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Liveticker zum Ukraine-Krieg: Ukrainisches Geschoss trifft Bus in Donezk – drei Tote

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.

Liveticker zum Ukraine-Krieg: Ukrainisches Geschoss trifft Bus in Donezk – drei Tote

Quelle: Sputnik

  • 5.08.2022 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:46 Uhr

    Polnischer Senator: Polen könnte die Kohle ausgehen

    Polen könnte im bevorstehenden Winter die Kohle ausgehen, verkündete Jacek Bury, Mitglied des polnischen Senats. Er erklärte in einer Parlamentssitzung laut RIA Nowosti:

    „Wir verbrennen 57 Millionen Tonnen Kohle [pro Jahr], die Produktion liegt bei 42 Millionen. Fünfzehn Millionen fehlen uns noch.“

    Bury fügte hinzu, dass die polnischen Häfen möglicherweise nicht in der Lage sind, die Einfuhr der fehlenden Menge an Kohle zu bewältigen, und stellte fest:

    „Unsere Häfen sind in der Lage, bis zu 30.000 Tonnen pro Tag zu entladen. Das sind etwa 500 Tage, um die Menge an Kohle zu entladen, die uns fehlt.“

    „Und wie viele Tage haben wir noch bis zum Winter? Die Kohle wird kommen, aber erst zum darauffolgenden Winter.“

    Polen hatte zuvor die Einfuhr von Kohle aus Russland vollständig verboten. Das Verbot betraf nicht nur staatliche, sondern auch private Unternehmen.

    Mehr zum Thema: Nach Importstopp aus Russland: Polen geht die Heizkohle aus

  • 22:11 Uhr

    Peskow: Forderung der estnischen Premierministerin über Abriss sowjetischer Denkmäler ist empörend

    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die estnische Premierministerin Kaja Kallas kritisiert, die am Vorabend die „Entfernung aller sowjetischen Denkmäler aus dem öffentlichen Raum des Landes“ gefordert hatte. Er erklärte laut RIA Nowosti:

    „Wir finden das natürlich empörend, ein Krieg mit der Geschichte, mit der gemeinsamen Geschichte und die Beseitigung von Denkmälern für diejenigen, die Europa vor dem Faschismus gerettet haben – das ist natürlich empörend und steht keiner Nation gut zu Gesicht, auch Estland nicht.“

    Peskow räumte ein, dass Tallinn über Organisationen aus dem Umfeld von Historikern angeboten werden könnte, die Objekte nicht zu zerstören, sondern sie nach Russland zu bringen.

    Kallas schätzte, dass es in Estland zwischen 200 und 400 Denkmäler der Roten Armee gibt. Die Regierungschefin sagte, dass die Ereignisse in der Ukraine „alte Wunden in der estnischen Gesellschaft aufgerissen haben, an die leider alle diese Denkmäler der Roten Armee erinnern“.

  • 21:42 Uhr

    Generalsekretärin von Amnesty International verteidigt Bericht über Verbrechen der ukrainischen Armee

    Die Generalsekretärin von Amnesty International, Agnès Callamard, hat den Bericht ihrer Organisation über die Verbrechen der ukrainischen Truppen an der ukrainischen Zivilbevölkerung verteidigt, berichtet France-Presse unter Berufung auf ihren Brief.

    Sie schrieb, die Schlussfolgerungen im Bericht würden auf Beweisen basieren, die im Rahmen umfangreicher Untersuchungen gesammelt wurden. Diese seien nach strengen Standards und Sorgfaltspflichtverfahren durchgeführt worden.

    Callamard betonte, dass Amnesty International die Ergebnisse des Berichts „voll unterstützt“.

  • 21:09 Uhr

    Bulgarien setzt Visumserteilung für Russen aus

    Der Verband der Reiseveranstalter Russlands hat bekannt gegeben, dass das bulgarische Konsulat russische Reiseveranstalter über die Aussetzung der Annahme von Dokumenten für Touristenvisa informiert habe.

    Grund sei die Erklärung von 14 Mitarbeitern der bulgarischen diplomatischen Vertretung und der Konsulate in Russland zu Personae non gratae am 5. August. Der Verband hob laut RIA Nowosti hervor:

    „Dieser Schritt der russischen Seite war eine Reaktion auf die Entscheidung der bulgarischen Behörden, 70 russische Diplomaten und technisches Personal der russischen diplomatischen Vertretungen, einschließlich der russischen Generalkonsuln in Varna und Ruse, auszuweisen.“

  • 20:38 Uhr

    Moskau: Russlands Getreide-Exportplan muss möglicherweise reduziert werden

    Russland könnte seine Getreide-Exportpläne in diesem Jahr zurückschrauben, der Inlandsmarkt werde jedoch vollständig versorgt werden, so Dmitri Patruschew, der russische Minister für Landwirtschaft.

    Er erklärte, dass die Erntekampagne in allen föderalen Bezirken intensiv fortgesetzt werde: Die Landwirte sollen bisher 27 Prozent der Felder bestellt und rund 55 Millionen Tonnen Getreide geerntet haben.

    Laut Patruschew ist dies insgesamt keine schlechte Zahl, sie sei aber deutlich niedriger als vor einem Jahr. Der mögliche Rückgang der Ernte ist auf den späten Beginn der Arbeiten in vielen Regionen aufgrund des kalten Frühjahrs sowie auf die Wetterbedingungen zurückzuführen. Außerdem gebe es Schwierigkeiten bei der Versorgung der Maschinen mit ausländischen Ersatzteilen.

