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Korallen in Gefahr Beleuchtung von Kustenstadten hemmt Fortpflanzung

Published On: 25. Mai 2023 22:18

Korallen sind durch künstliches Licht in geringen Wassertiefen gefährdet, wie Forscher herausgefunden haben. Für die Fortpflanzung orientieren sich Korallen am Mond. Zusätzliches Licht, etwa aus Küstenstädten, stört diesen Mechanismus. Korallen können sich auf verschiedene Weise vermehren, jedoch erfordert die geschlechtliche Fortpflanzung aufgrund verschiedener Faktoren wie der Strömung eine entsprechende Koordination. Das geschieht im Regelfall über die Mondphasen – so denn die Korallen den Mond und nicht künstliches Licht sehen.

Korallen können durch künstliches Licht dazu verleitet werden, außerhalb der optimalen Zeiten zu laichen. Das kann den Erhalt und die Erholung der Riffe gefährden. Die in „Nature Communications“ veröffentlichte Studie baut auf einer im Dezember 2021 veröffentlichten Untersuchung auf. Im ALICE-Projekt untersuchten und kartierten die Forscher die am stärksten von Lichtverschmutzung betroffenen Meeresgebiete. Sie berechneten, dass 3,1 Prozent der Küstenmeere in einem Meter Tiefe künstlichem Licht bei Nacht (Artificial Light At Night, ALAN) ausgesetzt sind. Weltweit summiert sich das auf 1,9 Millionen Quadratkilometer.

Anhand der weltweiten Beobachtungsdaten konnten Davies und Kollegen zudem Orte ausmachen, an denen Korallen besonders betroffen sind. Dies treffe vorwiegend auf Riffe im Roten Meer und im Persischen Golf zu. Die Korallen im Golf von Aqaba sind für ihre thermische Toleranz und ihre Fähigkeit, hohen Temperaturen zu widerstehen, bekannt – gegen künstliches Licht helfe dies jedoch nicht. Generell zeige sich zudem, dass die größten Risiken in Gebieten liegen, in denen die Küsten in den vergangenen Jahren stark ausgebaut wurden.

Die Auswirkungen von künstlichem Licht auf Korallen

Die Forscher haben herausgefunden, dass künstliches Licht in der Nacht den Mechanismus stört, den Korallen für ihre Fortpflanzung nutzen. Korallen orientieren sich normalerweise an den Mondphasen, um ihre Eier und Spermien freizusetzen. Zusätzliches Licht, wie es in Küstenstädten vorkommt, kann diesen Mechanismus stören und dazu führen, dass Korallen außerhalb der optimalen Zeiten laichen.

Die Auswirkungen von künstlichem Licht auf die Umwelt

Die Studie zeigt, dass künstliches Lichtverschmutzung ein Stressfaktor für Küsten- und Meeresökosysteme ist. Die Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der biologischen Vielfalt werden erst jetzt entdeckt und quantifiziert. Der globale Atlas der Lichtverschmutzung im Wasser ermöglicht es zum ersten Mal, das wahre Ausmaß des Problems aufzuzeigen.

Mögliche Lösungen für das Problem

Um den Schaden für Korallenriffe zu minimieren, könnten Küstenstädte das Einschalten der nächtlichen Beleuchtung verzögern. Das würde möglicherweise eine Reihe von wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Fragen aufwerfen, ist aber etwas, das wir in Betracht ziehen müssen, um unseren Korallenriffen die bestmöglichen Überlebenschancen zu geben. Korallen sind für die Gesundheit der Weltmeere von entscheidender Bedeutung und werden durch menschliche Aktivitäten zunehmend geschädigt

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Korallen in Gefahr: Beleuchtung von Küstenstädten hemmt Fortpflanzung

Korallen in geringen Wassertiefen sind durch künstliches Licht gefährdet.Foto: iStock Für die Fortpflanzung orientieren sich Korallen am Mond. Zusätzliches Licht, etwa aus Küstenstädten, stört diesen Mechanismus, wie Forscher jüngst herausfanden. Korallen können sich auf verschiedene Weise vermehren. Bricht beispielsweise ein Ast einer Koralle ab, kann er an einem neuen Platz weiterwachsen. Geschlechtliche Fortpflanzung ist im Wasser zwar möglich, erfordert aufgrund verschiedener Faktoren wie der Strömung jedoch eine entsprechende Koordination. Das geschieht im Regelfall über die Mondphasen – so denn die Korallen den Mond und nicht künstliches Licht sehen. Diesen Mechanismus haben Forscher um Dr. Thomas Davies, Dozent für Meeresschutz an der Universität von Plymouth, jüngst untersucht. Demnach kann die Küstenbeleuchtung Korallen dazu verleiten, außerhalb der optimalen Zeiten zu laichen. Das

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