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Kissinger Schuld am Krieg nicht allein bei Putin Ukraine sollte aber in die NATO

Published On: 25. Mai 2023 20:30

Henry Kissinger befürwortet NATO-Beitritt der Ukraine trotz Krieg

Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger hat in einem Interview mit der „Zeit“ betont, dass die Ukraine nach dem Ende des Krieges in die NATO aufgenommen werden sollte. Obwohl er die russische Militäroperation in der Ukraine als „höchst rücksichtslosen Angriffskrieg“ bezeichnete, widersprach er dem westlichen Narrativ, wonach die alleinige Schuld an der Eskalation bei Russlands Präsident Wladimir Putin zu suchen sei. Kissinger warnte davor, die Vorgeschichte des Krieges auszublenden und betonte, dass die Ukraine „am besten neutral geblieben wäre“. Mittlerweile sei diese Position jedoch obsolet, da es „keine neutralen Zonen mehr zwischen der NATO und Russland“ gebe.

Haftbefehl gegen Putin erschwert Begrenzung des Krieges

Kissinger mahnte jedoch auch dazu, eine Begrenzung des Krieges im Auge zu behalten. Der Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag gegen Putin sei in diesem Zusammenhang nicht hilfreich. Eine Begrenzung des Krieges werde unmöglich oder sehr viel schwieriger, „wenn man den Ausgang des Krieges mit dem persönlichen Schicksal eines politischen Führers“ verknüpfe. Grundsätzlich rechne er nicht damit, dass der russische Präsident im Ukraine-Krieg Atomwaffen einsetzen werde. Völlig auszuschließen sei dies jedoch nicht: Je mehr es um den Kern der russischen Identität geht, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass er es tut.“

Territoriale Ansprüche größtes Verhandlungshindernis

Seit Beginn der russischen Militäroperation am 24. Februar 2022 hatte Kissinger bereits mehrfach seine Vorstellungen über mögliche Verhandlungsoptionen dargelegt. Er wandte sich dabei gegen eine Preisgabe ukrainischer Gebiete, über die Russland nach Kriegsbeginn die Kontrolle erlangt hatte. Allerdings hatte die vorwiegend von russischen Muttersprachlern bevölkerte Halbinsel Krim bereits 2014 ihre Sezession erklärt und war dem Staatsverband der Russischen Föderation beigetreten. Die Ukraine beansprucht nach wie vor die Wiederherstellung ihrer Hoheitsgewalt über das Gebiet. Die Russische Föderation hatte zudem in den Tagen vor Beginn ihrer umfassenden Militäroperation in der Ukraine Truppen in Gebiete der Donbass-Regionen Donezk und Lugansk entsandt. Diese Regionen standen bereits seit dem Sturz der gewählten Regierung der Ukraine im Februar 2014 nicht mehr unter der Kontrolle Kiews. Das soll nach dem Willen des Kremls auch so bleiben.

Kissinger sieht Potenzial in Chinas Zwölf-Punkte-Plan

Kissinger hatte sich unter anderem auch beim diesjährigen Treffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos im Januar zu Wort gemeldet. Damals äußerte er, die Kontaktlinien, die vor dem 24. Februar 2022 bestanden hatten, würden sich als Grundlage für einen Waffenstillstand eignen. Dies müsse jedoch nicht bedeuten, dass sie auch das Ergebnis späterer Friedensverhandlungen sein müssten. Kurzfristige Verhandlungen würden „verhindern, dass der Krieg zu einem Krieg gegen Russland selbst wird“, sagte Kissinger. Zudem warnte er davor, angesichts des großen Atomwaffenarsenals des Landes Instabilität innerhalb Russlands zu provozieren. Gespräche würden Moskau „die Möglichkeit geben, sich wieder in ein internationales System einzufügen“. Zuletzt gab Kissinger sich zuversichtlich, dass die Bemühungen des chinesischen KP-Regimes, den Krieg in der Ukraine zu beenden, Erfolg haben könnten. Gegenüber dem amerikanischen Sender CBS erklärte er: „Jetzt, da China in die Verhandlungen eingetreten ist, wird sich die Situation bis zum Ende des Jahres zuspitzen. Wir werden über Verhandlungsprozesse und sogar tatsächliche Verhandlungen sprechen.“

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Kissinger: Schuld am Krieg nicht allein bei Putin – Ukraine sollte aber in die NATO

Spricht sich dafür aus, dass die Ukraine nach Kriegsende ins westliche Militärbündnis aufgenommen wird: Henry Kissinger (Archivbild).Foto: Daniel Karmann/dpa Ex-US-Außenminister Henry Kissinger widerspricht dem Narrativ, nur Russland trage die Schuld am Ukraine-Krieg. Dennoch befürwortet er einen NATO-Beitritt Kiews. Am Samstag, 27. Mai, feiert der ehemalige US-Außenminister Henry A. Kissinger seinen 100. Geburtstag. Zuletzt weilte der erfahrene Diplomat in Europa – unter anderem, um am diesjährigen informellen Bilderberg-Treffen in Lissabon teilzunehmen. In einem Interview mit der „Zeit“ warnte Kissinger davor, die Vorgeschichte des Krieges in der Ukraine auszublenden. Zudem widersprach er dem westlichen Narrativ, wonach die alleinige Schuld an der Eskalation bei Russlands Präsident Wladimir Putin zu suchen sei. Kissinger sieht keine Alternative mehr zu NATO-Mitgliedschaft der Ukraine In dem ausführlichen

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