Menschen davon abzuhalten, ins Königreich zu kommen“.

Innenministerin: Eine Invasion

In diesem Jahr kamen offiziellen Statistiken zufolge bereits rund 40.000 Menschen über den gefährlichen Seeweg über den Ärmelkanal nach Großbritannien. Innenministerin Suella Braverman hatte angesichts dieser Migration von einer „Invasion“ gesprochen und damit heftige Kritik ausgelöst.

Jenrick verteidigte seine Kollegin nun. Die Wortwahl sei „ein Weg, um die schiere Größe der Herausforderung zu beschreiben“, sagte er dem Sender Sky News. Die Aufnahmezentren im Land seien „überlastet“. (afp/mf)



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