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Wenn Gruene das Ei des Kolumbus finden

Published On: 7. Juni 2023 12:25

Gegenmeinungen unerwünscht

Brokkoli ist ein höchst gesundes Gemüse mit viel Vitamin C – darüber besteht ein parteiübergreifender Konsens. Während konservative und liberale Menschen nun eventuell überlegen würden, eine Imagekampagne zu starten, mit der das Wundergemüse häufiger auf Deutschlands Tellern landet, denken Grüne in dieser Frage ganz anders: Wenn Brokkoli gut ist, hat der Staat das Recht, ihn den Bürgern mindestens zweimal in der Woche als Teil der Mahlzeit vorzuschreiben.

“Aber ich finde Brokkoli scheußlich!”, werden einige protestieren; “können wir nicht stattdessen auch Paprika essen? Ist doch ebenfalls gesund!”. Schon dieser Vorschlag, eine Alternative anzudenken, wirft die grünen Visionäre jedoch komplett aus der Bahn: Sie wittern Feindseligkeit und rechte Verschwörungen – obwohl sie doch selbst stets betonen, der Glaube an Verschwörungstheorien sei nur unter Rechten stark verbreitet.

In der Debatte um Wärmepumpen, Lastenfahrräder oder Elektroautos wird dieser Aspekt oft vernachlässigt. Selbst wenn die Wärmepumpe Euromünzen ausspucken und leise wie eine Katze im Schleichgang arbeiten würde, ändert das nichts an der Entscheidung, ob man sie den Bürgern aufzwingen darf – zumal diese letztendlich die Kosten für das technische Wunderwerk übernehmen müssen. Das gleiche gilt auch für das Lastenfahrrad: Eines Tages mag man durch Verbesserungen der Kraftübertragung einen Elefanten damit transportieren können. Ob man seine Elefanten aber bei Wind und Wetter strampelnd von A nach B verbringen möchte, sollten die Besitzer schon selbst entscheiden.

Werbung vs. Zwangspolitik

Nun ist Werbung – auch wenn sie durch ihre an den politischen Trend angepasste Botschaft nervt – immerhin legitim. Sie übt zwar ebenfalls einen gewissen Gruppendruck aus – wenn alle Nachbarn die Action-Pumpe im Garten betreiben, möchte man nicht außen vor bleiben – und sei es nur, dass man bei der Fachsimpelei über Leistung und Verbrauch mitmachen kann. Aber wenigstens muss man keine Strafe zahlen, wenn man sich seine Heizungsindividualität bewahren will und auf den Kauf verzichtet. Bei Werbesendungen wissen wir zudem vorab Bescheid, wie wenig das Angebot mit der Realität zu tun hat. Bei der grünen Zwangspolitik hingegen bleibt uns diese Wahl nicht – und sollten wir noch so gute Argumente haben.

Neben den Kosten für die Anschaffung ist schließlich auch die Fragilität des deutschen Stromnetzes zu bedenken, das im Winter dann am Tropf alter Kohlekraftwerke hängen wird. Denn die modernen sind längst außer Betrieb. Wie ungemein umweltfreundlich!

Liest man dann wiederum die Begründungen, die für die Einführung eines Zwangs angeführt werden, kann man sich als denkender Mensch durchaus zurecht für dumm verkauft kommen: Gerade wird wieder einmal die Gurtpflicht im PKW als Beispiel für einen notwendigen Zwang angeführt. Das Argument klang schon als Rechtfertigung der Maskenpflicht in der Corona-Zeit ziemlich dämlich. Die Gurtpflicht ist zwar auch lästig, aber es gibt wenigstens einen deutlichen Kausalzusammenhang zwischen Zwang und Nutzen. Nicht als Geschoss durch die Frontscheibe geschleudert zu werden klingt tatsächlich gesund. Die Rettung der Welt ist hingegen ein recht abstraktes Ziel, das durch die Wärmepumpe ebenso schwer erreichbar ist wie die Abschaffung sozialer Ungerechtigkeit durch den Sozialismus.

Die Arbeiterklasse und die Grünen

Dabei wird den Bürgern ebenso ein Opfer nach dem anderen abverlangt, ohne dass Besserung ersichtlich ist. Wenn es mit der Wärmepumpe nicht klappt, muss dann die nächste halbgare Idee von ihnen umgesetzt werden. Apropos Arbeiterklasse: Die wird auch von der Pflicht zum Elektroauto nicht gerettet, ebenso wenig wie die gesamte deutsche Automobilindustrie. Wer soll sich nach allen finanziellen Belastungen der letzten Zeit noch ein E-Auto deutscher Bauart leisten können? Lachender Dritter werden die Chinesen sein, die es einfach billiger können. Fast so billig wie die Argumente der Grünen.

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Wenn Grüne das Ei des Kolumbus finden…

Gegenmeinungen unerwünscht (Symbolbild:Pixabay) Brokkoli ist ein höchst gesundes Gemüse mit viel Vitamin C – darüber besteht ein parteiübergreifender Konsens. Während konservative und liberale Menschen nun eventuell überlegen würden, eine Imagekampagne zu starten, mit der das Wundergemüse häufiger auf Deutschlands Tellern landet, denken Grüne in dieser Frage ganz anders: Wenn Brokkoli gut ist, hat der Staat das Recht, ihn den Bürgern mindestens zweimal in der Woche als Teil der Mahlzeit vorzuschreiben. “Aber ich finde Brokkoli scheußlich!”, werden einige protestieren; “können wir nicht stattdessen auch Paprika essen? Ist doch ebenfalls gesund!”. Schon dieser Vorschlag, eine Alternative anzudenken, wirft die grünen Visionäre jedoch komplett aus der Bahn: Sie wittern Feindseligkeit und rechte Verschwörungen – obwohl sie doch selbst stets betonen, der Glaube an

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