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Umfrage des INSA-Instituts zur Europawahl: Grüne verlieren die Hälfte ihrer Stimmen, AfD verdoppelt ihren Anteil

Published On: 13. Februar 2024 13:35

Am Dienstag, den 13. Februar, hat das Portal „t-online“ die Ergebnisse einer von ihnen in Auftrag gegebenen Umfrage von INSA zur EU-Wahl veröffentlicht. Laut dieser Umfrage steht bei der Wahl der deutschen Abgeordneten ein politischer Paukenschlag bevor. Die Parteien AfD und BSW wären zusammen stärker als die Union. Der Stimmenanteil der Grünen würde fast halbiert. Die EU-Wahl findet am 9. Juni in Deutschland statt.

Die EU-Wahl 2019 stand im Zeichen von „Fridays for Future“. Im Jahr 2019 führte der mediale Hype um die Klimabewegung „Fridays for Future“ zu einem Erdrutschsieg der Grünen in Deutschland. Mit 20,5 Prozent erzielten sie ihr bisher höchstes bundesweites Ergebnis. Die AfD blieb mit elf Prozent deutlich unter ihren Erwartungen. Offenbar schadeten ihr vor allem ihre skeptische Haltung zum Klimaschutz und Enthüllungen wie die „Ibiza-Affäre“ in Österreich, insbesondere in Westdeutschland. Wenn INSA recht behält, würde die AfD im Juni nach knapp drei Jahren grüner Regierungsbeteiligung die Oberhand gewinnen. Die Grünen würden dann nur noch knapp über 10,5 Prozent erreichen, während die AfD mit Spitzenkandidat Maximilian Krah ihr Ergebnis auf 22 Prozent verdoppeln würde. Offenbar haben die „Correctiv“-Enthüllungen über das sogenannte Geheimplan-Treffen in Potsdam und die anhaltenden Massendemonstrationen für die EU-Wahl keine Bedeutung.

Die 2019 von Blogger Rezo „zerstörte“ CDU/CSU wäre zwar mit 27 Prozent weiterhin die stärkste Partei bei der EU-Wahl in Deutschland. Allerdings wären das knapp zwei Prozentpunkte weniger als bei der vorherigen Wahl. Es geht aus den Umfragedaten nicht hervor, ob EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber oder CDU-Chef Friedrich Merz dafür verantwortlich sind. Das Ergebnis der SPD mit Katarina Barley würde mit 16 Prozent gegenüber 2019 (15,8 Prozent) fast unverändert bleiben. Die Linkspartei könnte sich mit 4,5 Prozent noch einmal erholen. Während sie vor fünf Jahren 5,5 Prozent erreichte, liegt sie in mehreren aktuellen Umfragen zur Bundestagswahl nur noch bei drei Prozent. In Westdeutschland würde sie sogar leicht zulegen. Offenbar hat die Linke mit der Kandidatur von Kapitänin und Klimaaktivistin Carola Rackete einen Nerv getroffen. Die FDP mit Spitzenkandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann würde laut INSA von 5,4 auf drei Prozent abstürzen. Neben der Klimapolitik ist auch eine noch schärfere Konfrontationspolitik gegenüber Russland kein Gewinnerthema.

Die INSA-Umfrage zeigt teilweise deutliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Im Osten würde die CDU von 21,5 Prozent vor fünf Jahren weiter deutlich abnehmen und nur noch 17 Prozent erreichen. Die AfD könnte von 21 auf 32 Prozent zulegen und wäre damit die stärkste Kraft. Das BSW würde im Osten sofort neun Prozent der Stimmen erhalten. Die SPD käme in den neuen Bundesländern auf 12 Prozent (-0,2), die Grünen auf neun (minus 2,6), die Linkspartei auf sieben (minus 6,4) und die FDP auf zwei Prozent (minus 2,2). In Westdeutschland kämen CDU und CSU auf 29 Prozent (minus 1,5), die AfD auf 20 (plus 11,2), die SPD auf 17 (plus 0,4), die Grünen auf elf (minus 11,5), die Linkspartei auf vier (plus 0,2) und die FDP auf drei Prozent (minus 2,6). Das BSW würde in Westdeutschland fünf Prozent erreichen.

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen erschweren es den Meinungsforschungsinstituten, die erhobenen Daten zu gewichten. Umfragen spiegeln nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für das Wahlergebnis

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INSA-Umfrage zu EU-Wahl: Grüne halbiert, AfD verdoppelt ihren Stimmanteil

Am Dienstag, 13. Februar, hat das Portal „t-online“ das Ergebnis einer von ihm selbst in Auftrag gegebenen Umfrage von INSA zur EU-Wahl veröffentlicht. Dieser zufolge kündigt sich bei der Wahl der deutschen Abgeordneten ein politischer Paukenschlag an. Die Parteien AfD und BSW wären zusammen stärker als die Union. Der Stimmenanteil der Grünen wäre fast halbiert. Die EU-Wahl findet in Deutschland am 9. Juni statt. EU-Wahl 2019 stand im Zeichen von „Fridays for Future“ Im Jahr 2019 hatte ein medial gestützter Hype um die Klimabewegung „Fridays for Future“ den Grünen in Deutschland einen Erdrutschsieg beschert. Mit 20,5 Prozent erzielten sie ihr höchstes bundesweites Ergebnis aller Zeiten. Demgegenüber blieb die AfD mit elf Prozent deutlich unter ihren Erwartungen. Offenbar hatten ihr vor

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