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Twitter Files: Die „Elite“ im Krieg mit der Wahrheit

Published On: 26. März 2023 8:29

Selbst gesicherte Fakten können als “Fehlinformationen” gebrandmarkt werden, wenn sie dem offiziellen Narrativ widersprechen. So geschehen zum Beispiel in der „Pandemie“ wie Virologen einfach die über Jahrzehnte mühsam gesammelten Erkenntnisse über Immunologie und die Funktion des Immunsystems über Bord geworfen haben. Auch die Webseite der WHO ist noch voll mit Falschinformation, zum Beispiel über Herdenimmunität durch Impfung.

Einen erschreckenden Einblick darüber, wie Pharmaindustrie und das Finanzkapital mit Hilfe der Geheimdienste Falschinformationen verbreitet haben, geben die Twitter Files und ihre Aufbereitung durch den Journalisten Matt Taibbi. Letzte Woche veröffentlichte einen langen Twitter-Thread über die Verbindungen zwischen dem Virality Project der Stanford University und den Führungskräften von Twitter. Das Virality Project wurde gegründet, um “falsche und irreführende Darstellungen” im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie aufzudecken und zu bekämpfen. Der Thread mit 45 Tweets wirft ein Licht auf die Art und Weise, wie durch diese umfassende Zusammenarbeit versucht wurde, legitime Informationen in der Covid-Debatte zu zensieren.

Diese jüngsten Enthüllungen sind besonders wichtig, weil sie zweifelsfrei beweisen, was viele unabhängige Beobachter bereits während der Sperrungen vermuteten – dass die politische Elite und Big Tech versuchten, wahre Informationen zu blockieren. In einer idealen Welt würde dies ein für alle Mal die Vorstellung widerlegen, dass unsere Politiker, WHO, EU und ihre Experten lediglich zum Schutz einer bedrohten Welt handeln würden. Das taten sie nicht. Sie haben gehandelt, um ihre eigene Macht zu schützen.

Taibbi veröffentlichte Screenshots, die zeigen, dass das Virality Project verschiedene Arten von Inhalten kategorisiert hat, die seiner Meinung nach auf Twitter gestoppt werden sollten. Dazu gehörten “Standard-Impfstoff-Fehlinformationen”, “bekannte Wiederholungstäter” (z. B. der Anti-Impfstoff-Aktivist Robert F. Kennedy Jr. und selbst der eher unbedeutende Autor dieser Zeilen) und “wahre Inhalte, die eine zögerliche Haltung gegenüber Impfungen fördern könnten”. Die letztgenannte Kategorie umfasste “Geschichten über echte Impfstoff-Nebenwirkungen” – in meinem Fall die Veröffentlichung einer Studie über die Verursachung der Cretzfeldt-Jacob-Krankheit durch die mRNA-Spritzen mit Nobelpreisträger Luc Montagnier als Co-Autor. Dass das als gefährlich für die Profite von Pharma eingestuft wurde, ist durchaus verständlich.

Taibbi schreibt: “[Das Virality Project] stellte routinemäßig echte Berichte über Nebenwirkungen als Fehlinformationen dar, von “wahren Geschichten” über Blutgerinnsel durch AstraZeneca-Impfstoffe bis hin zu einer Geschichte der New York Times über Impflinge, die an der Blutkrankheit Thrombozytopenie erkrankten.”

Ein Beispiel für einer dieser Menschen, die durch den Covid-Impfstoff verletzt wurden, ist ein Impfopfer aus Ebensee, Österreich. Der frühere Leistungssportler muss nicht nur mit den lebenslangen Folgen seiner Myocarditis in Folge einer mRNA-Impfung zurecht kommen. Darüber hinaus wurde er vor Gericht regelrecht verspottet, all seine Begehren abgewiesen – und er muss die Verfahrenskosten in Höhe von fast 20.000 Euro bezahlen. Obwohl der Mann seiner Ansicht nach vor der Impfung genauso wenig aufgeklärt wurde, wie fast alle anderen Österreicher, schlossen sich die Gerichte den Ausflüchten seines Arztes an.

Impfopfer haben nicht nur mit den sehr realen körperlichen Folgen zu kämpfen, sondern müssen sich auch gegen eine Verschwörung zur Manipulation der Berichterstattung wehren. Sie haben es mit einem Establishment zu tun, das ausdrücklich darauf abzielt, sie zu diskreditieren und zum Schweigen zu bringen.

Das Virality Project nahm auch Anstoß an der Verbreitung der E-Mails von Antony Fauci aus dem Jahr 2020, in denen es um ein mögliches Leck im Covid-Labor ging. In einem Briefing aus dem Jahr 2021 warnte es, dass diese echten E-Mails dazu benutzt werden könnten, “das Misstrauen in Faucis fachliche Beratung und in amerikanische Beamte und Institutionen des öffentlichen Gesundheitswesens zu schüren”.

Es gibt zwei äußerst wichtige Lektionen, die wir aus den jüngsten Enthüllungen über Twitter Files lernen müssen. Erstens: Das Wort “Fehlinformation” bedeutet nichts anderes als “Information, die den Eliten nicht gefällt”. Die einzige Funktion des Wortes ist es, zu verleumden. Michael Shellenberger, ein weiterer Journalist, der maßgeblich dazu beigetragen hat, die Twitter Files ans Licht zu bringen, hat diesen grundlegenden Punkt in seiner Aussage vor dem US-Kongress Anfang dieses Monats dargelegt. Er beschrieb die Vereinigten Staaten als im Griff eines “zensur-industriellen Komplexes”, der vorgibt, “Fehlinformationen zu bekämpfen, auch bekannt als Fehler im Internet”.

Die zweite wichtige Erkenntnis aus den Twitter Files ist, dass vieles, was in den Mainstream-Medien als “Beweise” ausgegeben wird, falsch oder zumindest zweifelhaft ist. Vieles von dem, was als unbestrittene Tatsache gehandelt wird, sind lediglich recycelte Meinungen, Hypothesen und Unterstellungen, die oft von kompromittierten Institutionen stammen. Die Tatsache, dass Stanford-Forscher eine zentrale Rolle im jüngsten Cache von Twitter Files spielen, offenbart die wahre Natur des Think-Tank- und Policy-Shop-Ökosystems. Angeblich liefern sie Analysen, Forschung und Daten. Aber im Wesentlichen fungieren sie als Ideenwaschanlagen. Sie versuchen nicht so sehr, die Wahrheit herauszufinden, sondern vielmehr das Narrativ zu steuern.

Zu all dem gibt es europäische Entsprechungen. Wie zum Beispiel von SWR-Faktencheckern oder in Artikeln vom Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung Lügen verbreitet werden, haben ich zum Beispiel am 2. März 2022 ausführlich gewürdigt. Besonders ärgerlich finde ich, dass man sich dabei in Institutionen tummelt, die die Namen höchst qualifizierter und renommierter Physiker tragen. Die Institutionen mit Paul Ehrlich oder Robert Koch im Namen sind ja schon deswegen weniger glaubwürdig, da es sich um Vertreter der einseitigen und wenig belastbaren „Keim-Theorie“ handelt.


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