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Mittenwald: Diese Stadt in Bayern ist wie ein lebendiges Bilderbuch

Published On: 14. Januar 2024 5:56

Ein kleiner Bach fließt entlang der mit Kopfsteinen gepflasterten Hauptstraße in der kleinen bayrischen Stadt Mittenwald und fügt sich in eine fast märchenhafte Szenerie ein. Heilige, Gottheiten und der Herr selbst erscheinen überall in leuchtenden Farben – gemalt auf die Fassaden traditioneller Häuser. Jeder, der eine Reise nach Bayern plant, sollte sich diesen märchenhaften Ort, in dem Kunst, Kultur und Natur am Fuße der Alpen zusammenkommen, nicht entgehen lassen.

Mittenwald: eine Gemeinde im Landkreis Garmisch-Partenkirchen (Bayern).Foto: iStock

Geburtsort der Geige Mozarts

Über den bunten, kunstvollen Giebelfassaden in Mittenwald schweben die göttlichen Berge der Alpen. Brunnen sprudeln entlang der stolzen Promenade, die erhaben an der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul beginnt und an einem Platz mit einer überlebensgroßen, geschnitzten Geige endet.

Turm der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul (links) neben einem Haus mit Freskenmalerei.Foto: iStock

Der Musikinstrumentenbau ist eine Tradition, für die diese Bergstadt bekannt geworden ist. 1653 kam hier der Geigenbauer Matthias Klotz zur Welt und legte den Grundstein für den traditionellen Geigenbau in Mittenwald – ein Handwerk, das seit sieben Generationen gepflegt wird. Sein Enkel Aegidius Klotz baute später eine Violine, die Wolfgang Amadeus Mozart spielte.

Denkmal zu Ehren des Geigenbauers Matthias Klotz, der den Grundstein für den traditionellen Geigenbau in Mittenwald legte.Foto: iStock

Wer die Geschichte des Mittenwalder Musikinstrumentenbaus näher kennenlernen möchte, sollte das örtliche Geigenbaumuseum besuchen, welches sich in einem der ältesten Häuser der Stadt befindet. Seit 1930 wird hier die Herstellung des Saiteninstruments gezeigt – inklusive Riechproben der verwendeten Lacke oder Hörproben der lieblichen Instrumente.

„Märchenbuch“ von Mittenwald

Eine andere Tradition mit einer nicht minder langen Geschichte ist die Freskenmalerei des Ortes. Seit Jahrhunderten wird in Mittenwald die zeitlose Kunst der sogenannten Lüftlmalerei gelebt. Diese Malerei stammt aus dem Barock und gilt als volkstümliche Variante des Trompe-l’œil (übersetzt „das Auge täuschen“), die mittels dreidimensionaler Malerei vor allem Architekturelemente nachahmt.

Malerei täuscht dreidimensionale Fensterverzierungen oder Fassadenstuck vor.Foto: iStock

Folgt man dem Wasser, das in alten, aus Stein gehauenen Kanälen durch den Stadtkern – den Obermarkt – fließt, findet man unzählige Geschäfte und Restaurants mit bemalten Fassaden. Die bunten Szenen stellen den Himmel, die zwölf Apostel, Engel, das örtliche Handwerk und andere reizvolle Dinge dar. Es sind die Lüftlmalereien, die Mittenwald zu einem lebendigen Märchenbuch machen. Überall in der Stadt finden sich kleine Szenen, die meist biblische Motive zum Leben erwecken. Durch die Kombination aus perspektivischer Technik und künstlich gemalter Architektur verschmelzen Figuren und Wattewolken illusionistisch mit Fensterbänken, Türrahmen, Balken, Balkonen und Gebäuden.

Der Gasthof „Post“ in Mittenwald lädt schon vor dem Hineingehen zum Verweilen ein.Foto: iStock

Blick in eine Straße von Mittenwald mit bemalten Häuserfassaden.Foto: iStock

Hausfassade in Mittenwald.Foto: iStock

Es ist erstaunlich, wie die Traditionen in Mittenwald unverändert weiterleben. Einige der Fresken sind tatsächlich auch schon so alt wie die dargestellte barocke Mode um 1700. Obwohl sich die Technik und der Inhalt etwas verändert haben, malen die Einheimischen weiterhin solche Szenen. „Dank der ursprünglichen Maltechnik können die Farben Jahrhunderte überdauern“, erklärt Maler und Bildhauer Stephan Pfeffer der Epoch Times.

Lüftlmalerei an einem Mittenwalder Haus.Foto: iStock

Technik für kühne Maler

Diese Maltechnik ist unter anderem durch Künstler wie Tiepolo und Michelangelo überliefert worden und erfordert eine geschickte und schnelle Hand. Zunächst trug der Künstler eine dünne Schicht nassen Mörtels auf. Danach malte er in einem Zug direkt in die feuchte Oberfläche. Auf diese Weise verbanden sich die mineralischen Pigmente mit dem Gipsuntergrund und bildeten eine wasserfeste Schicht. Während Künstler früher die als „al fresco“ bezeichnete Technik verwendeten, gehen die heutigen Künstler einen anderen Weg: nämlich den des „al secco“. Das heißt, die Künstler müssen weniger kühn und spontan sein, da sie ihr Werk auf trockenen Putz malen und hinterher mit modernen Mitteln imprägnieren. Doch die Anforderung an ihre Kunstfertigkeit bleibt dennoch.

Kaufleute brachten die Fassadenmalerei auf ihren Reisen nach Mittenwald mit.Foto: iStock

Foto: iStock

„Für die Lüftlmalerei braucht man auch heute noch eine sehr geübte Hand und einen großen Sinn für Proportionen und Perspektive“, so Pfeffer. Er und sein Vater Sebastian haben sich in ihrer Heimatstadt verewigt. Viele der Märkte und Kapellen, die die gewundenen Kopfsteinpflasterstraßen der Stadt säumen, sind mit Fresken von ihnen ausgeschmückt.

Wie der Handel und die Mode wurde auch die Fassadenmalerei von Kauf

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Mittenwald: Diese bayerische Stadt ist ein lebendiges Bilderbuch

Ein kleiner Bach fließt entlang der mit Kopfsteinen gepflasterten Hauptstraße in der kleinen bayrischen Stadt Mittenwald und fügt sich in eine fast märchenhafte Szenerie ein. Heilige, Gottheiten und der Herr selbst erscheinen überall in leuchtenden Farben – gemalt auf die Fassaden traditioneller Häuser. Jeder, der eine Reise nach Bayern plant, sollte sich diesen märchenhaften Ort, in dem Kunst, Kultur und Natur am Fuße der Alpen zusammenkommen, nicht entgehen lassen. Mittenwald: eine Gemeinde im Landkreis Garmisch-Partenkirchen (Bayern).Foto: iStock Geburtsort der Geige Mozarts Über den bunten, kunstvollen Giebelfassaden in Mittenwald schweben die göttlichen Berge der Alpen. Brunnen sprudeln entlang der stolzen Promenade, die erhaben an der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul beginnt und an einem Platz mit einer überlebensgroßen, geschnitzten Geige

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