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Wir entwickeln uns weiter

Published On: 1. April 2023 15:59

Seit seinem Start vor 6 Jahren hat sich unser Magazin hervorragend entwickelt. Mithilfe unserer vielen ehrenamtlichen Helfer und dank all unserer Unterstützer haben wir als kleines Redaktionsteam inzwischen über 7.000 Artikel von mehr als 1.000 Autoren veröffentlicht.

Mehr noch als diese Zahlen sagen die vielen begeisterten und ermutigenden Zuschriften unserer Leserinnen und Leser. Und natürlich auch die kritischen und entrüsteten, denn ein lebendiges Magazin will und muss Debatten auslösen.

Solch ein unabhängiges Projekt braucht allerdings nicht nur Feedback und Leser, sondern auch finanzielle Unterstützung, um weiterhin umfangreiche und qualitativ hochwertige Inhalte liefern zu können und das journalistische Angebot weiter auszubauen.

Wir bitten Sie deshalb um Spenden in einer für Sie tragbaren Höhe. Nicht als Anerkennung für erbrachte Leistungen — obwohl wir auch Geld, das „einfach so“ gespendet wird, dankbar annehmen —, Ihre Spende ist eine Investition in die Zukunft. Und wir versprechen, sie so einzusetzen, dass Sie als Leserinnen und Leser davon profitieren.

All das dient unserer gemeinsamen Sache: dem Einsatz für den Frieden, für Wahrhaftigkeit und Vielfalt in der Berichterstattung, für soziale Gerechtigkeit, für Bildung, die niemanden deformiert, eine Medizin und Psychologie, die nicht allein Profitinteressen dient — und vieles mehr.

Es ist nicht unbedingt leichter geworden, sich für diese Ziele einzusetzen, denn die „andere Seite“ schläft nicht. Wir als unabhängiges und relativ junges Medium können den etablierten noch nicht mit gleicher Stärke begegnen — jedenfalls nicht, was unsere Reichweite und unser Budget anbelangt.

Der Rubikon wird von durchschnittlich 700.000 Menschen pro Monat gelesen, der Newsletter hat mehr als 30.000 Abonnenten und auch unser Newsfeed erfreut sich großer Beliebtheit. Dennoch ist die kontinuierliche Erhöhung unserer Reichweite wichtig, weil ausschließlich die Leserinnen und Leser die wirtschaftliche Basis des Magazins bilden.

Ihre Spenden machen unsere Arbeit erst möglich. Wer unser Anliegen verstanden hat und teilt, sollte uns jetzt nach Kräften dabei unterstützen, in naher Zukunft zu einem ernstzunehmenden Gegengewicht in der Medienlandschaft heranzuwachsen und noch mehr Einfluss auf die Politik ausüben zu können. Hier ein kurzer Überblick über das, was in den vergangenen Monaten geschehen ist — und was wir weiter planen:

Unser Tagesgeschäft ist inzwischen sehr komplex. Eine Vielzahl von Artikeln muss von der Redaktion und den vier Teilredaktionen bewältigt werden, alle Beiträge durchlaufen vor ihrer Veröffentlichung das Korrektorat, es sind Übersetzungen anzufertigen, die Präsentation auf der Webseite muss vorbereitet und umgesetzt werden und so weiter und so fort. Für einen reibungslosen Ablauf bei der Bearbeitung der vielen Aufgaben ist eine optimale, gut strukturierte Organisation und technische Infrastruktur erforderlich.

Weiterentwicklung des Internetauftritts

Unsere Webseite soll sich nun weiterentwickeln, damit Sie noch mehr Freude an unseren Inhalten haben. Folgende Eigenschaften zeichnen sie aber schon jetzt aus:

  • Die Seite ist für alle Menschen kostenlos und übersichtlich: Wir verzichten auf Werbung, Tracking und Paywall, damit auch Menschen Zugang zu gut recherchierten und vertrauenswürdigen Informationen haben, die es sich nicht leisten können, Bücher und Zeitungen zu kaufen, und die wir bitten, das Wenige, das sie haben, zu behalten.
  • Die Seite ist weitestgehend barrierefrei; der Rubikon ist auch für Leserinnen und Leser mit körperlichen Einschränkungen gut lesbar.
  • Wir schützen die Privatsphäre der Leserinnen und Leser dadurch, dass nur die Daten erhoben werden, die zwingend für die Nutzung notwendig sind.

Wir spionieren Sie also nicht aus. Es werden keine Daten an Facebook, Google oder Twitter weitergegeben, externe Dienste sind nicht eingebunden. Was Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre unserer Leser angeht, spielen wir in der 1. Liga.

Vergleichen Sie Rubikon einmal mit einer herkömmlichen Internetzeitung, bei deren Aufruf umgehend bis zu 100 Skripte ausgeführt, Cookies angelegt und Verbindungen zu einer Vielzahl von externen Internetseiten aufgebaut werden, um Ihre personenbezogenen Daten auszuforschen. So etwas gibt es bei uns nicht! Auch deswegen sieht unser Magazin anders aus und funktioniert anders als andere Seiten, die Sie vielleicht kennen.

