Am Beispiel Irland: 93 Prozent Geimpfte machen Lockdown nötig


Es bewahrheitet sich immer mehr: Impfung schützt nicht, sondern schadet. In den Ländern mit den höchsten Impfquoten scheinen die Regierungen am meisten Lust zu haben ihre Bevölkerung einzusperren. Jetzt wieder zu sehen am hoch-geimpften Irland. Und natürlich in Österreich.

Höhere Impfquoten gehen wie berichtet sogar weltweit einher mit etwas höheren Inzidenzen. In einer im European Journal of Epidemiology veröffentlichten Studie wurden in einer länderübergreifende Analyse COVID-19-Daten ausgewertet, die von Our World in Data zur Verfügung gestellt wurden und ab dem 3. September 2021 verfügbar waren.

Die Studie zeigt, dass in den 68 Ländern, die einen höheren Prozentsatz an vollständig geimpften Bevölkerung haben als der Rest, mehr COVID-19-Fälle pro 1 Million Einwohner auftreten.

Inmitten der vierten Infektionswelle, die das hochgeimpfte Irland heimsucht, hat die Regierung am Dienstag neue Beschränkungen im Zusammenhang mit Covid eingeführt – zu einem Zeitpunkt, an dem viele befürchten, dass das Land noch vor Weihnachten auf eine landesweite Abriegelung zusteuern könnte.

Cases in Ireland are up 275% in the past month even with vaccine passports and 94% of everyone over 18 at least partially vaccinated, yet somehow politicians and media outlets continue to get away with gaslighting that vaccine passports can end the pandemic pic.twitter.com/MbDLk8FzdA

— IM (@ianmSC) November 17, 2021

Die neuen Maßnahmen treten am Freitag in Kraft, obwohl die Regierung bestätigt hat, dass mindestens 93 % der irischen Bevölkerung über 18, die für eine Impfung in Frage kommt, vollständig geimpft sind. Damit gehört Irland zu den am meisten geimpften Ländern der Welt, und dennoch explodieren die Infektionsraten, ähnlich wie im Vereinigten Königreich, in Israel und seit kurzem auch in Österreich, weiter.

Die neuen irischen Beschränkungen, die als „Semi-Lockdown“ bezeichnet werden, umfassen eine landesweite Mitternachtssperre, neue Richtlinien für die Arbeit von zu Hause aus, mit denen alle, die in der Lage sind, ihre Arbeit von zu Hause aus zu erledigen, ermutigt werden sollen das auch zu tun, sowie eine strengere Umsetzung der bereits bestehenden Covid-Ausweise – die nun in Kinos und Theatern gesetzlich vorgeschrieben sind.

Zu Beginn der Ferienzeit ist die Mitternachtssperre besonders umstritten, da sie Kneipen, Restaurants und Unterhaltungseinrichtungen unverhältnismäßig stark treffen wird. Eine Organisation der Kneipenbranche, die Vintners‘ Federation of Ireland (VFI), die etwa 4.000 irische Kneipenbesitzer vertritt, reagierte wie folgt wie ZeroHedge berichtet:

„Die Nachricht, dass die eingeschränkten Öffnungszeiten wieder eingeführt werden sollen, ist eine große Enttäuschung für die vielen Kneipen und Nachtclubs, von denen viele nun gezwungen sein werden, nur drei Wochen nach ihrer Wiedereröffnung zu schließen.“

In der Erklärung heißt es: „Die Entscheidung, eine neue Schließungszeit von Mitternacht einzuführen, wird dazu führen, dass viele Nachtlokale und Nachtclubs schließen müssen. Sie wird auch andere Verkaufsstellen in der kritischsten Zeit des Jahres ernsthaft einschränken.“

Viele dieser Lokale haben bereits mehr als ein Jahr der immer wieder erzwungenen Schließungen seit Beginn der Pandemie überstanden und das Gastgewerbe, das gerade erst wieder zu neuem Leben erwacht, wurde ausgehöhlt.

Bild von Omar González auf Pixabay

Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


Mehr Todesfälle in den Zulassungsstudien von Pfizer als bisher bekannt

Opfer der Kinder um alte Menschen zu schützen

Höhere Impfquoten gehen Hand in Hand mit höheren Covid-Inzidenzen

Negative Wirksamkeit einige Monate nach der Impfung in Studien

Published

Leave A Comment

AUTOR

pfm

DATUM

November 19, 2021

SHARE
NEUE VIDEOS/AUDIOS

Ähnliche Beiträge