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Energie-Krise: Versorger verdoppelt Gaspreise

Das Unternehmen RheinEnergie will seine Gas-Preise um mehr als 100 Prozent anheben. Andere Energieversorger dürfen bald nachziehen. Zu verdanken haben wir dies der Harakiri-Politik von Robert Habeck – Morgenthaus willigem Vollstrecker, wie es im Titel unserer August-Ausgabe („Der Kaltmacher“) heißt. Hier mehr erfahren.

Bislang lieferte RheinEnergie das Gas für 7,87 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Den Betrag, so informierte der Energieversorger nun seine Kunden, will man demnächst auf sage und schreibe 18,30 Cent anheben. Der Gaspreis läge dann mehr als doppelt so hoch wie jetzt.

Umgerechnet auf einen Durchschnitthaushalt mit 10.000 kWh Jahresverbrauch heißt das: Die Kosten von nun 960 Euro stiegen auf 2.002 Euro. Ein Mehr von über 1.000 Euro! Das wird nicht nur einkommensschwache Bürger, sondern auch Normalverdiener, in unlösbare Finanzschwierigkeiten stürzen.

Gegenüber der Bild-Zeitung begründete RheinEnergie seinen monetären Super-GAU so:

„Ursache dafür ist eine fast 450-prozentige Steigerung der Beschaffungskosten für Erdgas im Vergleich der Beschaffungsperiode 2021/22 zu 2022/23. Trotz eines Systems der langfristigen kontinuierlichen Beschaffung führt dies zu erheblich steigenden Preisen.“

Mancher Gutgläubige wird jetzt einwenden: Hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nicht eine Gaspreiserhöhung („Umlage“) von „lediglich“ 200 bis 300 Euro für vierköpfige Familien angedroht? Wieso liegt der Betrag jetzt so viel höher?

Ganz einfach: Die Erhöhung von RheinEnergie enthält noch nicht einmal Scholzens Umlage. Die sei „in den oben aufgeführten Preisen (…) noch nicht berücksichtigt“, lässt das Unternehmen wissen. Heißt also: die kommt noch zusätzlich drauf!

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), laut Mainstream-Medien der „beliebteste Politiker Deutschlands“, konstatierte:

„Ein Schritt, der eine hohe Belastung mit sich bringt.“

Für seine Stammklientel, die Bionade-Bourgeoisie, wird dieser Wokeness-Tribut gerade noch bezahlbar sein. Also, weiter so! Andere Gasversorger dürften bald nachziehen.

In der August-Ausgabe von COMPACT mit dem Titelthema „Der Kaltmacher“ decken wir Habecks wahnwitzige Pläne für den Gas-Notstand auf. Was Morgenthau einst plante, setzt der Grüne nun um: Die ökonomische Zerstörung Deutschlands. Zudem thematisieren wir, wie Habeck mit Fracking-Gas und LNG-Terminals die Natur zerstört und warum Atomkraftwerke auch weiterhin unverzichtbar sind. Geballte Argumente gegen den grünen Zerstörungswahn. Hier bestellen.

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AUTOR

Karel Meissner

DATUM

August 3, 2022

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