  • 20:17 Uhr

    Russischer Diplomat: Katastrophe am Atomkraftwerk Saporoschje wird, wenn sie eintritt, mit Tschernobyl-Katastrophe vergleichbar sein

    Die Situation um das von der ukrainischen Armee beschossene Kernkraftwerk Saporoschje sei äußerst alarmierend, verkündete Igor Wischnewezki, der Vize-Direktor der Abteilung für Nichtverbreitung und Kontrolle von Waffen des russischen Außenministeriums, am Freitag auf einer UN-Konferenz zum Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen. Er erklärte laut TASS:

    „Erst vor zwei Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Kernkraftwerk Saporoschje mit großkalibriger Artillerie beschossen.

    Die Geschosse trafen die Anlage, von der aus der Strom an das Kraftwerk verteilt wird, und drohten, eine Stromabschaltung hervorzurufen. In dem Gebiet, das beschossen wurde, brach ein Feuer aus, da Pipelines beschädigt wurden.

    Außerdem beschossen die ukrainischen Streitkräfte zur selben Zeit die Stadt Energodar, die mehrere Kilometer von der Anlage im Gebiet Saporoschje entfernt liegt, und in der die Mitarbeiter der Anlage wohnen. Es ist noch nicht bekannt, welche Folgen dieser Beschuss hat, und ob es Menschenleben zu beklagen gibt. All dies wird derzeit geklärt. Nach den Informationen, die wir in Echtzeit erhalten, ist es für die Reparaturteams unmöglich, an den Brandherd zu gelangen, wie ich bereits sagte, da die Möglichkeit von Artilleriebeschuss besteht.

    Die Situation ist äußerst besorgniserregend und birgt das Potenzial für eine von Menschen verursachte Katastrophe in Europas größtem Kernkraftwerk. Sollte sich dort ein Unfall ereignen, wäre das eine Katastrophe wie in Tschernobyl.“

  • 19:41 Uhr

    Ukrainisches Geschoss trifft Bus in Donezk – drei Tote, fünf Verletzte

    Drei Menschen wurden getötet und fünf verletzt, als ein Bus in Donezk von einem ukrainischen Geschoss getroffen wurde, teilte das Hauptquartier der DVR-Territorialverteidigung am Abend mit.

    Außerdem wurden bei einem Treffer im Stadtbezirk Kuibyschewskij eine Person getötet und 14 verwundet. Zuvor waren fünf Bewohner der Stadt verletzt worden, als Granaten ein Krankenhaus trafen. Darüber hinaus wurde auch der Bahnhof der Stadt angegriffen.

  • 19:26 Uhr

    EU billigt Beschluss zur Senkung des Gasverbrauchs um 15 Prozent

    Der EU-Rat hat am Freitag eine freiwillige Senkung des Gasverbrauchs in der EU um 15 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der letzten fünf Jahre bewilligt. Der Beschluss gilt für den Zeitraum vom 1. August 2022 bis zum 31. März 2023 und umfasst auch alle Ausnahmen von dieser Vorschrift für die EU-Länder. Dies geht aus einer in Brüssel veröffentlichten Erklärung des EU-Rates hervor. Darin heißt es:

    „Um die Energieversorgungssicherheit zu verbessern, hat der Rat heute eine Norm für eine freiwillige Reduzierung der Erdgasnachfrage um 15 Prozent in diesem Winter gebilligt.“

    Das Dokument legt auch fest, dass die EU-Kommission im Falle einer Unterbrechung der Gasversorgung die Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten im EU-Rat einholen muss, wenn sie einen „unionsweiten Gas-Alarm“ ausrufen und eine obligatorische Verringerung des Verbrauchs fordern möchte.

    Darüber hinaus hat der Rat „verschiedene Ausnahmen und Möglichkeiten gebilligt, diese Anforderung teilweise oder vollständig zu erfüllen, in Übereinstimmung mit den spezifischen Bedingungen der EU-Länder, und um sicherzustellen, dass die Reduzierung des Gasverbrauchs tatsächlich zur Verbesserung der Gasversorgungssicherheit in der EU beiträgt“.

    Der EU-Rat merkte an, dass es sich dabei um eine „außergewöhnliche und vorübergehende Maßnahme für eine Heizperiode“ handelt. Im Mai 2023 wird die EU-Kommission eine Analyse der Umsetzung vorlegen müssen.

  • 18:52 Uhr

    Video: Folgen des ukrainischen Beschusses des AKW Saporoschje 

    Wie zuvor berichtet, haben die ukrainischen Truppen am Freitag das Atomkraftwerk Saporoschje, das unter russischer Kontrolle steht, zweimal mit Raketen unter Beschuss genommen. RT liegt ein Video vor, welches das Gelände des AKW nach dem Beschuss zeigt. 

    Man sieht auf den Aufnahmen, dass in einem Bereich des Geländes Rauch aufsteigt. Zuvor war in Berichten die Rede von einem Brand auf dem Areal infolge des Beschusses. Die Reaktoren sind hiervon offensichtlich nicht betroffen. 

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AUTOR

Russia today

DATUM

August 5, 2022

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