Das Jahr 2025 hat viele politisch ernüchtert – kaum jemanden aber so grundsätzlich wie den Philosophen Michael Andrick. Im Gespräch mit NIUS zieht er eine düstere Bilanz: von einer Politik, die sich zunehmend vom Bürger entfernt, von einer öffentlichen Debatte, die moralisch verengt ist, und von einer Demokratie, die aus seiner Sicht gefährlich aus dem Gleichgewicht geraten ist.