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Nach Uberschwemmung Rotes Kreuz warnt vor Minengefahr

Published On: 8. Juni 2023 9:20

Minen im Fluss: Rotes Kreuz warnt vor Gefahr in der Ukraine

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat nach der teilweisen Zerstörung des Kachowka-Staudamms in der Ukraine auf die katastrophalen Auswirkungen auf die Lokalisierung von Landminen hingewiesen. Die Konfliktparteien haben im Gebiet unterhalb des Kachowkaer Staudamms große Mengen an Minen angebracht. Jetzt könnten sie weggeschwemmt und nicht mehr zu lokalisieren sein, warnt das Rote Kreuz.

Minen könnten jahrzehntelang eine Gefahr darstellen

Die Minen durch die Wassermassen nicht beschädigt oder deaktiviert werden. Vielmehr könnten sie jahrzehntelang eine Gefahr darstellen. Unterhalb des Staudamms in der Region Cherson hätten die Konfliktparteien „viele sogenannte defensive Minenfelder angelegt“, sagte der norwegische Experte Tollefsen. Normalerweise seien diese dicht bestückt mit Antipersonenminen und Minen zur Zerstörung von Fahrzeugen. Das IKRK wisse nicht, wieviele Minen durch die Wassermassen des Staudamms überschwemmt oder fortgespült worden seien.

Drohne zum Aufspüren von Minen

Das IKRK habe mehrere Monate bei Minenräumarbeiten in der Ukraine geholfen, Minenfelder kartiert und markiert sowie Training und Ausrüstung bereitgestellt. „Nun wurde all das hinweggespült“, sagte er. Antipersonenminen und Antipanzerminen wie die TM-57 seien nun an unbekannten Orten verteilt. Das IKRK präsentierte eine mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelte Drohne. Diese kann Minen und Sprengstoffreste wegen der davon ausgehenden Wärme lokalisieren. Eines Tages könnte sie in der Ukraine eingesetzt werden.

Die Ukraine und Russland machen sich gegenseitig für die Explosion verantwortlich, die den zu Sowjetzeiten errichteten Staudamm teilweise zerstörte. Mehrere tausend Zivilisten mussten wegen der Überflutungen ihre Häuser verlassen. Die neue Drohne kann binnen eines Tages dieselbe Fläche nach Minen absuchen wie ein Minenspürhund innerhalb von sechs Monaten. Bislang wurde sie nur in Jordanien getestet. Das IKRK mit Sitz in Genf hofft, sie in diesem Jahr erstmals rund um die syrische Stadt Aleppo einsetzen zu können

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Nach Überschwemmung: Rotes Kreuz warnt vor Minengefahr

Ein abgesperrtes Minengebiet mit Schild „Minen“ auf Ukrainisch.Foto: VladK213/iStock Die Konfliktparteien haben im Gebiet unterhalb des Kachowkaer Staudamms große Mengen an Minen angebracht. Jetzt könnten sie weggeschwemmt und nicht mehr zu lokalisieren sein, warnt das Rote Kreuz. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat nach der teilweisen Zerstörung des Kachowka-Staudamms in der Ukraine auf die katastrophalen Auswirkungen auf die Lokalisierung von Landminen hingewiesen. „Wir wussten, wo die Gefahren waren“, sagte Erik Tollefsen, Leiter der Abteilung für Waffen-Belastung beim IKRK, am Mittwoch. „Nun wissen wir es nicht mehr. Alles, was wir wissen, ist, dass sie irgendwo flussabwärts sind.“ Dies sei sehr beunruhigend sowohl für die betroffene Bevölkerung als auch „für all diejenigen, die kommen, um zu helfen“. Tollefsen äußerte sich

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