berlin-will-30-russische-diplomaten-ausweisen-–-russland-spricht-von-„spionagewahn“-bei-baerbockBerlin will 30 russische Diplomaten ausweisen – Russland spricht von "Spionagewahn" bei Baerbock
verdi-chef-werneke-verteidigt-gemeinsamen-grossstreik-mit-der-evg-am-montagVerdi-Chef Werneke verteidigt gemeinsamen Großstreik mit der EVG am Montag
putin-stimmt-hersh-zu:-usa-stecken-hinter-der-sprengung-von-nord-stream

Putin stimmt Hersh zu: USA stecken hinter der Sprengung von Nord Stream

Published On: 26. März 2023 9:34

Der russische Präsident glaubt, dass Washington den Angriff auf die Gaspipelines eingefädelt hat. Die ganze Wahrheit ans Licht zu bringen, sei sehr schwierig, so Putin. Er hoffe aber, dass dies geschehen werde.

Putin

Quelle: Sputnik © Gavriil Grigorov

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte am Samstag gegenüber dem Fernsehsender Russia 24, dass die US-Geheimdienste höchstwahrscheinlich hinter der Sabotage der Nord-Stream-Gaspipelines im vergangenen September gesteckt haben, und fügte hinzu, dass er mit den Schlussfolgerungen des US-Investigativ-Journalisten Seymour Hersh einverstanden sei.

Präsident Serbiens zu NATO-Funktionären:

Es sei „sehr schwierig“, die ganze Wahrheit ans Licht zu bringen, räumte der russische Präsident in einem Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin im Kreml ein. Dennoch äußerte Putin die Hoffnung, dass irgendwann „endlich aufgedeckt wird, was getan wurde und wie“.

Der russische Staatschef zitierte daraufhin Hersh und nannte ihn „einen amerikanischen Journalisten, der vor Kurzem in der Welt Bekanntheit erlangt hat“, und sagte, dass er „eine Untersuchung durchgeführt hat und (…) zu dem Schluss gekommen ist, dass diese Explosion vom US-Geheimdienst inszeniert wurde“.

„Ich stimme mit diesen Schlussfolgerungen völlig überein“, fügte Putin hinzu, ging aber nicht näher darauf ein, ob Russland über eigene Beweise verfügt, die diese Position stützen.

BND und CIA sollten Hintergründe vertuschen

Im Februar veröffentlichte Hersh einen bahnbrechenden Bericht über die Sabotage der Gaspipelines Nord Stream 1 und 2, in dem er Washington beschuldigte, den Anschlag inszeniert zu haben. Die USA haben die Verantwortung dafür bestritten. Im März behauptete Hersh weiter, dass die CIA und der deutsche Nachrichtendienst BND damit beauftragt wurden, die Beteiligung Washingtons zu vertuschen, indem sie den Medien eine alternative Geschichte lieferten.

Die beiden Nachrichtendienste hätten sich dann eine Geschichte über eine „inoffizielle Operation“ einer „pro-ukrainischen Gruppe“ ausgedacht, so Hersh. Diese Version wurde dann von mehreren deutschen und amerikanischen Medien veröffentlicht.

Moskau wies die Berichte über die ukrainische Spur hinter den Explosionen als „koordinierte Medienfälschungskampagne“ zurück.

Mehr zum Thema – Terrorismus im Staatsauftrag: Von US-Plänen zur Destabilisierung Syriens

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Categories: Russia TodayTags: Daily Views: 1Total Views: 35
berlin-will-30-russische-diplomaten-ausweisen-–-russland-spricht-von-„spionagewahn“-bei-baerbockBerlin will 30 russische Diplomaten ausweisen – Russland spricht von "Spionagewahn" bei Baerbock
verdi-chef-werneke-verteidigt-gemeinsamen-grossstreik-mit-der-evg-am-montagVerdi-Chef Werneke verteidigt gemeinsamen Großstreik mit der EVG am Montag