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Eskalation in Venezuela: Maduro fordert ölreiche Region in Guyana ein

Published On: 6. Dezember 2023 11:35

Epoch Times 6. Dezember 2023

Spannungen zwischen Guyana und Venezuela nehmen zu, da beide Länder um die ölreiche Region Essequibo streiten. Nach einem umstrittenen Referendum über die Grenzziehung rief Venezuelas Präsident Nicolás Maduro dazu auf, das Gebiet, das zu Guyana gehört, per Gesetz zu einer venezolanischen Provinz zu erklären und Lizenzen für die Ölförderung auszugeben. Guyanas Präsident Irfaan Ali betrachtet dies als direkte Bedrohung für sein Land. Essequibo macht mehr als zwei Drittel der Landesfläche von Guyana aus und beherbergt 125.000 der insgesamt 800.000 Einwohner. Im Oktober wurde ein weiterer bedeutender Ölfund in der Region gemacht, der die Ölreserven Guyanas auf mindestens zehn Milliarden Barrel erhöht und somit größer als die des Kuwait oder der Vereinigten Arabischen Emirate ist.

Maduro schlug vor, der Nationalversammlung einen Gesetzentwurf zur Schaffung einer venezolanischen Provinz in Essequibo vorzulegen. Er forderte auch den staatlichen Ölkonzern auf, sofort Lizenzen für die Öl- und Gasförderung sowie den Bergbau in Essequibo zu vergeben. Über 10,4 Millionen Venezolaner beteiligten sich an dem nicht bindenden Referendum, bei dem 95 Prozent der Wähler für Venezuelas Anspruch auf die reiche Region Essequibo stimmten. Die Zahlen wurden jedoch von vielen Beobachtern angezweifelt. Guyana hat angekündigt, den UN-Sicherheitsrat um Hilfe zu bitten, falls Venezuela weitere Schritte nach dem Referendum unternimmt. Präsident Ali bezeichnete Maduros Äußerungen als direkte Bedrohung für die territoriale Integrität, Souveränität und politische Unabhängigkeit von Guyana. China, ein Verbündeter Venezuelas, forderte beide Länder auf, den Streit beizulegen und betonte die Wichtigkeit einer ordnungsgemäßen Lösung von Grenzfragen für die Stabilität in der Region. Venezuela beansprucht die Region Essequibo schon seit langem, insbesondere seitdem der Ölkonzern ExxonMobil 2015 ein Ölvorkommen in dem Gebiet entdeckt hat. (afp)

Spannungen zwischen Guyana und Venezuela nehmen zu

Im Streit um die ölreiche Region Essequibo nehmen die Spannungen zwischen Guyana und Venezuela zu. Nach einem umstrittenen Referendum über die Grenzziehung zu Guyana rief Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am Dienstag dazu auf, das dem südamerikanischen Nachbarland unterstehende Gebiet per Gesetz zu einer venezolanischen Provinz zu erklären und Lizenzen für die Öl-Förderung auszugeben. Guyanas Präsident Irfaan Ali sprach von einer „direkten Bedrohung“ für sein Land. Essequibo macht mehr als zwei Drittel der Landesfläche der früheren ölreichen britischen Kolonie aus. 125.000 der insgesamt 800.000 Einwohner leben dort. Im Oktober dieses Jahres wurde in der Region ein weiterer bedeutender Ölfund gemacht, der die Reserven Guyanas auf mindestens zehn Milliarden Barrel – und damit auf mehr als die des ölreichen Kuwait oder der Vereinigten Arabischen Emirate – vergrößert. Staatlicher Ölkonzern soll „sofort“ Lizenzen vergeben Bei einer Kabinettssitzung schlug Maduro vor, der Nationalversammlung einen Gesetzentwurf zur Schaffung einer venezolanischen Provinz in der Region Essequibo vorzulegen. Zudem wies er den staatlichen Ölkonzern an, „sofort“ Lizenzen für die Förderung Erdöl und Gas sowie den Bergbau in Essequibo zu vergeben. Mehr als 10,4 Millionen Venezolaner hatten sich am Sonntag an dem nicht bindenden Referendum beteiligt. Nach Angaben der venezolanischen Wahlbehörde sprachen sich 95 Prozent der Wähler für den Anspruch Venezuelas auf die an Erdöl und anderen Ressourcen reiche Region Essequibo in Guyana aus. Zahlreiche Beobachter zweifelten die Zahlen allerdings an. Guyana wendet sich an UN-Sicherheitsrat Guyanas Generalstaatsanwalt Anil Nandlall hatte am Dienstag erklärt, er werde den UN-Sicherheitsrat um Hilfe bitten, sollte Venezuela nach dem Referendum weitere Schritte unternehmen. Präsident Ali sagte später, Maduros Äußerungen stellten „eine direkte Bedrohung der territorialen Integrität, der Souveränität und der politischen Unabhängigkeit von Guyana dar“. Venezuelas Verbündeter China rief die beiden Staaten auf, den Streit beizulegen. „China hat immer die Souveränität und territoriale Integrität aller Länder respektiert“, sagte Außenamtssprecher Wang Wenbin am Mittwoch in Peking. China habe Venezuela und Guyana „bei der ordnungsgemäßen Lösung von Grenzfragen stets unterstützt“. Dies sei auch wichtig für die Stabilität in der Region. Venezuela reklamiert die Region Essequibo seit längerem für sich. Die Begehrlichkeiten nahmen vor allem zu, nachdem der Ölkonzern ExxonMobil 2015 in dem Gebiet ein Ölvorkommen entdeckt hatte. (afp)

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Eskalation durch Venezuela: Maduro beansprucht ölreiche Region in Guyana

Epoch Times 6. Dezember 2023 Im Streit um die ölreiche Region Essequibo nehmen die Spannungen zwischen Guyana und Venezuela zu. Nach einem umstrittenen Referendum über die Grenzziehung zu Guyana rief Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am Dienstag dazu auf, das dem südamerikanischen Nachbarland unterstehende Gebiet per Gesetz zu einer venezolanischen Provinz zu erklären und Lizenzen für die Öl-Förderung auszugeben. Guyanas Präsident Irfaan Ali sprach von einer „direkten Bedrohung“ für sein Land. Essequibo macht mehr als zwei Drittel der Landesfläche der früheren ölreichen britischen Kolonie aus. 125.000 der insgesamt 800.000 Einwohner leben dort. Im Oktober dieses Jahres wurde in der Region ein weiterer bedeutender Ölfund gemacht, der die Reserven Guyanas auf mindestens zehn Milliarden Barrel – und damit auf mehr als die

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