Kaiser & Lenz: Jens Lehrich zur neuen Serie

Veröffentlicht am: 23. November 2021 | Anzahl Kommentare: 2 Kommentare

Demokratie ist ohne Dialog nicht zu haben. Der Austausch von Gedanken, das Miteinanderreden, gerne auch Ringen um das bessere Argument, sollte täglich trainiert werden. Jedes Thema, das eine Gesellschaft bewegt, lässt unterschiedliche Sichtweisen zu.

Nicht immer müssen sich Streitende dabei zwingend auf einen Kompromiss einigen. Es ist durchaus üblich, dass Kontrahenten trotz heftiger Diskussionen, nicht zueinander finden.

Was dem gegenseitigen Respekt jedoch nicht abträglich sein sollte. Im Gegenteil: Spannende Gegenargumente können helfen, den eigenen Standpunkt noch konsequenter zu verteidigen, nachzuschärfen oder zu revidieren.

Es ist ein Irrtum zu glauben, man müsse sich immer einig sein. Das gilt für Parlamente wie für Begegnungen im Kaffeehaus: Argumentieren! Nicht kapitulieren.

Es ist ähnlich wie beim Fußball. Dort gilt: Mal verliert man, mal gewinnt man und oft kommt es zu einem Unentschieden. Hauptsache, die Begegnungen sind fair und nicht langweilig. Wortsport ist schließlich auch eine Art Sport.

Nach diesem Credo treffen sich alle zwei Wochen im apolut-Kaffeehaus „Kaiser & Lenz“, der Philosoph Gunnar Kaiser und der Journalist Anselm Lenz.

Die Themen, die die beide behandeln, gerne auch bei einem Glas Rotwein, sind so bunt wie das Leben selbst. Während Gunnar Kaiser eher den liberal-konservativen Zeitgenossen gibt, steht Anselm Lenz für den links-sozialistischen Anarchisten. Beide, Kaiser & Lenz, sind Figuren und spielerisch zu verstehen. Das Kaffeehaus ist ihre Bühne.

Wir, die Zuschauer, haben auch eine Stimme: Sie wird vom Moderator Jens Lehrich aus dem Off heraus an die Protagonisten herangetragen. Lehrich stellt seine Fragen gerne so, dass Kaiser & Lenz bei ihren sprachlichen Höhenflügen auf den Boden der Realität zurückkehren müssen: „Was heißt das denn jetzt praktisch, meine Herren?“

Kaiser, Lenz und Lehrich haben ein ehrgeiziges Ziel: Sie wünschen sich, dass Menschen auch oder gerade weil sie oft vollkommen unterschiedlicher Meinung sind, dennoch gemeinsam diskutieren, anstatt sich in ihre jeweilige intellektuelle Szene zurückzuziehen. Das führt nur zu einer Spaltung, die der gesellschaftlichen Toleranz abträglich ist.

Meinungen dürfen unterschiedlich sein. Das ist die Basis.

Wir müssen miteinander reden, weil wir miteinander leben wollen.

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AUTOR

Redaktion apolut

DATUM

November 23, 2021

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