Angeboten werden wichtige Dienste wie der PDF-Export, eine Vorlesefunktion, Drucken und der Newsletter; die Artikel können per E-Mail versendet werden oder über Whatsapp, Facebook, Twitter und das freie soziale Netzwerk Diaspora geteilt werden. Dabei ist sichergestellt, dass Daten erst weitergegeben werden, wenn der Leser sich auf seinem Account auf dem jeweiligen Netzwerk anmeldet. Bei anderen Online-Zeitschriften geschieht dies meistens schon, wenn man die Seite ansteuert; selbst dann, wenn man kein Konto, beispielsweise bei Facebook, hat.

Damit leisten wir einen — kleinen — Beitrag dazu, unser Angebot unabhängig von den Datenkraken und ihren Zensuraktivitäten zu machen.

Was Sie nach unserer Pause erwartet, sind eine noch attraktivere Startseite mit neuen Werkzeugen, die Ihnen die Orientierung in der Fülle der Artikel erleichtern, eine verbesserte Darstellung der Beiträge, neue Kategorien und Schlagworte.

Es ist Aufgabe des fleißig im Hintergrund arbeitenden Rubikon-IT-Teams, das alles umzusetzen. Das IT-Team besteht aus Fachleuten, die wie das Korrektorat und andere Abteilungen hauptsächlich ehrenamtlich arbeiten.

Spenden helfen!

Es gäbe viele weitere Möglichkeiten, die Webseite weiterzuentwickeln, auch eine schnellere Umsetzung all dieser Ideen wäre machbar. Unsere finanziellen Möglichkeiten erlauben jedoch keine Beauftragung von externen Programmierern — das wäre nur bei einer deutlichen Steigerung des Spendeneingangs möglich.

Denn natürlich fließen Ihre Spendengelder nicht nur in die Technik.

Wir setzen auch unseren Weg fort, Redakteurinnen und Redakteure sowie zumindest einige Autorinnen und Autoren finanziell so zu unterstützen, dass sich ihre soziale Lage verbessert und ihre mit viel Idealismus erbrachte Leistung nachhaltig erhalten bleibt. Denn müde und ausgebrannte „Alternative“ mit Existenzsorgen tun sich noch schwerer, in politischen Debatten gegen die satten „Etablierten“ zu bestehen.

Und auch unsere Video-Produktion — vor allem Interviews mit interessanten Persönlichkeiten — planen wir auszubauen, was natürlich mit Zusatzkosten verbunden ist. Mithilfe eines wachsenden Teams konnten wir neue Videoformate in unser Programm aufnehmen, ohne dass bei bestehenden Sendungen Abstriche gemacht werden mussten. Dies gelang auch mit Ihrer Hilfe — aufgrund der bisher eingegangenen Spenden, für die wir uns dieser Stelle herzlich bedanken möchten.

Besonders wichtig sind für uns regelmäßige Spenden in Form von Daueraufträgen: Sie ermöglichen uns eine bessere Planung unserer Ausgaben und tragen damit zu einer stabilen Qualität unserer Beiträge bei.

Und zum Schluss noch einmal unseren speziellen Dank an alle unsere Unterstützerinnen und Unterstützer! Mithilfe Ihrer Beiträge können wir zeigen, wozu eine entschlossene Gruppe vieler Menschen fähig ist.


„ÜB€R G€LD $PRICHT MAN NICHT“

Spenden per SMS

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Elisa  Gratias

Elisa Gratias, Jahrgang 1983, studierte Übersetzen und Journalismus. 2005 wanderte sie nach Frankreich aus, wo sie ihr Studium zur Übersetzerin abschloss. 2014 zog sie nach Mallorca und arbeitet dort seitdem als freiberufliche Übersetzerin, Autorin und Künstlerin. Ihre Auswandererfahrungen und ihr Hang zum Grübeln bescherten ihr viele Erkenntnisse zum Thema Glück, Erfüllung und Gesellschaft. Darüber schreibt sie auf ihrem Blog flohbair.com. Ihre Kunst zeigt sie auf elisagratias.com.

Nicolas  Riedl

Nicolas Riedl, Jahrgang 1993, geboren in München, studierte Medien-, Theater- und Politikwissenschaften in Erlangen. Den immer abstruser werdenden Zeitgeist der westlichen Kultur dokumentiert und analysiert er in kritischen Texten. Darüber hinaus ist er Büchernarr, strikter Bargeldzahler und ein für seine Generation ungewöhnlicher Digitalisierungsmuffel. Entsprechend findet man ihn auf keiner Social-Media-Plattform. Er ist Mitglied der Rubikon-Jugendredaktion und schreibt für die Kolumne „Junge Federn“.

Roland Rottenfußer

Roland Rottenfußer, Jahrgang 1963, war nach dem Germanistikstudium als Buchlektor und Journalist für verschiedene Verlage tätig. Von 2001 bis 2005 war er Redakteur beim spirituellen Magazin connection, später für den Zeitpunkt. Er arbeitete als Lektor, Buch-Werbetexter und Autorenscout für den Goldmann Verlag. Seit 2006 ist er Chefredakteur von Hinter den Schlagzeilen und seit 2020 Chefredakteur vom Rubikon.

Creative Commons Lizenzvertrag

Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

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