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An die Zeit – von John Milton

Published On: 14. Januar 2024 5:30

An die Zeit, du flüchtige Zeit, bis du dein Ziel erreichst, beschleunige den schweren Gang der Stunden, der nur dem Schritt eines Senkbleis gleicht. Möge dich sättigen, was dein Rachen verschlungen hat, das Eitle, Falsche, denn nur das wird dir gehören. Nur weltlicher Besitz und Staub; dein Raub ist so gering und der Verlust so klein. Wenn du schließlich alles Böse begraben hast und die eigene Gier verzehrt hast, dann naht die Ewigkeit mit einem hohen Gruß und bringt den unteilbaren Kuss. Und die Freude wird wie eine Flut steigen, wenn jedes wahre Gut sich zeigt, das Göttliche hell scheint und Wahrheit, Frieden und Liebe sich vereinen, um um seinen Thron zu schweben, zu dem wir uns im Himmelsflug erheben, um ihn für alle Ewigkeit anzuschauen, tief unter uns die dunkle Erdenbahn, wir ruhen ewig, in Sternen gekleidet, erhaben über Zufall, Tod und dich, oh Zeit. John Milton (1608-1674) (Aus dem Englischen von Arthur Schopenhauer)

Die Flüchtigkeit der Zeit

Die Zeit vergeht schnell und unaufhaltsam. Sie beschleunigt den Gang der Stunden, als ob sie von einem schweren Gewicht gezogen wird. Doch was wir in dieser Zeit erreichen und besitzen, ist vergänglich und bedeutungslos. Es sind nur weltliche Dinge, die uns gehören und letztendlich verloren gehen.

Die Hoffnung auf Ewigkeit

Wenn wir jedoch das Böse in uns überwinden und unsere Gier besiegen, dann können wir auf die Ewigkeit hoffen. Die Ewigkeit kommt mit einem großen Gruß und bringt uns einen unteilbaren Kuss. In diesem Moment wird die Freude wie eine Flut steigen und alles Gute wird sich zeigen. Das Göttliche wird hell scheinen und Wahrheit, Frieden und Liebe werden sich vereinen. Wir werden den Thron der Ewigkeit umschweben und ihn für immer betrachten. Unter uns liegt die dunkle Erdenbahn, aber wir ruhen in den Sternen, erhaben über Zufall, Tod und die flüchtige Zeit.

Die Bedeutung von John Miltons Worten

John Milton drückt in diesem Gedicht die Vergänglichkeit der Zeit und die Hoffnung auf Ewigkeit aus. Er erinnert uns daran, dass weltlicher Besitz und irdische Dinge letztendlich bedeutungslos sind. Nur das Wahre, Gute und Göttliche hat einen wahren Wert. Wenn wir unsere eigenen negativen Eigenschaften überwinden und uns auf das Gute konzentrieren, können wir auf die Ewigkeit hoffen und über den Zeitfluss erhaben sein

Original Artikel Teaser

An die Zeit – von John Milton

An die Zeit Flieh neidsche Zeit, bis du dein Ziel erreichet, Beschleunige der Stunden schweren Gang, Des Eile nur dem Schritt des Senkbleis gleichet, Es sättige dich was dein Rachen schlang, Das Eitle, Falsche, denn nur das wird dein, Nur Erdentand und Staub; So wenig ist dein Raub, Und der Verlust so klein. Wirst endlich alles Böse du begraben, Zuletzt die eigne Gier verzehret haben, Dann nahet Ewigkeit mit hohem Gruß Und bringt den unteilbaren Kuss; Und einer Flut gleich wird die Freude steigen, Wenn jedes wahrhaft Gute sich wird zeigen, Das Göttliche hell scheinen Und Wahrheit, Friede, Liebe sich vereinen Um dessen Thron zu schweben, Zu dem wir uns im Himmelsflug erheben, Ihn anzuschaun durch alle Ewigkeit, Tief unter

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