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EZB: Banken sind durch stark steigende Zinsen gefährdet

Published On: 23. November 2023 2:32

Epoch Times 22. November 2023 Banken im Euroraum bleiben nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) anfällig für externe Schocks. Die Aussichten für die Finanzstabilität insgesamt seien weiterhin fragil, teilte die Notenbank am Mittwoch anlässlich der Vorlage ihres halbjährlich erscheinenden Finanzstabilitätsberichts mit. „Die schwachen Wirtschaftsaussichten und die Folgen der hohen Inflation belasten die Fähigkeit der Menschen, Unternehmen und Regierungen, ihre Schulden zu bedienen“, erläuterte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos in Frankfurt. „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir wachsam bleiben, da die Wirtschaft in ein Umfeld höherer Zinssätze übergeht, das mit wachsenden Unsicherheiten und geopolitischen Spannungen einhergeht.“

Nachfrage nach neuen Finanzierungen zuletzt rückläufig
Zwar profitieren Geldhäuser von den seit Juli 2022 rasant gestiegenen Zinsen, weil sie zum Beispiel an höheren Kreditzinsen verdienen und selbst wieder Zinsen bekommen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Allerdings haben Banken zum Beispiel in Deutschland viele langfristige Kredite mit verhältnismäßig niedriger Verzinsung in ihren Büchern, die Nachfrage nach neuen Finanzierungen war in den vergangenen Monaten tendenziell rückläufig. An den Immobilienmärkten endete mit der Zinswende der jahrelange Preisanstieg, bei Gewerbeimmobilien werden höhere Finanzierungskosten zur Belastung. „Die Banken des Euroraums profitieren von steigenden Zinsen, sehen sich aber mit Gegenwind durch höhere Finanzierungskosten, schlechtere Qualität der Aktiva und geringere Kreditvolumina konfrontiert“, fasst die EZB zusammen. Insgesamt sei das Bankensystem des Euroraums „gut aufgestellt, um diesen Risiken zu widerstehen“. Die zuletzt erhöhten Kapitalpuffer zum Beispiel für mögliche Rückschläge auf den Immobilienmärkten sollten nach Dafürhalten der EZB aber beibehalten werden. (dpa)

Banken im Euroraum bleiben anfällig für externe Schocks, so die Europäische Zentralbank (EZB). Die Finanzstabilität im Allgemeinen bleibt fragil, wie der halbjährliche Finanzstabilitätsbericht der Notenbank zeigt. Die schwachen Wirtschaftsaussichten und die Auswirkungen der hohen Inflation belasten die Fähigkeit von Menschen, Unternehmen und Regierungen, ihre Schulden zu bedienen, erklärte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos in Frankfurt. Angesichts des Übergangs der Wirtschaft in ein Umfeld höherer Zinssätze mit wachsenden Unsicherheiten und geopolitischen Spannungen ist es von entscheidender Bedeutung, wachsam zu bleiben.

Die Nachfrage nach neuen Finanzierungen war in den letzten Monaten tendenziell rückläufig. Obwohl Banken von den seit Juli 2022 stark gestiegenen Zinsen profitieren, da sie beispielsweise höhere Kreditzinsen verdienen und selbst Zinsen erhalten, wenn sie Geld bei der EZB parken, haben viele Banken in Deutschland langfristige Kredite mit niedriger Verzinsung in ihren Büchern. Mit der Zinswende endete der langjährige Preisanstieg auf den Immobilienmärkten, und höhere Finanzierungskosten belasten Gewerbeimmobilien. Die EZB fasst zusammen, dass die Banken des Euroraums von steigenden Zinsen profitieren, aber mit Gegenwind durch höhere Finanzierungskosten, schlechtere Qualität der Aktiva und geringere Kreditvolumina konfrontiert sind. Insgesamt ist das Bankensystem des Euroraums gut gerüstet, um diesen Risiken standzuhalten, aber die kürzlich erhöhten Kapitalpuffer sollten beibehalten werden, insbesondere für mögliche Rückschläge auf den Immobilienmärkten. (dpa)

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EZB: Rasant gestiegene Zinsen bergen Risiken für Banken

Epoch Times 22. November 2023 Banken im Euroraum bleiben nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) anfällig für externe Schocks. Die Aussichten für die Finanzstabilität insgesamt seien weiterhin fragil, teilte die Notenbank am Mittwoch anlässlich der Vorlage ihres halbjährlich erscheinenden Finanzstabilitätsberichts mit. „Die schwachen Wirtschaftsaussichten und die Folgen der hohen Inflation belasten die Fähigkeit der Menschen, Unternehmen und Regierungen, ihre Schulden zu bedienen“, erläuterte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos in Frankfurt. „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir wachsam bleiben, da die Wirtschaft in ein Umfeld höherer Zinssätze übergeht, das mit wachsenden Unsicherheiten und geopolitischen Spannungen einhergeht.“ Nachfrage nach neuen Finanzierungen zuletzt rückläufig Zwar profitieren Geldhäuser von den seit Juli 2022 rasant gestiegenen Zinsen, weil sie zum Beispiel an höheren Kreditzinsen verdienen

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