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Die Verwendung des Vorwurfs des Antisemitismus als Waffe

Published On: 30. November 2023 20:04

Nun, da Europas Straßen mit der Botschaft „Palestine shall be free, from the river…“ gefüllt sind und die offizielle Berichterstattung über Israel eine 180-Grad-Wende gemacht hat und klar „Stand with Israel“ postuliert, wird deutlich, dass der Judenhass bei vielen Muslimen grenzenlos sein könnte, sowohl auf der Straße als auch gewalttätig und mörderisch. Viele Linke solidarisieren sich mit ihnen, da sie Israel als Kolonialmacht betrachten und die Terroristen der arabisch-palästinensischen Seite als Befreiungskämpfer. Nun versucht man, den nicht-muslimischen, also rechten Antisemitismus zu betonen, um die Vorgänge zu relativieren. Es gibt Vorbehalte und schlimmste Erzählungen über Juden, sowie rechtsradikale Gruppen, aber es scheint, dass dies nicht ausreicht. Am 7. November 2023 schreibt der Journalist Christian Vooren auf Zeit Online, dass der Hass auf Juden ein „urdeutsches“ Phänomen sei. In seiner Argumentation verwendet er den Antisemitismus als Kampfbegriff und bezieht sich auf die Proteste gegen die Coronapolitik. Er behauptet, dass die Querdenken-Bewegung mit dem Virus entstanden sei und die Impfung Verschwörungserzählungen mit sich gebracht habe. Dies ist jedoch falsch. Tatsächlich entstanden die Fragen und Theorien über die extremen Freiheitseinschränkungen aufgrund der überzogenen Maßnahmen gegen eine medial hochstilisierte grippale Virus-Erkrankung. Menschen bildeten Theorien über Verschwörungen, da sie wissen wollten, wer diese Maßnahmen mit den Regierungen abgesprochen hatte. Anstatt diese Überlegungen zu entkräften oder zu erklären, wurde der politische Druck auf diejenigen erhöht, die gegen diese Gesundheitsmaßnahmen öffentlich sprachen. Die meisten Journalisten, Künstler, Politiker und andere öffentliche Personen erhoben bösartige Unterstellungen gegen die Zweifler. Die Polizei war auf den Demonstrationen offenbar zu Härte und Unverhältnismäßigkeit aufgerufen. Mit der sogenannten Impfung kamen dann Bestätigungen vieler Überlegungen zu einem offenbar geplanten Wandel der westlichen Gesellschaften. Alle begleitenden politischen Entscheidungen zeigten eine noch immer laufende große Umverteilung des Besitzes der Menschen „von fleißig nach superreich“. Es ist falsch zu behaupten, dass sich die Proteste gegen die Coronapolitik mit rechtsextremen und Reichsbürger-Gruppen vermischten. Es wurde immer deutlicher und

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Der Antisemitismus-Vorwurf als Waffe

Nun, da Europas Straßen voll sind mit „Palestine shall be free, from the river…“ und gleichzeitig die offizielle Berichterstattung zu Israel eine 180-Grad-Wende machte und klar „Stand with Israel“ postuliert, fällt es auf, dass der Judenhass bei vielen Muslimen grenzenlos sein könnte, ganz direkt und auf der Straße, handgreiflich und auch mörderisch. Viele Linke solidarisieren sich mit diesen, da sie Israel als Kolonialmacht definieren und die Terroristen der arabisch-palästinensischen Seite als Befreiungskämpfer. Die Zahnpasta soll wieder in die Tube und man muss oder will jetzt den nicht-muslimischen, also rechten Antisemitismus aufzeigen, um die Vorgänge zu relativieren. Das ist vielleicht kein direkter Auftrag, aber Zeitgeist. Da es ja wirklich überall Vorbehalte und schlimmste Erzählungen über Juden gibt, da es ja wirklich

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